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Ojsn der franz. Allee ist eine Stube zu -vV vermieden. Näheres zu erfragen Lang- gasse Nr. 85, gleicher Erde.___________ (70)
(^ospitalstraße Nr. 37 ist eine Stube mit oder ohne Möbel und Küche zu ver- muttjen, auch können junge Leute daselbst Kost und Logis erhalten. (75)
Au Vermietben:
2 schön möblirte Zimmer und Kabinet mit 2Betten, mit und ohne Kost, vom 1. Februar an. Näheres durch die Expedition. (76)
/Hroße Dechaneigasse Nr. 27 sind zwei
Stuben, Küche, nebst Zubehör sogleich zu vermiethen. (78)
Zur Feststellung des Vermögens der am 4. d. M. dahier verstorbenen Wittwe des Etuis-Fabrikanten Heinrich Hahn, Wil- helmine, geb. S perle, verwittwete Reich ard, ersuche ich alle Diejenigen, welche Forderungen an dieselbe zu machen haben, solche innerhalb 8 Tagen bei mir einzureichen, andernfalls dieselben nicht berücksichtigt werden können.
Hanau, den 7. Januar 1871.
(34) Georg Heitzel,
als Vormund der rc. Reichard'schen Kinder.
Unterzeichneter beehrt sich, diejenigen Herren, welche auf ein Hanauer Adreßbuch pro 1871 subscribirt haben, in Kenntniß zu setzen, daß die Subscribenten nicht zahlreich genug zur Deckung der Kosten des Unternehmens ausgefallen sind, und deshalb die Herausgabe auf das Jahr 1S78 verschoben bleibt.
Hanau am 14. Januar 1871.
Höpsner,
Polizei-Commissarius.
Kerem K-M«n.
General'versammtung am 14. Januar '1811. Es wurden in dieser Generalversammlung im Beisein von Notar und Zeugen die Herren 4ean Krause unb Friedr. Föber zu Direktoren, und Herr (Carl Wohl zum Casstrer gewählt.
Hanau, den 15. Januar 1871.
(62)__Der Vorstand.
Danksagung
Für die liebevolle Theilnahme während der Krankheit und bei der Beerdigung unserer lieben Tochter und Schwester
Margaretlsa Ut® sagen wir unsern tiefgefühltesten Dank. (64) Die trauernde» Hinterbliebenen, /^lin junges Mädchen, welches die hiesige Schule besucht, findet zu ihrer weiteren Ausbildung, auf Verlangen auch im Haushalte, in einer Familie freundliche Aufnahme. (41)
r^in Heizer findet Beschäftigung, bei
Andreas Spörner
(61) (am Mühlthor.)
in Mädchen, welches bürgerlich kochen kann, die Hausarbeit gut versteht, sucht
sogleich eine Stelle. (60)
in ordentlicher Junge kann das Schlosserhandwerk erlernen, bei
Breeh <6 iWockel.
(68) Glockengasse 16.
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/Litt Lithograph sucht Condition.
Näheres bei 6). F. Oerrinaniv (67) Schillerplatz 2, Offenbach a. M.
Vom Kriegsschauplätze derart, daß einem das Die „Cöln. Ztg."
Das Bombardement von Paris ist derart, daß einem das Hören und Sehen vergeht", so schreibt ein Correspondent.
Bis zum 14. Dezember war noch kein Spatenstich gethan, noch keine Munition herangefahren. Von diesem Tage an wurde das Werk mit großer Rührigkeit angefangen. Gegen 300 Wagen wurden mit den Pferden des Garde- und 4. Corps bespannt und von denselben gleichfalls die Bedienungsmannschaften gestellt, um die Geschütze und Munition von dem Bahnhöfe herbeizuschaffen. Es wurden zwei Parks angelegt, wo die Geschütze und Munition aufgehäuft wurden; der eine Park befindet sich bei Maison rouge an der Ostseite des Fortzt de Raincy, der andere dagegen ist bei Brou angelegt. Die Geschütze, die hier zur Verwendung kommen sollten, waren bei la Fere und Soissons gebraucht und wurden bis Sevran per Bahn herangeschafft. Nachdem die Heranführung beendet war, wurde in der Nacht vom 21. Dezember mit dem Bau der Batterien begonnen. Seitdem hat man nicht nur den Mont Avron genommen, sondern mehrere Forts ganz zum Schweigen, oder doch so weit gebracht, daß sie nur sehr mäßig antworten. Wenn die Meinung auftaucht, daß hierbei eine Kriegslist spielen könne, so ist das irrig, denn der Feind hat alle Ursache, das Anlegen vorgeschobener Batterien zu hindern und würde dies gewiß nicht unterlassen, wenn er die Kräfte dazu besäße. Richtiger scheint die Ansicht, daß bereits ein Munitionsmangel beim Gegner einge- treten sei und noch wahrscheinlicher ist, daß der Feind die Ueber- legenheit unserer Artillerie fühlt.
