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P^okLam.
Hanau. Auf Antrag eines Pfand- gläubigers soll nachstehend beschriebenes, auf den Namen des Zimmermanns Heinrich Rasch, Eckhardts Sohn, und dessen Ehefrau, Marie, geb. Kampf, zu Althanau katastrirtes, daselbst belegenes Wohnhaus:
Brandvers.-Nr. 6 der Judengasse:
6. 245. 5 Rth. Wohnhaus, Seiten- und Hinterbau, nebst Höschen in der Judengasse, zum goldnen Becher genannt, neben Heinrich Friedge u. Bernhard Friedberger, öffentlich zwangsweise verkauft werden, und ist hierzu erster Termin auf
den 30. Oktober d. I., eventuell zweiter Und dritter Termin auf den 2 7. November und 29. Dezember d. I., jedesmal Morgens 11 Uhr,, vor unterzeichnete Gerichstelle anberaumt worden.
In dem ersten dieser Verkaufstermine haben etwaige weitere Hypothekargläubiger, bei Meidung des gemeinrechtlichen Nachtheils, beziehungsweise der besonderen Benachrichtigung auf ihre Kosten, ihre Forderungen anzumelden und durch Vorlage der darüber sprechenden Urkunden zu begründen. Hanau, den 30. August 1871.
Königliches Amtsgericht, Abthl. I.
1595) Merz. vt. Gesing
Bekanntmachung.
Vom 6. auf den 7. v. M. ist an 29 Stück der dem Maindammweg entlang stehenden Kugelakazien die Rinde durchhauen worden.
Für die Ermittelung des Frevlers, um dessen gerichtliche Bestrafung veranlassen zu können, wird eine Belohnung von 10 fl. ausgesetzt.
Hanau, den 8. September 1871.
Der Stadtrath.
__________Cassian.___________
Bekanntmachung. Postvetseudungsdieust für die Occupations- Armee in Frankreich.
Feldpost-Privatpäckereien für die 11. Infanterie - Division müssen bis auf Weiteres von der Postbeförderung ausgeschlossen bleiben.
Die Annahme von Feldpost-Privatpäckereien ist mit Rücksicht hierauf gegenwärtig nur für nachbezeichnete Truppenkörper statthaft:
für das 15. Armee - Corps, für die 2., 4., 6., 19., 22. und 24. Infanterie- Division, ferner für diejenigen Truppen- theile (Festungs - Artillerie - Abtheilungen rc.), welcher zur Deutschen Besatzung der Forts vor Paris gehören.
Berlin, den 9. September 1871. Kaiserliches General - Postamt.
In Vertretung:
W i e b e.
Oberisfigheim. Nach dem Antrag der in der Concursmasse des Ackermanns Wilhelm Westphal und dessen Ehefrau, Katharina, geb. S ch ä f e r, in Oberisfigheim bestellten Curatoren sollen die auf sechs Termine (Martini 1871 bis 1876) verkauften, im Ganzen 1591 Thaler betragenden Güterkaufschillinge, welche seit dem 11. Mai d. J. mit 5g verzinslich find, bei unterzeichneter Stelle — Schloßstraße Nr. 26 — im Termin
den 19. September d. I.,
Vormittags 11 Uhr, öffentlich meistbietend verkauft werden. Hanau, den 9. September 1871.
Königl. Amtsgericht, Abthl. II.
C ö st e r.
(1628)_________________________vt. Störkel.
Holzverkanf.
Dienstag den 19. lauf. Monats, von Vormittags 10 Uhr an, sollen in dem Fürstl. Jsenburg-Birstein'schen Revier Selbold, Waldort Hardt, oberhalb Langenselbold, verschiedene Sorten Kiefern- Stangenhölzer von 2 bis 12 Zoll Dicke parthienweise versteigert werden.
Die Zusammenkunft findet vor der oben angegebenen Stunde an dem genannten Waldorte auf der Leipzigerstraße statt.
Die Verkaufsbedingungen werden vor dem Beginn des Verkaufs bekannt gemacht. Langenselbold, den 12. September 1871. Fürstl. Jsenburgische Kellerei.
(1629) Jöckel.
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