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4 Für ein Bäckergeschäft wird ein braver Jung« gesucht. Näheres in der Redaktion.
5 . Ein wohlerzogener Junge, welcher Lust hat, das Schreinerhandwerk zu erlernen, kann sogleich eintreten, bei Schreinermeister Jeckel, am Mühlthor.
Vermischte Anzeigen.
L Peachtenswerth!
Wie und wo man für 8 Thaler Preußisch Kou- ranc in Besitz einer haaren Summe von ungefähr Iwcimalhundert Tausend Thalern gelangen kann, darüber ertheilt das unterzeichnete Kommissionöbüreau unentgeldlich nähere Auskunft. Das Bureau wird auf desfallstge, bis spätestens den 12. August d. J. bei ihm eingehende frarrkirte Anfragen promte Antwort ertheilen, und erklärt hiermit ausdrücklich, tast, außer dem daran zu wendenden geringen Porto von Seiten des Aufragenden für die vom Kom- misstonsbureau zu ertheilende nähere Auskunft Niemand irgend etwas zu entrichten hat. Lübeck, im Juli 1851.
A o IN IN i fsi o n s - D ü renn, Petrikirchhof J£ 308 in Lübeck.
S. Einige junge Leute, welche das hiesige Gymnasium besuchen, können sogleich bei einer anständigen Familie in Kost und'Logis treten. Näheres in der Redaktion d. Bl.
3. Eine stille Familie sucht eine Wohnung, mit der Aussicht auf den Niarkt- oder Paradeplatz, bestehend aus 4 Stuben, 2 Kammern, Keller und allen erforderlichen Bequemlichkeiten, Anfangs September. Näheres in der Redaktion.
4. Eine schwarze englische Täubin ist entflogen. Der Eigenthümer ist in der Redaktion dieses Blattes zu erfragen.
5. Bei der am 4. August, Abends, im Koch »scheu Biergarten dahier Statt gehabten Ausspielung haben folgende Wummern gewonnen:
Nr. 12, erster Treffer : Landschaften von französischen Gegenden;
„ 13, zweiter Treffer: Gegenden von Frank- furt a. M.;
, „ 43, dritter Treffer: Kölnische Gegenden; „ 37, vierter Treffer: französische Gegenden. Joh. I. Stöckler, von Frankfurt.
Gesetzgebung.
Die Nrn. XVIII und XIX des Gesetzblattes von diesem Jahre liegen bei.
Die Nr. XX des Gesetzblattes von diesem Jahre enthalt:
Verordnung vom 3. August (851, die Er nenn u n g des m i l i t a ir i sch e n Oberbefehlshabers betreffend.
Von Gottes Gnaden Wir Friedrich Wilhelm der I, Kurfürst ;e. lc. verordnen, mit Beziehung auf Unsere Verkündigung vom 28. Oktober v. J. und auS Veranlassung des Rückmarsches der BundeShülfStruppen aus dem Kurstaate, auf den Grund Unserer Verordnung vom 7. September v- I., die Erklärung deS KriegszustandeS betreffend, nach Anhörung Unseres GesammtstaatsministeriumS, wie folgt:
Der Generalmajor Schirmes wird während der ferneren Dauer des KriegszustandeS mit denjenigen Funktionen beauftragt, welche in Der vorbezeichneten Verordnung dem im §. 1 derselben genannten Oberbefehlshaber übertragen worden sind.
Urkundlich Unserer Allerhöchsteigenhändigen Untxr- schrift und Des beigedrückten StaatSsiegelS gegtdew zu WilhelmShöhe am 3- August 1851. “ WWWM
Friedrich Wilhelm. (St. S.)
Vt. Hassenpflu g. Vl V c l m a r. Vt. H a y n a it.
Vt. V a u m b a ch.
Besondere Bekanntmachungen der Werwaltungs- und Finanzboherden.
Bei dem hiesigen Verwaltungsamte kann ein geübter Erpedienc,' welcher auch mit der Einrichtung der 9tePosituren vertraut ist, alsbald eine Stelle finden, und es werden deshalb Bewerber um dieselbe hiermit aufgeforMrt, sich unter Beifügung genügender Zeugnisse hierher zu wenden. Witzenhausen am 2- August 1851- Kurfürstliches Verwaltungsamt. Bickell.
Verehelichte, ©eherne und Gestorbene in hiesiger Stadt.
>7 t r e h el i ch 1 e.
Den 4. August. B ü r g e r l i ch g e t r a u t: Bürger und Bijouteriefabrikant Friedrich Jsaak Rü d iger mit Anna KatharineJulie Natalie Weidmann von hier. — Dieselben kirchlich getraut denselben Tag, in der evang. Gemeinde der Johan- »eskirche.