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Hamuer Kreisblatl.
Erscheint WLLttwocbs und Samstags.
Inserate für Biese» Bl' ^--"b-n außer bei der Expedition dieses Blattes auch bei der Iäger'scke» Buch-. Papier- u. Sandkarten-Handtun« zu Frankfurt a. M. sowie bei E. Schlotte, Expedition für Zettungs-Annocen in Bremen und dem Annoncen-Bureau von Th. Dietrich Ks Eo. Caffel entgegencisnommen.
M T8. Samstag, den 8. April. W> 1..
Personal-Chronik.
(Aus Nr. 19 des Amtsblattes.)
Amtsgerichs-Secretair Schwank zu Naumburg ist in gleicher Eigenschaft an das Amtsgericht I zu Cassel, und Amtsgerichts- Secretair Vietmeier zu Orb in gleicher Eigenschaft an das Amtsgericht zu Hanau versetzt. Dem Rechtsanwalt Türk zu Schlüchtern ist die Verlegung seines Wohnsitzes nach Salmünster gestattet. Referendariu« Neuber zu Cassel ist zum Bureau- Assistenten bei dem Königl. Appellationsgerichte daselbst ernannt.
Appellationsgerichts-Kanzlist Wedekind ist auf seinen Antrag mit Pension in den Ruhestand versetzt. Gericht-bote Rotte zu Rinteln ist gestorben.
Der Regierungs-Secretariats Assistent Lotheisen ist zum Regierungs-Secretäir und die Civil-Supernumerare Siebert und R athke find zu Regierung-SecretiaratS-Assistenten bei der Königl. Regierung zu Cassel ernannt worden.
Der Kreissecretair G. Baabe zu Hünfeld ist in gleicher Eigenschaft nach Hanau versetzt worden.
Der seitherige zweite Lehrer Friedrich Speck in Großalmerode ist vom 1. April d. I. ab zum Elementarlehrer der Straf- Anstalten in der Stadtkaserne zu Cassel ernannt.
Der Locomotivführer der Bebra-Hanauer Eisenbahn, Johann Weider zu Hanau, ist definitiv bestellt worden.
Versetzt wurden: der Schullehrer Stiebing zu Gettenbach als Lehrer an die evang. Schule zu Gronau, Kr. Hanau, der Schullehrer Lohr zu Wenigenhasungen als Lehrer an die evang. Schule zu Welferode, Kr. Homberg, der Schullehrer Eckhardt zu Kleinensee als Lehrer an die evang. «schule zu Lispenhausen, Kr. Rotenburg, der Schullehrer Müller zu Riederwalgern als 1. Lehrer an die evang. Schule zu Fronhausen, Kr. Marburg, der Schullehrer Renner zu Oberorke als Lehrer an die evang. Schule zu Wichdorf, Kreise« Fritzlar, der Schullehrer Dilling zu Weißenborn als Lehrer an die evang. Schule zu Retra, Kr. Eschwege, der Schullehrer Stoppel zu Breitenbach als 1. Lehrer an die evangel.Schule zu Eichen, Kr. Hanau, der 2. (HülfS-) Lehrer Homberg er zu Bottendorf, Kreises Frankenberg, an die 1. Lehrerstelle bei der evang. Schule daselbst, der 2. Lehrer Traut zu Ulmbach als Lehrer an die kath. Schule zu Uerzell, Kr. Schlüchtern.
Definitiv ernannt wurden: die provisorisch angestellten Lehrer Volland zu Hasselbach, Kr. Witzenhausen, Müller zu Völ- kershain, Kr. Homberg, die Schulverweser Kro pp zu Völzberg, Kr. Gelnhausen, H ep pdin g zu Wüstwillenroth, desselben Kreise«, Schmeck zu Röhrshain, Kr. Ziegenhain, Lauer zu WickerS, Kr. Gersfeld, und Vogel zuDörmbach, desselben Kreises, zu Schul- lehrern unter Belassung auf ihren seitherigen Stellen, sowie der provisorisch angestellte Lehrer Dieben er zu Gewissenruh zum Schullehrer in Ransbach, Kr. Hersfeld.
Provisorisch ernannt wurden: der bisherige Schulverweser Müller zu Wüstensachsen, Kr, Gersfeld, zum 2. Lehrer an der kath. Schule daselbst, der Schulamtscandidat Kalefch, früher Schulverweser zu Kernbach, zum Lehrer an der evang. Schule zu Oberndorf, Kr. Marburg, der bisherige Schulverweser Weidemann zu Epterode, Kr. Witzenhausen, zum Lehrer an der evangel. Schule daselbst, der bisherige Schulverweser Elsebach zu Wohra, Kr. Kirchhain, zum 2. Lehrer an der evang. Schule daselbst, der bisherige Lehrergehülfe Bogt zu Wichmannshausen, Kreises Eschwege, zum Lehrer an der evang. Schule daselbst.
Die Schullehrer Röth zu Allendorf i. d. Wüste, Weber zu Wichmannshausen, Kreises Eschwege, und Knies zu Rhünda, Kreises Melsungen, sind pensionirt worden.
Gestorben sind: die Lehrer Kaufmann zu Rotenburg, Füller zu Naumburg, Iahn zu Niederzwehren, Uns zu Wellerode, Dithmar zu Braach, Wieg and zu Dammersbach und Schmidt zu Niederklein.
Amtlicher Theil.
Rechenschaftsbericht
des
Comites zur Beschaffung von Liebesgaben für die mobilen Feldpostbeamten.
Als im großen Deutschen Vaterlande alle Hände sich regten, um durch reiche Spenden werkthätiger Liebe unserer auf den Schlachtfeldern in Frankreich kämpfenden Armee.den Dank der Zurückgebliebenen darzubringen, wurde auch die Feldpost nicht vergessen, jene Vermittlerin des geistigen Bandes zwischen der Armee und der Heimath. Es galt den wackeren Männern, welche unter den schwierigsten Verhältnissen eine für Millionen segensreiche Thätigkeit entwickelt und mit hingebender Aufopferung gewirkt hatten, einen Beweis der Anerkennung und des freundlichen Gedenkens aus der Heimath zu geben. ,
Um die Sammlungen zu concentriren und zweckentsprechende Verwendung der Gaben zu sichern, trat zu Anfang des Monats November pr. das unterzeichnete Comite in Berlin zusamüien. Schon im Dezember war dasselbe in Folge des reichen Ertrages