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G e d o r n e.
In der evangel. Gemeinde der Marienkirche.
Den 28. Juli. Friedrich August, des Bürgers und SchreinermeisterS Jakob Friedrich Günther, S.
Den 1L August. Ein unehel- S- (todtgeb.).
Den 16. August. Des Beisitzers und TeppichmacherS Johann Heinrich Daßbach, S- (todtgeb.).
In der deutschkatholischen Gemeinde.
Den 9- August. Heinrich August, des Beisitzers und Cigarrenmacherö Karl Müller, S.
Gestorbene.
In der evangel. Gemeinde der Marienkirche.
Den 11. August. Ein unehel. S. (todtgeb.).
Den 13. August. Frau Karoline Henriette, deS Bürgers und KaffeewirthS Johannes Krug, Ehefrau, geb. Beck, alt 38 I. 4 M-
Den 14. August. Adam Bitter, Dienstknecht, aus Hütten, alt 35 J.
Den 14- August. Frau Maria Elisabeth, des verlebten Bürgers und SeidenstrumpfweberS Franz Heilmann, Wittwe, geb. Borschel, alt 86 I. 3 M. 8 T-
Den 14. August. Frau Amalie von Baumbach, deS verlebten Obervorstehers bei dem Stifte Kaufun« gen, Wilhelm Lebrecht von Baumbach, nachgelassene Wittwe, geb. von Buttlar, alt 72 I. 3 M- 11 T-
Den 15. August. Frau Anna Margaret«, des verlebten Bürgers und MainzollamtsdienerS Andreas Goßmann, nachgelassene Wittwe, geb. Wiegand, alt 77 I. 11 M. 27 T.
Den 16. August. Frau Elisabeth, des Bürgers und Schneidermeisters Engelhard Neidig, Ehefrau, geb. Boß, alt 53 I. 7 M. 7 T.
Den 16. August. Des Beisitzers und Teppichmachers Johann Heinrich Daßbach, S. (todtgeb).
In der evangel. Gemeinde der Johanneskirche.
Den 14. August. Wilhelm Hedderich, Bürger und Bäckermeister, alt 8t J. 7 M-
Den 17. August. Johann Philipp Julius, deS Bürgers und PumpenmacherS Johann Peter Cller, alt 6 M. 3 T.
In der deutschkatholischen Gemeinde.
Den 16. August. Heinrich August, deS Beisitzers und CigarrenmacherS Karl Müller, S., alt 6f T-
Gemeinnützige Nachrichten.
Mittel gegen den Staubbrand der Gerste.
(Aus b. landw. Zeit- für Kurheffen, 2- Quartalheft 1849.)
Der Staubbrand erscheint in der Gerste zuweilen in so großer Menge, daß dadurch der 10te Theil der Aeh- ren vernichtet wird. Ein ganz sicheres Mittel dagegen soll die Kalkmilch oder das Kalkwasser sein; man weicht die Saat 18 — 24 Stunden lang darin ein. Kupfervitriol dürfte wie beim Weizen gleichfalls gut sicherem Erfolge anzuwenden sein.
Beiträge zur Haferkultur.
(Ebendaher.)
Der Hafer ist, wenn er schon ziemlich erwachsen ist, mit Nutzen zu walzen. Das Walzen leistet ihm hinsichtlich der Bestockung große Dienste. Aber niemals soll ein Boden gleich nach der Haferaussaat gewalzt werden, der viel Unkramsgesäme enthält, da man sonst nichts als Hederich u. dgl. erntet; hat dagegen der Hafer erst eine Länge von 4 — 5 Zoll erreicht, und er wird nun gewalzt, so mag immerhin das Unkraut auflaufen, da er sich nun nicht mehr unterdrücken läßt. (Dasselbe ist auch bei der Gerste der Fall, die gleichfalls noch mit Nutzen gewalzt wird, wenn sie schon fingerslang geworden ist). — In Belgien schleift man den Hafer, wenn er schon zwei Zoll lang ist, auch wohl mit einer umgekehrten Egge, wodurch gleichfalls eine bessere Bestäubung herbeigeführt wird.
Außerordentlich große Rettige zu ziehen.
(Ebendaher-)
Wenn die Rettige die Größe eines Eies erreicht haben, zieht man, wenn sie zu dicht stehen, die überflüssigen heraus und sticht bei den stehengeblicbenen mit einem Hölzchen zwischen den Herzblättern hinein, doch nicht ganz durch, und legt ein frisches Samenkorn in die Oessnung, die man dann mit Erde bedeckt.
Gedruckt und verlegt in der Buchdruckern des vereinigten evangel. Waisenhauses.