391
Grundstücks-Veesteigerung.
Die in der Gemarkung Roßdorf Belege« neu Domanialgrundstücke, bestehend in 355 Ar. 3/ Rth. Ackerland, Wiesen, Baumund Grasstücken des sogen. Herreugvts, Landkassenguts und einzeln verpachtet gewesener Parzellen, sollen auf dem Wege des öffentlichen Ausgebots verkauft werden. Termin hierzu ist auf
Dienstag den 11. Juli d. I.,
bei Meldung des gemeinrechtlichen Nachtheils, beziehungsweise der besonderen Benachrichtigung auf ihre Kosten, ihre Forderungen anzumelden und durch Vorlage der darüber sprechenden Urkunden zu begründen.
Hanau, den 26. Juni 1871.
Königliches Amtsgericht, Abth. I. Merz.
(1229)vt. Winkler.
von Vormittags 8 Uhr an und Hanau, Zur Eröffnung des Testa-
eventuell auf den folgenden Tag, mcllt8 des am 22. Mai d. J. gestorbenen
in das Gemeinde-Rathhaus zu Roßdorf
anberaumt worden. Es wird nur dieser eine Termin abgehalten werden. Die Bieter haben dem Versteigerungsbeamten auf Verlangen ihre Zahlungsfähigkeit nachzuweisen, was durch Hinterlegung von 10^ ihrer Gebote in baarem Gelde oder inländischen Staatspa- Pieren nach dem Courswerthe geschehen kann.
Hanau, den 30. Juni 1871.
Königl. Domainen-Rentamt.
Gärtners Matthäus Kaiser dahier wird
Termin auf
den 10. d. M.,
Morgens 9 Uhr, anberaumt, wozu die Betheiligten laden werden.
Hanau, den 3 Juli 1871.
einge-
Königliches Amtsgericht, Abthl. III.
(1227)
Baur.
(1251)
Malkmus.
vt. Kampf, k. A.
Proklam.
Großkrotzenburg. Auf Antrag eines Pfandgläubigers sollen nachstehend beschriebene, auf den Namen des Wilhelm Pört- ner, Michaels Sohn, zu Großkrotzenburg katastrirte, in dasiger Gemarkung belegene Immobilien:
Karte.
F.
0.
0.
0.
Gewichte von 6 Pfd. einschließlich, sofern dieselben bei einer Postanstalt im Elfaß ober in Lothringen zur Post geliefert sind, gegen ein ermäßigtes Porto von 25 Cts. für jedes Stück.
Zur Erlangung dieser Portovergünstigun- gen müssen die Briefe, bezw. die Postanweisungen oder Begleitbriefe mit dem Vermerke: „Soldatenbrief, eigene Angelegenheit des Empfängers" versehen sein.
Alle Sendungen von Soldaten zc„ sowie sowie diejenigen an Soldaten gerichteten Sendungen, welche nicht zu einer der unter a. bis c. vorstehend aufgeführten Kategorien gehören, unterliegen der vollen Portozahlung. Auch kommen die Portovergünstigungen zu a. b. und c. nicht in Anwendung, wenn die Sendungen an beurlaubte Militairs oder an einjährig Freiwillige gerichtet sind.
Zu weiterer Erleichterung des Verkehrs mit den im Elsaß und in Lothringen stehenden nicht mobilen Truppen wird nachgegeben, daß, so lange ein besonderer Beförderungsdienst für die Feldpost -Privat- päckereien an die in Frankreich zurückbleibenden, zur Occupations - Armee gehörigen Deutschen Truppen besteht, mit diesen Transporten auch Privatpäckereien aus Norddeutschland für die ersterwähnten immobilen Truppen unter den für die Feld- Post-Privatpäckereien vorgeschriebenen Bedingungen befördert werden können.
Da die demobil gemachten Truppen des 15. Armee - Corps im Elsaß und in Lothringen feste Friedensgarnisonen bezogen haben, die betreffenden Postsendungen daher nicht mehr auf die Postsammelstellen, sondern Behufs größerer Beschleunigung direct nach jenen Garnisonorten zu leiten sind, so ist es erforderlich, daß von jetzt ab aus den Adreffen aller, an immobile Truppen im Elsaß und in Lothringen gerichteten Postsendungen der Bestimmungsort genau bezeichnet werde. x
Berlin, den 28. Juni 1871. General-Postamt.
In Vertretung:
Wiebe.
| BekeLZrULMRehNNg.
i Postverkehr der im Elsaß und in Lothringen in Garnison stehenden Truppen.
Nachdem die im Elsaß und in Lothringen i stehenden Norddeutschen Truppen des 15. Armee-Corps demobil gemacht sind, hat die denselben für ihre Postsendungen auf Grund der Dienst-Ordnung für die Feldpost-Anstalten bisher gewährte Portofreiheit aufgehört. Dagegen werden in analoger Anwendung der für Norddeutschland
Grabland:
Rth.
13 s»
7 2
10 0
7 5 T To
ll >
To o
im Oberweingarten, im Vogelgesang, daselbst, daselbst,
166
68
69
67
0. 66 Av daselbst, öffentlich zwangsweise verkauft werden und; ist hierzu erster Termin aus
den 21. August d. I., eventuell zweiter und driter Termin auf
0.
66
Tö o
bestehenden Vorschriften über die Porto- vergünstigungen der Truppen in Friedenszeiten befördert, und zwar an die in Reih' und Glied stehenden Soldaten bis zum Feldwebel oder Wachtmeister einschließlich aufwärts:
a. gewöhnliche Briefe bis zum Gewichte
den 18. Septemder und
, 16. Oktober d. I.,
jedesmal Morgens 11 Uhr, vor unterzeichnete Gerichtsstelle anberaumt wopden.
In d'em ersten dieser Verkaufstermine haben etwaige weitere Hypothekargläubiger,
b.
von 4Loth einschließlich, Portofrei, Postanweisungen über Betrage bis 5 Thlr. einschließlich gegen ein bei der Einlieferung zu entrichtendes Porto von 1 Sgr. bezw. 3 Kr. oder 10 Cts. und
c. Packete ohne Werthangabe bis zum
Pnoat-UMMk.
Spitzen, Cia&Ies und Hotondes
in neuer großer Auswahl, empfiehlt
(1212) üf» J. CdM>
Das MöillMW-zin von IMetlr* Körner, Kirchgafse Kr. 23,
empfiehlt einfache und elegante Mahagoni- und IVussbaum-Mdbel, sowie
Polster-Waaren aller Art, zu möglichst billigster und reeller Bedienung. (1181)
Leinwand,
‘/^ unb 12/t breit, in allen Sorten und Qualitäten; .Gedecke, Tisch- unb Handtücher, Servietten, Shirtings, Chiffons, Ptquee, Hemden, Kragen, Manschetten, Brnsteinsätste.
Durch günstige Einkäufe größerer Posten ist es mir möglich, zu sehr billigen Preisen zu verkaufen.
(1167) jfife «#• ^<Sitit*
BLetoria-Grbsen,
die so beliebten, sowie Linsen Sf Boh- I nen, sind noch immer vorräthig, bei
: (1207) CNrl HebbeL
19Q ^Ötilhl* °uglische Unterhal- jLwO tungsschriften (Tauch-
nitz Edition), mit Einband zusammen für st. 60. Verzeichnisse gratis zu beziehen durch die C. J. Edter'sche Buchhandlung in H a n au. (1208)
Frisches Schweineschmalz^
pr. Pfund 24 kr., bei
Gustav GerlacIL
= (1233) Altstädter Markt 1.