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H.

Dieustsucdende Personen.

Ein mit guten Zeugnissen versehener starker Bur­sche sucht eine Stelle als HauSburlche, Ausläu­fer oder auch Lei Pferden. Näheres in der Re­daktion.

Auszuleibende Kapitalien.

950 fl. bei'm Almosenkasten der Marienkirche und 150 fl. bei der Schiede'schen Legatenkaffe bei der Hohenlandesschule dahier.

Vermischte Anzeigen.

1. Eine einzelne Dame sucht eine Wohnung in einer angenehmen Lage der Stadt, wo möglich auf der Sommerseite, bestehend aus 3 Stuben, Kabinet und allen sonstigen Bequemlichkeiten. Näheres in der Redaktion.

21 Peachtenmverth!

Wie und wo man für 8 Thaler Preußisch Kou- rant in Besitz einer baaren Summe von ungefähr Lwermalhundert Tausend Thalern gelangen kann, darüber ertheilt das unterzeichnete Kommissionsbüreau unentgeldlich nähere Aus­kunft. Das Bureau wird auf desfallsige, bis spätestens den 12. August d. I. bei ihm ein­gehende frankirte Anfragen promte Antwort ertheilen, und erklärt hiermit ausdrücklich, daß, außer dem daran zu wendenden geringen Porto von Seiten des Aufrageuden für die vom Kom- missionsbüreau zu ertheilende nähere Auskunft Niemand irgend etwas zu entrichten hat.

Lübeck, im Juli 1851.

Koin inissions - Arirea u, Petrikirchhof M 308 in Lübeck.

3. Vom 15- d. M. an wohne ich bei dem Schrei­nermeister Herrn Fabrizius an der Heuwaage. Hanau am 1. Juli 1851.

Braubach, Obergerichrsanwalt.

4- Zum An- und Weekuuf von 5^, 4^, 4^ 3Hz 3, sowohl Staats - wie auch standeskerrlichen Obli­gationen mit hypothekarischer Sicherheit, sowie von allen Sorten Staatslotterieloo- sen empfiehlt sich bestens

Benjamm in Hanau, Salzgasse Nr. 910.

Auch sind Amerikanische Geldsorten billigst zu haben.

Es wird hiermit Jedermann gewarnt, dem bei uns in der Lehre stehenden Friedrich Coleman aus St Petersburg Etwas zu borgen, indem für keinerlei von ihm gemachte Schulden Zahlung geleistet wird.

Kurz & Laufs, Silberarbeiter.

6. Auf den Wunsch des Herrn J. Reis, Schuh­macher, aus Schwäbisch - Gemünd, welcher bei mir den Vertrag Behufs seiner Reise von hier über Havre nach New-Uork abgeschlossen hat, veröffentliche ich dessen an mich gerichtetes Schrei­ben. Hanau am 12. Juli 1851.

Ch. J. Lossow,

General-Agent der Hoffnung.

Brüder, Schwestern und Freunde!

Die Hoffnung, oder die Gesellschaft des Herrn I. M. Bielefeld in Mannheim ist auf das Beste zu empfehlen; denn wie mir mein Herr Agent Lossow versprochen, wurde auch Alles auf das Beste besorgt. Wir hatten einen Kondukteur Namens Schmal bei uns, einen Mann dieser Gesellschaft, wie man wenige trifft; es ist und war eine wahre Freude, die Theil­nahme dieses Mannes an uns Allen in Rath und That zu sehen. Er besorgte uns sehr gute Gasthäuser, wo wir immer sehr gute Behand­lung fanden.

Es wäre mein Wunsch, daß besonders die Bekannten, die nächstens von Hanau fort wol­len, mit dieser Gesellschaft fortmachen; auch warne ich Jeden, sich selbst mit Lebensmitteln zu versehen, und rathe, Alles zu versichern, denn die Ordnung ist zwar von den Agenten schön eingerichtet, aber das viele Gepäck der vielen Reisegesellschaften macht manchmal eine so große Störung, daß leicht etwas verloren gehen kann.

Ich schließe daher mein Schreiben, Herr Agent, mit Dank für Ihre Thätigkeit, und freue mich sehr, daß Sie Agent einer sehr ehrbaren Gesellschaft sind, und nicht einer jener Preller, die ihre Leute 14 Tage in Havre hinlegen.

Ich sage Ihnen daher zum Schlüsse ein Lebe­wohl und grüße Sie und Ihre ganze Familie.

»I. Reiß, Schuhmacher."

Gesetzgebung.

Die Nr. XIV des Gesetzblattes von diesem Jahre enthält:

Ausschreiben des Gesammtstaatsministeriums

vom 12. Juli 1851,

betreffend die im §. 78 der Verfassungs­urkunde vorgeschriebenen Landtags­wahlen.

In Gemäßheit allerhöchster Entschließung Seiner Königlichen Hoheit deS Kurfürsten wird auf Ver-