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Langenselbold. Auf Antrag eines Pfandgläubigers ist der Zwangsverkauf der, auf den Namen des Justus Waller (Katharinen Sohn) und Frau, Anna Maria, geb. Wink, von hier katastrirten, in hiesiger Gemarkung gelegenen Immobilien er­kannt und zu bessert Vollziehung Verkaufstermine und zwar erster auf den 28. Sep - temb er, eventuell zweiter auf den 26. Oktober und dritter auf den 23. No­vember d. I., jedesmal Vormittags 11 bis 12 Uhr, in das Königl. Amtsgerichtslokal zu Langenselbold bestimmt.

am Besten vvu Pergamentpapier, Hanf­papier mit Leinwand-Einlage oder auch von Leder, papierbeklebtem Holz u. s. w angebracht werden.

Berlin, August 1871.

General-Postamt. Stephan.

Bebra-Hanauer

Eisenbahn.

Bekanntmachung.

Es soll die Lieferung der für die Beamten der Bebra-Hanauer und Elm-Gemün- dener Eisenbahn im Jahre 1872 erforderlichen Dienstkleidungsstücke und zwar: 101 Paletots, 70 Mäntel, 255 Uniformsröcke, 333 Beinkleider und 199 Mützen, im Wege der Submission vergeben werden.

Die Lieferungsbedingungen können in meinem Bureau eingesehen, auch gegen Er­stattung der Copialien (7 Sgr.) von da bezogen werden.

Offerten sind mit der Ausschrift:

Submission aus Lieferung von Uniformstsicken pro 1872"

bis zum Termin, den 31. August d. I., Vormittags 10 Uhr, an die unter­zeichnete Stelle franco, gehörig versiegelt, einzusenden. Den Offerten sind Tuch- und Futterproben, welche mit Namen und Siegel des Einsenders versehen sein muffen, bei- zufügen.

Die Eröffnung derselben findet zur bezeichneten Stunde in Gegenwart der etwa persönlich erschienenen Submittenten statt.

Später eingehende oder nicht bedingungsmäßige Offerten bleiben unberücksichtigt.

Fulda, den 6. August 1871.

Der Betriebs-Jnspector (1447a) Rintelen.

Bebra-Hanauer

Eisenbahn.

Die Ausführung der zur Herstellung einer Bahnmeiststrwohnung auf dem Bahnhöfe Gelnhausen erforderlichen Arbeiten und Lieferungen soll im Wege der öffentlichen Sub­mission verdungen werden und ist hierzu Termin auf

Donnerstag den Ä4. August d. I., Morgens 10 Uhr, im Bureau des Unterzeichneten anberaumt. Geeignete Unternehmer wollen ihre Offerten bis zur angegebenen Termmsstunde portofrei und versiegelt mit der Aufschrift:

Submission auf Herstellung einer Bahnmeisterwohnung aus dem Bahnhöfe Gelnhausen",

an mich einsenden.

Zeichnungen, Bedingungen und Massenberechnungen liegen in meinem Bureau zur Einsicht aus, auch können von da Massenberechnungen gegen Erstattung der Copialien bezogen werden.

Hanau, den 15. August 1871.

Der Königliche Eisenbahn-Baumeister

(1453). Rupertus. _______

Bekanntmachung.

Beschaffenheit der durch die Post zu ver- scndendeo Packete.

Es besteht noch vielfach die Gewohnheit, die mit der Post zu versendenden Packete nur durch Buchstaben oder Zeichen zu sig- niren. Bei der starken Zunahme des Post- Packetverkehrs ist es aber zur Vermeidung von Verwechselungen auf das Dringendste zu empfehlen, wenn irgend möglich die v o l l st ä n d i g e A d r e s s e des Empfängers, übereinstimmend mit Dem Begleitbriefe, auf dem Packete anzugeben, also, nach dem üblichen technischen Ausdruck, die Packete per Adresse zu signiren. Dadurch wird eine erhöhte Sicherheit für die richtige Ueberkunft der Sendungen erreicht. Dies hat sich in überzeugendster Weise bei dem Feldpostverkehr während des letzten Krieges herausgestellt, wo ohn-e die Hülfsmittel der Signirung per Adresse der Päckereidienst

