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Hanauer Preisblatt.

Erscheint EittwoeÄs und Samiinfts.

Inserate für dieses Blatt werben außer bei der (^xvebitieir dieses Blattes au* bei der Jäger'scken Buck- Papier- u. Landkarten-Handlung zu Frankfurt a. M. sowie bei E. Schlotte, Expedition für Zeitungs-Annocen in Bremen und dem Annonren-Bureau von TK. Dietrich S b». Cassel entgegengenommen.

| M SS Mittwoch, den 12. Juli. 1871.

Auszug «rus dem Amtsblatt.

Die am 8. d. M. ausgegebene Nr. 37 des Amtsblattes enthält außer bereits Mitgetheiltem: 1) Inhalt des 29. und 30. Stücks des ReichS-Gesetzblattes; 2) desgl. des 17. und 18. Stücks der Gesetz-Sammlung für Die Königl. Preußischen Staaten; 3) Bekann- machung Königl. Regierungs-Präsidiums zu Cassel vom 1. d. M., die an diesem Tage stattgesundene 36. Prämienziehung des vor­mals Kurhesstschen, bei dem Bankhause M. A. von Rothschild & Söhne in Frankfurt a. M. aufgenommenen Staatslotterie-Anlehens vom Jahre 1845 betreffend; 4) desgl. des Herrn Finanz-Ministers zu Berlin vom 6. v. M,, die zollamtliche Behandlung des Gütertransports und der Waaren-Abfertigung auf dem Rhein und dessen konventionellen Nebenflüssen betr.; 5) desgl. Königlicher Regierung, Abtheilung für Kirchen- und Schulsachen, zu Cassel, vom 29. v. M, die im Laufe dieses Jahres stattfindenden vier- wöckigen Turncurse bei den Schullehrer-Seminarien zu Schlüchtern, Homberg und Fulda betreffend; 6) desgl. des Herrn Polizei- Präsidenten von Wurmb zu Berlin vom 25. v. M., die Anmeldung der Entschädigung« - Ansprüche der aus Frankreich vertriebenen Preußischen Unterthanen betreffend; 7) desgleichen des Herrn Ober-Post-Directors zu Cassel vom 30. v. M., die vom 1. d. M. an eingetretenen Veränderungen von Postgängen betreffend; 8) desgl. des Herrn Geheimen Ober-RegierungSrathS Rödenbeck zu Mar­burg vom 1. d. M., die nach dessen Rücktritt als Curator der dasigen'Königl. Universität angeordnete Ve'waltung der Geschäfte des CuratoriumS betreffend; 9) Personal-Chronik.

(Personal-Chronik folgt in nächster Nummer.)

Amtlicher Theil.

Es werden künftighin Pässe zur Reise nach überseeischen Staaten, selbst wenn der Austritt aus dem Preußischen Unterthanen-Verband nicht beabsichtigt wird, nur nach vorausgegangener Veröffentlichung der deshalbigen Anträge im Kreisblatt und Oeffentlichen Anzeiger zum Amtsblatt ausgefertigt werden, was hiermit bekannt gemacht wird.

Hanau den 29. Juni 1871.

Der Landrath: Schrötter.

Unter Bezugnahme aus meine Mittheilung vom 28. Mai 1871, in Nr. 44 des Kreisblattes, ersuche ich die resp. Herren Schul- inspectoren ergebenst, mir recht bald gefälligst, soweit es noch nicht geschehen, mittheilen zu wollen, was wegen Einführung des Turn­unterrichts in den Schulen geschehen ist. Ich mache darauf aufmerksam, daß von Königlicher Regierung hinsichtlich der Zahl der wöchentlichen Turnstunden (zwei werden in der Regel ausreichend sein), der Tageszeit, zu welcher sie ertheilt werden sollen, und des Betrags der Remuneration z. Z. normative Bestimmungen nicht getroffen werden können, da hierbei die lokalen und persönlichen Verhältnisse wesentlich in Betracht kommen.

Hanau, den 6. Juli 1871.

Der Landratb: I. B. Baabe. ,

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Oeffentliche Bekanntmachungen.

Hanau. Zur Eröffnung des Testa­ments der am 30. v. M. gestorbenen Wittwe des Küfermeisters Georg Kaspar Freund, Maria Christiane Margarethe Friederike, geb. Schäfser dahier, wird Termin aus

den 15. d. M.,

Morgens 9 Uhr, anberaumt, wozu die Betheiligten einge­laden werden.

Hanau am 4. Juli 1871.

Königliches Amtsgericht, Avthl. III.

- Malkmus.

(1267) vt. Bauer.

K esa rrntMachMtg.

Briesverkehr mit Rußland.

Bei Briesen nach Rußland ist es zur

Sicherung der richtigen Spedition von Wichtigkeit, daß, wenn auf denselben Be­stimmungsort in Russicher Schrift ausge­drückt wird, die betreffende Angabe außer­dem in Deutscher, Französischer oder Englischer Schreibweise erfolge, weil die Russischen Schriftzüge den Postanstalten nicht überall hinlänglich bekannt sind.

Auch muß bei Briefen nach weniger bekannten Orten Rußlands die Lage des Bestimmungsorts durch zusätzliche Angabe des Gouvernements rc. rc. außer Zweifel gestellt werden.

Berlin, den 3. Juli 1871.

General-Postamt.

In Vertretung: Wiebe.

Oberissigheim. Wird zur öffent­lich Meistbietenden Verkauf des in Ober- issigheimer Gemarkung und in den Bruch­wiesen gelegenen, zur Concursmasse des Wilhelm W e st p h a l und Ehefrau, Katha- rine, geborne Schäfer, von Oberissigheim gehörigen Grundvermögens Termin auf

den 11. Juli d

Nachmittags 2 Uhr, in das Dauth'sche Wirthshaus zu Oberissigheim bestimmt.

Hanau am 8. Juli 1871.

Königl. Amtsgericht, Abthl. II.

i Cöster.

; (1281) vt. Störkel.