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Rebengewinde verstellte, mit dem genannten Wappen bezeichnet, circa 7" im Durchmesser groß; 6) ein silbernes, vergoldetes Dessertmesser mit verziertem gepreßtem Stiel und mit dem­selben Wappen gezeichnet; 7) vierzehn silberne, vergoldete Dessertlöffel von derselben Art und Arbeit; 8) zwölf ebensolche silberne, vergoldete Gabeln; 9) drei silberne Eßlöffel, A. v. R. gez.; 10) drei silberne Gabeln, A. v. R. gez.; 11) eine viereckige Halbwollene, halbseidene Tischdecke mit gelben und rothen Blumen und Frangen; 12) eine silberne, vergoldete Schelle nebst eben­solchem Untersatz, welch letzterer mit einem blauen sammetnen Läppchen auögelegr war; 13) ein silbernes, eirundes Becken, welches in ein Tisch­chen eingesetzt gewesen war. Dieses Becken war circa 1-*' lang, 1' breit und 2" tief und mit ausgepreßten mythologischen Figuren, unter andern mit dem Bilde der Ceres verziert; 14) ein silbernes, vergoldetes länglich-rundes Schreib« zeuggeftell, circa 1' lang und 4" hoch; 15) eine silberne, vergoldete Schelle mit einem Hand­griff in Form eines Häkchens, mit dem von Nothschild'schen Wappen gezeichnet; 16) ein viereckiges, silbernes, vergoldetes Kästchen, circa y' lang, 2" breit und 3" bock, mit zwei silbernen, vergoldeten Löffelchen. Diese Löffelchen waren rund und durchlöchert und zum Schöpfen von Streusand bestimmt; 17) ein silbernes, vergol­detes Kaffeelöffelchen, welches sich gleichfalls in diesem Kästchen befand; 18) ein bronzenes, grün emaillirtes Kästchen, circa 4" lang, 2" breit; 19) ein bronzenes Henkelkörbchen mit zwei blauen gläsernen Fläschchen für wohlriechendes Wasser; 20) ein silberner, glatter Waschkumpen nebst einer ebensolchen Wasserkanne; 21) ein silberner Zungenschaber; 22) eine sehr große, viereckige, seidene, roth und gelb geblümte Tischdecke mit gelbbraunem Futter; 23) ein bronzener Etagen- zierrath, mit einer Windmühle und einem Spie- gelchen versehn, nebst einem mit rothem Sam« met überzogenen Fußgestell; 24) ein ebensolcher Zierrath mit einem weißen gläsernen Fläschchen; 25) ein silbernes Schreibzeuggestell, circa 1|' lang, 9" breit, 4" hoch. Die dazu gehörigen Tinten- und Streusandgläser wurden zurück« gelassen, die zu diesen Gläsern gehörigen silbernen Deckel jedoch mitgenommen. In der Mitte dieses Schreibzeuggestells befand sich ein beson­deres, rundeö silbernes Gefäß für Oblaten, welches einen silbernen Deckel hatte; 26) ein goldnes Messer, um Papier, Bücher und dergl. aufzuschneiden; 27) ein Messer mit glattem Stiel, von Achatstein und silberner Klinge; 28) ein Messer mit elfenbeinernem Stiel und stählerner Klinge; 29) zwei silberne Leuchter von durch­brochener Arbeit (Filigranarbeit), circa |' hoch, mit viereckigem Fuß; 30) ein silbernes Körb­

chen von derselben Art, mit Deckel und beson­derem silbernem Untersatz, circa 4" lang, 2" breit. In diesem Körbchen befanden sich ver­schiedene Kleinigkeiten, unter anderen ein sil­bernes Messerchen und ein elfenbeinernes Streu- sandlöffelchen; 31) ein glattes silbernes Käst­chen, circa 3" lang, 2" breit, 2" hoch, mit Deckel; 32) ein silbernes Futteral für Visiten­karten, von Filigranarbeit, circa 3" lang, und 33) ein silbernes, vergoldetes Kofferchen, circa 1" lang, von Filigranarbeit, mit Perlen ver­ziert.

Die Veröffentlichung wird verfügt.

Hanau am 22. Juli 1851.

Der StaatSprokurator. Schüler.

Fahndungsschreiben und Steckbriefe.

380. Homberg. Da sich der wegen eigenwilligen DienstverlassenS in Untersuchung hier stehende Dienstknecht Johannes Reth aus Wahlöhausen auf die an ihn ergangene öffentliche Ladung im Termine am 2. Juli d. I. nicht gestellt hat, so werden alle Polizeibehörden ersucht, denselben im BetretungSfalle verhaften und durch die Verbin« dungöpatrouille der Gendarmerie anher abliefern zu lassen. Homberg am 10. Juli 1851.

Der üntergerichtliche Ankläger. , ObergenchrSreferendar

SP o h r.

381. Schlüchtern. Andreas Müller aus Elm und Wilhelm Kühl aus Mardern haben der ihnen ertheilten Weisung, sich in ihre Heimaths- orte zu begehen, keine Folge geleistet und treiben sich wahrscheinlich bettelnd umher.

Es werden deshalb alle betreffende Behörden ersucht, dieselben im BetretungSfalle verhaften und anher abliefern zu lassen.

Schlüchtern am 19- Juli 1851.

Kurfürstliches Verwaltungsamt.

Schlott.

Signalement des rc. Müller:

Alter 25 Jahre,' Größe 5' 3", Haare blond, Stirn hoch, Augenbraunen blond, Augen grau, Nase gewöhnlich. Mund weit, Kinn breit, Gesicht oval, Farbe blaß, Statur Mittel.

des rc. Kühl:

Alter 16 Jahre, Größe 4' 10", Haare hell­blond, Stirn hoch, Augenbraunen hellblond, Au­gen blau, Nase stumpf, Mund klein, Kinn klein und spitz, Gesicht länglich, Farbe gesund, Statur klein.

Erledigungen.

382. Schlüchtern. Der unteren 1. Mai d. J. gegen den KnabenAloyS Neidhard aus Eckard«