nicht ausführbar gewesen wäre. Um die gemachten Erfahrungen auch für den Frie­densverkehr zu verwerthen, richtet das General-Postamt daher an die Absender das Ersuchen, die Signirung der Packete per Adresse als Regel anzunehmen. In den Fällen, Wo die Adresse wegen der Be­schaffenheit des Verpackungsmaterials sich unmittelbar auf das Packet selbst nicht gut schreiben läßt, empfiehlt es sich, dieselbe auf ein Stück festen Papier«, eine Corre- spondenzkarte u. s. w. niederzuschreiben und diese auf der Sendung mittelst Klebe­stoffes, Ausnähens rc. Haltbar zu befestigen. Es ist nicht allein zulässig, sondern auch zweckmäßig, wenn auf diesen Signatur- Adressen, und zwar auf deren oberem Theile, zugleich der Name, die Firma rc. des Ab­senders angegeben ist; eine Verpflichtung dazu besteht jedoch keineswegs. Bei Beu­teln, Körben, Wild u. s. w. kann die Signatur-Adreffe auf sogenannten Fahnen,

Proklam.

Großkrotzenburg. Auf Antrag eines Gläubigers sollen nachstehende, auf den Namen des Wilhelm Pörtner, Michaels Sohn, und dessen Ehefrau Susanne, geb. Hain, eingetragene, in der Gemeinde Groß- krotzenburg gelegene Grundstücke: Karte Ar. Rth.

F. 166 13t9ö Grabland im Ober­weingarten,

J. 129

1 16

Landauf dem Weitzweg,

M. 57

i 11

im hohen Buchengewann,

V. 134

I 33

im langen Gewann,

D. 431

- 4A

Wiese in der Ober- wiese, neben der Kahl,

D. 251

- 16t5

daselbst,

K. 145

33

Land in der Steckerde,

0. 20

1 3

im Quergrund,

V. 529

- 20 A

Wiese in der Nieder­wiese,

G. 350

___ _7_5

an der Bach,

0. 68

1 8 U

Grabland im Vogel- gesang,

69

___ _T_5_ 1 0

daselbst,

67

_

1 0

daselbst,

66

___ 9_l_ 10 0

daselbst,

Bra

ndversi

cherungS-Nr. 11:

0. 59

- 20A

Wohnhaus mit Scheuer und Stallung unter ei­nem Dach, Kuhstall, Schweinestall und Hof- raum in der Nebengasse,

0. 58 14tt Garten hinterm Hause, Haus und Garten jedoch nur zur ideellen Hälfte, zwangsweise öffentlich verkauft werden und ist hierzu erster Termin auf

den 11. geptembet, zweiter auf

den 9. Oktober d. I.

vor unterzeichnete Gerichtsstelle und even­tuell dritter Termin auf

den 13. November d. I.

in das Wirthshaus zum Adler in Groß- krotzenburg, jedesmal Morgens 11 Uhr, anberaumt worden.

In dem ersten Verkaufstermine haben etwaige weitere Hhpothekargläubiger, bei Meldung des gemeinrechtlichen Nachtheils, bezw. der besonderen Benachrichtigung aus eigene Kosten, ihre Forderungen anzumelden und durch Vorlagen der betreffenden Ur­kunden zu begründen.

Hanau, den 7. August 1871.

Königliches Amtsgericht, Abth. I.

Osius.

(1439) vt. Winkler.

Die Arbeiten und Lieferungen zur Her­stellung eines Lattenzaunes um den Pfarr­garten zu Großkrotzenburg sollen im Sub- missionswege vergeben werden. Termin zur Einreichung von Forderungen wird aus den 1. September d. I. mit dem Ansügen fest­gesetzt, daß Kostenanschlazsauszüge und Bedingungen bei dem Unterzeichneten zur Einsicht aufliegen.

Hanau, den 18. August 1871.

Der Kreisbaumeister

(1479) Koppen.