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Verehelichte, Geborne und Gestorbene in hiesiger Stadt.

Verehelichte.

In her ev. Gemeinde der Marienkirche.

Den 22. Januar. Adam Gill, Beisitzer zu Haitz und Dienstmann dahier, mit Katharina Gundlach auS Gettenbach.

Ev. Militairgemeinve.

Den 22. Januar. Johann Heinrich Gustav ; Frank, Unteroffizier bei der Großh. Hess. Proviant - Cölonne, von hier, mit ; Jungfrau Margarethe! Elisabeth Müller aus Alzey.

In der katholischen Gemeinde.

Den 15. Januar. Der Taglöhner Andreas i Will von Oberrodenbach, mit Jungfrau ; Kuvigundr Rosenberger von da.

G c b o r n r.

In der ev. Gemeinde der Marienkirche.; Den 10. Dezember. Philipp Wilhelm, des;

Beisitzers zu Gelnhauftn und Gold- arbeiterS basier Ludwig Friedrich Bube, S.

Den 10. Dezember. Johanna Margaretha Ferdinand«, des Bürgers und Bierbrauers I Jakob Zeh, T.

Den 14. Januar. Georg Konrad Friedrich, des Beisitzers zu Niedermittlau und Taglöhners dahier Johann Georg Müller, T.

Den 17. Januar. Untief. 4.. (vor der i Taufe gest.)

Den 18. Januar. Des Beisitzers zu Rückingen und Fabritschlosfers dahier Bernhard Karl Wilhelm Ludwig, T. (todtgeb.)

In der ev. Gemeinde der IohanneSkirche. i Den 5. Dezember. Johann Peter Heinrich, des Beisitzers und Golvarbriter« Christoph Joachim Emil Osscukopp, S.

Den 12. Dezember. Johann Friedrich

Sebastian, des Beisitz.rS und Zimmer- manns Johann Georg Heinrich Reu- ; ling, S.

Den 18. Dezember. Karl Lorenz, des Bei­sitzers und Taglöhners Johannes Metz­ier, S. *

Den 8. Januar. Anna Margaretha, des i Bürgers und Schutzmanns Friedrich : Wilhelm Ursprung, T.

Den 8. Januar. Johanna Friederike, des Bürgers und Goldarbeiters Johann Jsseph Goldbach, T.

In der katholischen Gemeinde.

Den 20 Dezember. Therefe Elisabeth, des Gießermeisters Jakob Häusler aus ' Königsborn in Württemberg, T.

Den 28. Derember. Franz August Anton, unehel. S. einer Auswärtigen.

Den 1. Januar. Karl Friedrich Heinrich, ; des hiesigen Bürgers und Bäckermeisters Franz Anton Wilhelm Ghse, S.

Den 3. Dezember. Auguste Margaretha j Katharina, des hiesigen Bürgers und GoldarbeiterS Franz Joseph Riehl, T. ;

Den 6. Januar. Katharina Elisabeth, > des Briefträgers Karl Joseph Heinrich: Pludra auS Trebnitz in Schlesien, T.

In der israelitischen Gemeinde.

Den 8. Januar. Mina, des Bürgers und Kaufmanns Jakob Rosenberg, T.

G c 6 o r b c n t.

In der cv. Gemeinde der Marienkirche. ;

Den 17. Janunr. Christine Maria, des; Schuhmachers dahier Georg Heinrich i Reußwig aus Gonsroth, T., alt 4 M. ' 17 T.

i Den 18. Januar. Des Beisitzers zuj Rückingen und Fabrikschloffers dahier! Bernhard Karl Wilhenn Ludwig, T. (todtgeb.)

Den 20. Januar. Peter Elbert aus Hütten gesäß, alt 50 J.

Den 21. Januar. Uneheliche T. (vor der Taufe gest.), alt 4 T.

Ev. Mitttairgemernde.

Den 19. Januar. Hermann Eduard Fried­rich, Schütze bei der 8. Compagnie des Königl. Sächsischen Schützen-Bataillons Nr. 108, aus Lößnitz, im Königreich Sachsen, tut 32 J.

Den 21. Januar. Gottlieb Karl Mäckert, Lauvwehrmann bei der 5. Compagnie des 2. BesatzungSbataillons des 5. Brandenburgischen Landwehr-Regiment» 9fr. 48, aus Schwarzensee, Regd. Stettin, alt 34 J.