Die Granaten des Feindes sind nicht mehr aus reinem Eisen, sondern aus einer Legirung, die viel schlechter springt. Man fand eine Granate, deren Material so brüchig war, daß sie sich beim Aufschlagen gespalten, eine Hälfte war ganz geblieben, die andere zersplittert. Von 19 Granaten des Feindes crepirten 5 gar nicht.
Bei der nutzlosen Munitionsverschwendung, durch die sich der Feind bisher ausgezeichnet, kann das lässige Feuer beim ernsten Angriff der Werke nur die Verachtung gründlich vermehren, mit welcher der deutsche Soldat bereits das ganze Kriegswesen und die Helden der großen Nation beurtheilt. (Trib.)
Mau biete dem Glücke die Hand!
Als ein vortheilhaftes und solides Unternehmen empfiehlt Unterzeichneter die von hohem Staate genehmigte und garantirte große
CMeld-irerjönsHMg1 im Betrage von
Einer Million 422200 Thaler deren erste Gewinnziehung schon
am 86. und 8». Januar stattfindet. — Es werden nur Gewinne gezogen.
Die Haupttreffer sind ev. Thaler 100,000, 60,000, 40,000, 20,000, 15,000, 12,000, 2 a 10,000, 2 a 8000, 6000, 2 L 5000, 5 L 4000, 2 a 2500, 13 ä 2000, 24 ä 1500, 105 L 1000, 160 ä 400. 281 L 200 u. s. W., in Allem 23000 Gewinne, welche in 6 Abtheilungen plangemäß im Laufe von wenigen Monaten zur sicheren Entscheidung kommen. — Gegen Einsendung oder Nachnahme des Betrages versende ich hierzu Original -Loose zu folgenden planmäßigen festen Preisen:
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Man beliebe sich baldigst vertrauensvoll und direkt zu wenden an
•f^thes Her®,
Staats - Effecten - Handlung
(5) in SÜMiiiibiirs.
schreibt t Vielfach wird im Hauptquartier zu Versailles augenblicklich die neue, aus einer Depesche von Bordeaux bekannt gewordene Maßregel des französischen Gouvernements besprochen, nach welcher die Mannschaften von der Altersklasse 1871 acht Monate vor dem eigentlichen Gestellungstermin des 1. Oktober, unter die Waffen gerufen werden. Gibt die provisorische Regierung dadurch von Neuem zu erkennen, daß sie den Krieg bis aufs Aeußerste fortsetzen will, so liefert sie doch auch auf der anderen Seite den Beweis, daß sie an einem Punkte angelangt ist, wo ihr nichts niehr übrig bleibt, als zu einer Maßregel zu greifen, wie sie seiner Zeit das erste Kaiserthum, kurz vor seinem Zusammensturz, über Frankreich verfügte, — eine äußerste Anstrengung von dem Lande zu fordern, die hinterher von der französischen Nation selbst und in der ganzen Welt auf das nachdrücklichste verdammt worden ist. Was die Vermehrung der Streitkräfte anbetrifft, die aus dem neuen Edict der Republik zuwachsen wird, so geben die statistischen Tabellen des Kaiserreichs die Zahl der Waffenpflichtigen, aus denen die jährliche Aushebung vorzunehmen, auf 143,000 Mann an. Davon sind nun aber abzurechnen die Unbrauchbaren und die Contingente derjenigen Provinzen, in denen die deutschen Heere stehen und in denen daher das Recrutement nicht vor sich gehen kann. Außerdem ist zu berücksichtigen, daß auch in den südlichen Departements eine nicht geringe Anzahl von Waffenfähigen der Klasse 1871 schon vorher freiwillig in die französische Armee eingc- treten war, so daß die Ordre Gambetta's auch im günstigsten Falle dem gegenwärtigen Heere der feindlichen Macht nicht mehr als höchstens 80,000 Mann zuführen wird. Selbstverständlich handelt es sich dabei um eine Truppe, die vor zwei bis drei Monaten überhaupt nicht zur Verwendung gelangen kann."
Die Ordre de Bataille Garibaldsts zeigt uns, über welche prächtigen Elemente er verfügt: es ist eine auserlesene Gesellschaft von Banditen, Gesinde! und Narren. Wir finden da aufgeführt: Guerilla des Orients, Legion freiwilliger Italiener, egyptische Freiwillige, Franctireurs des Kreuzes von Nizza, von Montblanc, Chasseurs von Savoyen, die Compagnie der Rächer, Franctireurs de la mort, enfants perdus von Paris, eine spanische Copagnie rc. rc.