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StpobbntwafchereL! i

Einem verehrlicken Publikum die ergebene; Anzeige, daß das Waschen, Farben und Fa^on- : iren der Hüte begonnen und ich wie seither j mich auch diese Saison bestreben werde, die mir anvertrauten Bestellungen gut und billig auszuführen.

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Firma Th. Coguot & Cowp., Attgasse 21. (497)

Der neue Lchrcursus! meiner Anstalt beginnt

den 18. April d I.

Vorbereitung den "einjährigen | Freiwilligendienst dagegen am 3 April (502) Pfr, Rector#, Knies.

Gichtleidenden

theile ich mit, daß meine Frau 3 Jahre an der Gicht litt und dieses Leiden durch die sorgsame Behandlung des Herrn Or. Müller i» Frank­furt a M, gr. Hirschgraben 5, vollständig geheilt wurde. (486) Stuttgart. ®scar SSäeierle.

Verehelichte, Geborrie r^nd Gestorbene in hiesiger Stadt.

Den 18. Februar. Anna Maria Luise, unehel. T.

Den 20. Februar., Johann Adam, des Bürgers und Gärtners Johann Heinrich Seitz, S.

Den 23. Februar. Gertrude Maria, un- -hel. T.

Den 4. März. Anna Katharina, unehel. T.

Den 11. März. Anna Katharina, des Bürgers und Bäckermeisters Wilhelm Friedrich Weidert, T.

In der niederländischen Gemeinde.

Den 8. März. Johann Friedrich, des Bürgers und Bäckermeisters Karl Reh- feld, S. (Rothtause).

Den 10. Dezember. Karl Friedrich, un- ehel. S.

G e st u r b e n e.

In der ev. Gemeinde der Marienkirche, i

Den 7. März. Heinrich Wilhelm, des i Ortsbürgers zu Caßdorf und Schneiders ! dahier Valentin Michaelis, S., alt 1 I. 9 M. 13 T.

Den 10. Biärz. Karl Friedrich, des Bei­sitzers und Cigarrenmachers dahier An- dreas Wilhelm Merck, S., alt 1 3. 1 M. 7 T.

Den 11. März. Jungfrau Margaretha Sommer dahier, alt 78 I. 6 M.

In der ev. Gemeinde der Johanneskirche.

Den 6. März. Ernst Wilhelm Karl, un-

Verehelichte.

In der ev. Gemeinde der Iohannedkirche.

Den 12. März. Johann Ludwig Maisch, Bürger und Graveur dahier, ein Wittwer, mit Maria Katharina, Wittwe des ver­lebten Schlossers Christian Ernst Dinge von Birstein.

G e b o r n e.

In der ev. Gemeinde der Marienkirche. ;

Den 14. Januar. Heinrich Ludwig Her­mann, des außerordentlichen Pfarrers und Lehrers an der höheren Töchter­schule Ludwig Wilhelm Weidemann, S.

Den 19. Januar. Anna Auguste Susanna, des Schlossers dahier Friedrich Wilhelm Könecke, T.

Den 5. Februar. Johanna Margaretha Sophia, des- Bürgers zu Obersten: und Steingraveurs dahier Friedrich Klein, T.

Den 16. Februar. Heinrich Karl, des Schutzmanns dahier Johannes Höhne, S. :

Den 19. Februar. Ernst Heinrich Wilhelm i Richard, des Königl. Staatsanwalts Georg Christoph Hempfing dahier, S.

Den 27. Februar. Johann Karl, unehel.

S.

In der ev. Gemeinde der Johanneskirche. !

Den 22. Januar. Susanna Margaretha, des Bäckers dahier Heinrich Welker aus | Lindheim, T.

Den 15. Februar. Margaretha, des Gold­arbeiters Julius Georg Bernhard Fried­rich Schaffen, T.

j ehel. S., alt 1 M. 13 T.

1 Den 8. März. Burkhard Link, Bürger und Goldarbeiter, alt 78 I. 6 T.

I Den 9. März. Susanna, unehel. T., alt I 1 M. 6 T.

Den 10. März. Johanna Margaretha Elisabeth Aukam, nachgelassene eheliche T. des verlebten Bürgers und Sammet­machers Remigius Aukam, alt 55 I. 3 M. 9 T.

Den 11. März. Wilhelmine, des Bürgers und Goldarbeiters Johann Konrad Emil Ochs, T., alt 2 I. 6 M. 5 T.

Den 12. März. Karl Heinrich Joseph, des Beisitzers und Maschinenbauers Johann Luwig Koch, S., alt 1 J. 3 M. 6 T.