In der ev Gemeinde dcr Jobanneskirche.^ Den 18. Januar. Johannes Schleich, Beisitzer und Schlosser, alt 54 I. 9 M. 10 T,

Den 20. Januar. Frau Susann« Luise Margaretha, Wittwe vorn verlebten Bür­ger. und Posamentier Johann Nikolaus Dörr, geb. Kurtz, alt 70 I. 1 M. 23 T-

Zn der französischen Gemeinde.

Den 21. Januar. Anne Marie Caroline, des Bürgers und HafnermeisterS Jean Scitm Lamy, T., alt 1 I. 3 M.

oer katholischen Gemeinde

Den 6- Januar. Wilhelm Christoph, deS Taglöhners Johann Wilhelm Amberg aus Bieder, S., alt 6 M- 21 T.

Den 7. Januar DominikuS Erb au»

Poppenrod bei Fulda, alt 49 J,

Den 20. Januar. Magdalena Riedling

aus Eckardroth, alt 57 J.

In der israelitischen Gemeinde.

Den 16. Januar. Sara, Wittwe 6e6 Schlichters Götz Una, geb. Räch, alt 78 J.

Vom KriegsschKrIplestze.

— Der Krieg, so schreibt die „Trib.", hat einen barbarischen Charakter angenommen, seit die Republik zu Mitteln griff, welche | einen Volkskrieg mit allen feinen Schrecken hervorriefen, es scheint, ! als solle der Krieg aber noch wilder sich gestatten, denn die Nieder­lage der republikanischen Armee hat keine Neigung erweckt, Friedens- : unterhandlungsn zu beginnen. Je mehr aber Frankreich seine Kräfte i erschöpft, um so zahlreichere Schaaren führt die Verzweiflung bem । schon umbertreibenben Gesindel zu, das unter dem Namen Franc- | tireurs das eigene Land verwüstet und uns zum Niederbrennen ganzer Ortschaften zwingt. Nie ist mit schnöderem Hohn der Vernunft und der Cultur ins Antlitz gespieen, als mit dcni Worte Gambetta'S in Lille: Die Niederlagen Frankreichs führten auch den Gegner zum ; Ruin. Um also uns einen Verlust an Kräften zuzufügen, will er die klaffenden Wunden Frankreichs immer weiter aufreißen und ein solcher Mensch, der nicht eine Idee von dem Gefühl der Vaterlands­liebe besitzt, wagt es, gegen das Bombardement von Paris zu Pro­testiren. Unserer Ansicht nach sollte ganz Deutschland Protest ein- kgen gegen jede Nachsicht und Schonung, die jetzt noch einem solchen ; Feinde wird, der sich ruinirt, nur um uns zu schaden. Möge er ! denn auch die ganze Schwere seiner Niederlage empfinden und ein eisernes Joch kennen lernen! Napoleon I. wußte ein besiegtes ■

Land sehr rasch znr Unterwerfung zu bringen und wäre das heutige Frankreich der Sieger im Kriege, so würden deutsche Lande gewiß keine Schonung gefunden haben. Milde und Schonung ist nur da klug und gut, wo sie Anerkennung findet, sonst ist sie Thorheit und Schwäche. Die Selbsterhaltung, die Schonung der edelsten Kräfte Deutschlands gebietet eS jetzt, einen barbarischen Feind, der unS un­versöhnlichen Haß zeigt, mit dem Vernichtungskriege zu überziehen, biS er sich beugt.

— Nachrichten aus Bordeaux zufolge hat die preußische Cor- vette „Augusta" drei französische Kauffahrer weggenommen.

Depesche des Hanauer KrelSblattes, welche nicht durch Extra-Beilage veröffentlicht wurde.

Ofsiciell. Versailles, 26/ Januar. Officielle Pariser Be­richte geben die Stärke der französischen Corps, welche am 19. gegen das 5. Corps ausfielen auf über 100,000 Mann an. Der Verlust der I. Armee in der Schlacht bei St. Quentin am 19. Januar betrug an Todten und Verwundeten 94 Offiziere und etwa 3000 Mann.

von Podbiclsky'

'Gedruckt uns btriegt in der BvckdNickers des vereinigter! etangeL Waifenhanstk.

Hierzu die Nr- 4 der Droviuzmi-borrespoud als Beilage.