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OeffeNtLiche BekKNUtmachNKgen«

Jagd-Verpachtung.

Mittwoch den o. Jnni d. 3 Nachmittags 5 Uhr,

soll die Jagd in der Gemarkung Langenselbold, circa 11,000 Acker haltend, in der WirthschaftZum Roß" taxier unter den im Termin veröffentlicht werdenden Be­dingungen, auf weitere 6 Jahre vom 1. August d. J. an, verpachtet werden.

Langenselbold, den 27. Mai 1871.

Der Bürgermeister (1028) ; UBhr. '

"Avszügs aus dem Deffentkickev Anzeiger zum Amtsölertt der KöniKl. Legiern rrg y; C

Steina». Wegen einer ausgeklagten Schuld soll das dem Schneider Heinrich Freien st ein von Sarrod zugeschriebene, in Steinauer Gemarkung gelegene Grund­vermögen zwangsweise verkauft werden und sind zu dem Ende Verkaufstermine und zwar erster auf den 6. Juli d. I., eventuell zweiter auf den 3. August d. I. und dritter auf den 31. August d. J., jedesmal Morgens 10 Uhr, in das Lokal des Amts­gerichts zu Steinau bestimmt worden.

HauGchlen-Mrkau^

Auf den Braunkohlengruben Lei Weckes­heim, Doruassenheim und Wölfersheim können von jetzt ab wieder neugeformte, trockene Kohlenklötze bezogen werden; der Preis der gewöhnlichen Klotze von Reihen und Haufen beträgt 13 Kr., derjenigen aus Schuppen 14 Kr. und der Preßklötze (nur in Weckesheim) 14 Kr. pro Centner. Holz­kohlen, von denen der gemessene Centner 14 Kr. kostet, werden nur auf vorherige Bestellungen, die indeß blos soweit berück­sichtigt werden können, als das sich er­gebende Quantum zuläßt, abgegeben.

Gegen Einlage vorschriftsmäßiger Bürg- scheine wird Zahlungsfrist bis Ende März 1872 gewährt.

Grube Weckesheim, den 24. Mai 1871. Fürstliche Bergverwaltung.

(1007) Kroeber.

Für Vergebung der Bauarbeiten für den Umbau und die Erweiterung der Knaben­bürgerschule II dahier ausschließlich der Maurer- und der Zimmer-Arbeit wird die Submission hiermit eröffnet.

Pläne, Anschläge und Ausführungsbe­dingungen liegen bei Herrn Stadtbaumeister T h h r i o t zur Einsicht offen.

Offerten finden bis zu

Mittwoch den S. k. M., Abends,

Berücksichtigung.

Hanau den 31. Mai 1871.

Der Stadtrath. Saffian.

(1045) vt. Neumann.

W ef« ti zz L M a xh u n g.

Einlieferung von Geldsendungen an die aus Frankreich znriickkehrendcn Truppen betreffend.

Da die Heimkehr des Garde-Corps, des 5. und 7. Armee-Corps, der 17. Infan­terie-Division, der 3., 4. und 5. Cavallerie-Division, bevorsteht, und die Möglichkeit regelmäßiger Auslie­ferung von Postsendungen an die Truppen, während dieselben sich auf dem Marsche befinden, sehr beschränkt ist, so empfiehlt es sich, die Absendung, besonders von Geldb riefen, ,an Offiziere undMannschaften der vorerwähn­ten Truppen verbände so lange auszusetzen,bis dieselben wieder

nach ihren Friedensorten zurück- ! gekehrt sind. Das Publikum wird! ersucht, bis dahin von der Einlieferung : von Geldbriefen Abstand zu nehmen.

Berlin den 28. Mai 1871.

General-Postamt. .Stephan. - ____________._________________^_________'_______________________z_______ .BskaNNtW^ckAllg. Postpäckcreidieust für die Armee.

Priratpäckereien für die 1., die 2. und die 6. Cavall erie-Division, sowie für das 9. Armee- CorpS (einschließlich der 25. Wrvßherzoglich Hessischen) Infan­terie-Division. des 1. Thüringischen Infan­terie-Regiments Nr. 31 und des Schles- wig-Holsteinschen Füsilier-Regiments Nr. 86) müssen bis auf Weiteres von der Postbeförderung ausgeschlossen wer­den.

