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suchenden nicht überall zu ersehen ist, so daß da­durch bei der Wahl der Aufzunehmenden oft große Schwierigkeiten sich barbieren, so ergeht hierdurch die Aufforderung, bei Aufnahmogesuchen stets den Taufschein des Kindes, sowie Bescheinigung über Leben oder Tod der Eltern, guch Nachmessung über deren Erwerbs- und Vernrögensverhaltnisse und über die bisherige Erziehung des betreffenden Kindes beizulügen, widngensalls die Gesuche un­berücksichtigt bleiben, oder zur Vervollständigung zurückgegeben werden müssen.

Hanau am 10. Juli 1851.

Kurfürstliches Waisenhausvorsteheramt. V. Oeyn Hausen. Rauh. Reeder.

E. W- Wagner.

vt. Limbert.

14. Die gegen den ungehorsamen Militairpflichtigen Wilhelm Mühlhause aus Waldkappel, Alters­klasse 1826, unter'm 18. Dezember 1^48 erlassene Ediktalladung wird hiermit als erledigt zurückge­zogen.

Elchwege am 9. Juli 1851.

Kurfürstliches Verwaltungsamt. ' Klingelhöffer.

15. Freitag den 1 8. d. M-, 3 Uhr Nachmittags, wird in der Altstädter Waage und dem Schirn- Hofe in der Neustadt eine Partie Bauspäne und altes unbrauchbares Bauholz an Ort und Stelle an den Meistbietenden gegen baare Zahlung ver­kauft.

Hanau am 12. Juli 1851.

Der Stadtkämmerer. We idert.

16. Bekanntmachung, die Schließung der Neuhanauer Armeuschule betreffend.

Der unterzeichnete Schulvorstand hat durch Be­schluß Kurfürstlicher Bezirkötirekcion vom 4. Juli d. I., Nr. 5788, den Auftrag erhalten, denjeni­gen Eltern, deren Kinder bisher die Neuhanauer Armenschule (oder s. g. Neustäbter Freischule) be­suchten, andurch bekannt zu machen, daß diese Neuhanauer Armenschule von jetzt an aufböre, als besondere Schulanstalt zu bestehen, und daß die bisher ihr angehörigen Schulkinder in die all­gemeine städtische Freischule übergehen und da­selbst nach ihren Kenntnissen und Altersjahren in die zuständigen Klassen »ertheilt werden sollen.

Demgemäß fordern wir die betreffenden Eltern auf, unfehlbar bis zum 28. 0. M. ihre Kinder bei dem Schulinspektor Reeder zur Aufnahme in die städtische Freischule anzuinelden, und erwarten, dieselben werden dieser Aufforderung ohne alle Weiterungen um so bereitwilliger nachkommen,

als diese Anordnung lediglich im Interesse ihrer Kinder verfügt worden.

Hanau am 10. Juli 1851.

Der Schulvorstand.

Roeder.

Erledigungen von Schullehrerstellen.

In der Synagogengemeinde zu Fischborn ist die israelitische Lehrer- und Vorsangerstelle, mit der Verpflichtung, den Unterricht abwechselnd zu Fisch- born und zu Kirchbracht zu ertheilen, gegen einen jährlichen Gehalt von L5O fl., nebst freier Woh­nung und Heizung, erledigt.

Geeigenschaflete Bewerber werden aufgefordert, ihre Gesuche innerhalb 4 Wochen dahier einzu- reichen.

Hanau am 26. Juni 1851.

Kurfürstliches israelitisches Provinzial- vorsteheramt.

vt. Hamburger.

Gerichtliche Bekanntmachungen.

1. Eiche n. Dem Ackermann Konrad Jacob i jun. zu Eichen sollen Schulden halber nachgenann­te, in der dasigen Gemarkung gelegene Immobi­lien :

A e cke r im O b erfe l d :

1) Pmb. 503. 1 V. 28 R. an der Landwehr, neben Heinrich Mörschel; 2) Pmb. 721. 10 R. u. 10 R. im Altenberg, neben Balthasar Werner.

Aecker im Mittelfeld:

3) Pmb. 184- 1 L. 1 R. stößt auf die hinterste Hohl, neben Jakob und Daniel Wörner; 4) Pmb. 156. 2 B- l R. an der Taubenbohl, neben Hein- rich Mörschel; 5) Pmb. 337. I V. 284 R. auf der Beune, neben Heinrich Kühn; 6) Pmb. 52. 19 N. über dem See, neben Johö. Wörner 4r.

Baum- und Grasgarten:

7) Pmb. 557. 5 ,N. hinter der Brück, neben Jost Bär; 8) Pmb.' 557. 2| R. hinter der Brück, neben Elisabeth Hofmann ; 9) Pmb. 557. 74 R. daselbst, neben Konrad Laubach 5r; 10) Pmb. 556. 5 R. und 5 R. hinter 'der Burg, neben Konrad Adam med.

Krautgarten:

11) Pmb. 452. 6| N. und 3t5t N. an den 8 Morgen, neben Nikolaus Schad; 12) Pmb. 400. 3 R- in der Gardine, neben Konrad Jacobi sen.; 13) Pmb. 321. 3 N. vor den Erlen, neben Schul­theiß Mörschel's Erben; 14) Pmb- 378. 4 R- daselbst, neben stch; 15) Pmb. 582. 3 R. vor dem Unterthor, neben Konrad Mörschel; 16)Pmb- 433. 3 N- in der Gardine, neben sich und Niko­laus Dörr-