Den 12. März. Dorothea Pfeil aus Gelnhausen, alt 30 I.

Den 13. März. Heinrich, des Bürgers und Schreiners Karl Friedrich Wilhelm Lotz, S., alt 6 M. 12 T.

In der französischen Gemeinde.

Den 9. März. Jean Ott, Bürger und Jnstrumentenmacher, alt 66 I. In der nDderländischen Gemeinde.

Den 9. März. Jungfrau Marianne Hen- riette, nachgelassene T. des verstorbenen Bürgers und Mehlwaagemeisters Johann Heinrich Hörner, alt 60 I. 11 M. 25 T.

Den 11. März. Johann Friedrich, des Bürgers und Bäckermeisters Karl Reh­feld, S., alt 3 T.

In der freireligiösen (beutfd)$a^

Den 9. März. Frau Margaretha Pfeiff, Wittwe des verstorbenen Bürgers und Schneidermeisters Gottfried Pfeiff von hier, geb. Grün, alt 74 I. 4 M. 5 T.

Bermischtes.

Siegen, 14. März. Das hiesige Volksblatt erzählt:In den Tagen der französischen Kriegserkläung gelobte ein wackerer Bürger unserer Stadt, demjenigen braven Soldaten aus Siegen eine Prämie von 50 Thalern zu zahlen, welcher den Einzug in Paris mitmache und die erste Partie Billard dort spiele. Diese Prämie wurde verdient, und zwar von dem Gefreiten Hermann Schneider von hier. Derselbe dient bei der 10. Compagnie des hessischen Infanterie-Regiments Nr. 80; machte am 1. März den Einzug in Paris mit und spielte am genannten Tage, laut einem uns vorliegenden Feldpostbriefe, mit drei Kameraden die erste Partie Billard."

Hagen, 13. März. Die Hag. Ztg. schreibt:Von einem hiesigen Hause geht uns folgende Notiz zu:Es dürfte Ihnen vielleicht willkommen sein, zu erfahren, daß wir heute vom 9. b. MtS. datirt, einen Geschäftsbrief eines ausgewiesenen Deutschen aus Paris erhalten; derselbe hat seine alte Wohnung bezogen und schreibt, als wenn nichts vorgefallen sei, um Bestellungen bittend." Hoffentlich kehrt die Vernunft überhaupt bei den Parisern bald wieder zurück.

In Folge des Eisenbahn-Unglücks bei Puteau, wobei an 50 deutsche Kranke und Verwundete gelobet und verwundet wurden und der Verdacht der Absichtlichkeit naheliegt, in Folge andauernder Ge-

Äebcuckt u n v-ri-gl in 6er Buwdruckcr-t des vereinigten evangel. Watlendaales.

Hierzu die Nr» 11 der ProviuziM Correfpondeuz als Beilage.

fangenhaltung deutscher Offiziere in Paris und der Mißhandlung ' deutscher Unterthanen in Frankreich richtete, einem Telegramm der :Presse" zufolge, Graf Bismark am 11. März eine Depesche an ! Jules Favre, in welcher ungesäumte Untersuchung dieser Fälle ver- j langt und allerstrengste Repressalien in Aussicht gestellt werden, i falls Frankreich fortfahren sollte, die durch den Frieden gebotenen | internationalen Rücksichten gegen Teutsche zu verletzen. <oin. Zig.»

Demnächst wird in Neuenburg ein Kriegsgericht über den ! Franktireurhauptmann Huot und etliche von seiner Mannschaft , urtheilen. Sie sind des Mißbrauchs der schweizerischen Neutralität angeklagt. Von preußischen Truppen verfolgt, hatten Huot und . seine Leute sich auf schweizerisches Gebiet geflüchtet, nachdem sie an der äußersten Grenze auf französischem Boden ihre Waffen abgelegt. Einige Tage hernach erschien ein preußisches Detachement mit Parlamentairflagge am Col des Rockes, um von der Eidgenossen­schaft reclamirte Waffen zu bringen. Huot und seine Leute benutzten den Vorfall, um über b:e Grenze zu schleichen, sie faßten dort ihre Waffen wieder, legten sich in einen Hinterhalt und schössen auf die heimkehrenden Preußen, von welchen einer todt auf dem Platze blieb, ein anderer tödlich und ein dritter weniger schwer verwundet wurde. Der Rest wurde von den Franctireurs gefangen nach der Schweiz gebracht, hier aber vom schweizerischen Commando als I regelrechtswidrig gefangen in Freiheit gesetzt, die Franctireurs aber nack bestandenem Verhör dem Kriegsgericht überwiesen.