Es ist demnach gegenwärtig die Absen­dung von Priratpäckereien nur für nach bezeichnete Truppen kör per gestattet:

für das L, 2., 3., 4., 6., 8., 10., 11

12. und 15. Armee-Corps, sowie für die 12.

Die Beförderung von Privatpäckereien für die Truppen des 2. und 10. Armee- Corps, welche andere Quartiere beziehen, wird voraussichtlich innerhalb der nächsten vierzehn Tage eine längere Zeit als ge­wöhnlich in Anspruch nehmen.

Bei dieser Gelegenheit ersucht das Ge­neral-Postamt, von der Versendung solcher Gegenstände, welche leicht dem Verderben ausgesetzt sind, z. B. Butter, Fleisch und dergleichen, in Feldpostpacketen möglichst Abstand zu nehmen, da dergleichen Sachen bei der jetzigen Jahreszeit meistens un­brauchbar werden, bevor sie ihren Bestim­mungsort erreichen.

Berlin, den 30. Mai 1871.

General-Postamt. Stephan.

Der am 9. Februar d. I. erlassene und am 9. Mai d. J. erneuerte Steckbrief gegen den Bäckergesellen Johannes Volgt von Hettersroth wird hiermit als erledigt zurückgezogen.

Hanau am 26. Mai 1871.

Königl. Polizei-Anwaltschaft.

, Sporleder.

Holz - VeV'stergemMg

in der Königk. Oberförsters!

WoLfga«g.

! Don«erstoD den 55. Zuni er.«

von Vormittags 9 Uhr ab,

i sollen beim Gastwirth Haupt zu Nieder- ; rodenbach die nächpolgenden Holzquanti- täten öffentlich versteigert werden:

a. Diltrict 19 (Steinfinßgraben), Abthl. e?:

8* Klafter Elchen-Scheit und Anbruch,

10z Astprügel,

3lz Schock Ästreisig,

6 Büchen-Zopfreisig,

6 Klafter Kiefern-Scyeit- und Prügelholz,

6 Schock Astreisig; >

b. Daselbst, Abthl. a* und a2:

2 Klafter Eichen-Scheitholz;

c. Distrikt 34 (Lehr), Abthl. d:

2-) Klafter Buchen Stammp rüget;

d. Districte Ribbes und Pechhütte:

11 Klafter Eichen-Scheilholz;

e. District Nr. 38 (Kirchberg), Abthl. a und c'

1) Klafter Elchen-Scheit- u. Prügelholz,

4 Schock , Zopfreisig,

4 Klafter Stockholz,

1-| Buchen-Astprügil,

4J Schock Zopfreisig,

28| Kloster Kiefern-Scheitholz und Prügel, 18 Schock Astreisig,

9f- Klafter Slockholz;

f District 25 (Krvtzcnburgclkrpf), Abthl.e 89 Klafter Kiefern-Scheitholz, 134 , Astprügel;

g. District 10 (Altktwald), Abthl. h und f: "24 Klafter Eichen-Scheit- u. Prügelholz, 8" Schock Reisig,

9^ Buchen- geringes Reisig,

2H Dorufaschinen,

11 Klafter Kiefern-Wasserbaupfähle,

23 Scheit- u. Prügelholz,

33 Schock dergleichen Zopfreisig;

h. District il (Hochwcgst:

1 Eichen-Nutzende Nr. 35;

i. District 1 (Alterhang), Abthl. b:

30 Schock Bucheu-Astreisig,

5 , Linden-Zopfreisig.

Wolfgang am 19. Mai 1871.

Der Oberförster

(1031) Richter.

Die in nächster Zeit für die unterzeich­nete Verwaltung auszuführenden baulichen Arbeiten (Schreiner-, Glaser- und Weiß- binder-Arbeiten) sollen im Submissions- wege an den Mindestfordernden vergeben werden. Unternehmungslustige Bauhand­werker wollen ihre Angebote nach Procent- 'sätzen veisiegelt mit der Aufschrift

Subm isuons Offerte auf die Aus­führung von Bauarbeiten"

unter Couvert portofrei bis

den A. Jen-i er«.

Vormittags 10 Uhr/ uns zusenden.

Die bezüglichen Bedingungen liegen in unserem Büreau, Jnf.-Kaserne Nr. 65, zu jeder Tageszeit zur Einsicht offen.

Hanau den 31. Mai 1871.

(1032) Königl. Garnison-Verwaltung.