Die zweite katholische Schulstelle (Mädchenlehrerstelle) zu Naumburg, im Kreise Wolfhagen.___________________________
Bekunutmueduttg
Correspondenzkarten im internationalen Verkehr.
Nachdem im innern Postverkehr der meisten Staaten Europas die Einführung der Correspondenzkarten theilsstatt- gesunden hat, theils nahe bevorsteht, hat die Postverwaltung des Norddeutschen Bundes sich über die Zulassung der Correspon- denzkarten im internationaleu Postverkehr mit den Postverwaltungen folgender Länder verständigt:
Dänemark, Frankreich, Großbritannien, Niederlande, Norwegen, Portugal, Rumänien, Schweden, Schweiz, Spanien, Vereinigte Staaten von Amerika.
In Folge dessen können vom 1. Januar 1871 ab Correspondenzkarten zur Mittheilung brieflicher Nachrichten nach den vorbezeichneten Staaten in gleicher Weise benutzt werden, wie dies bereits imVerkehr mit den Süddeutschen Staaten, mit der Oester- reichisch Ungarischen Monarchie, dem Groß- herzogthum Luxemburg und dem Elsaß und Deutsch-Lothringen geschieht. Die Karten sind demselben Porto unterworfen, wie Briefe nach den betreffenden Ländern und müssen stet« vom Absender frankirt werden.
D eselben können auch unter Recowman- dation abgesandt werden.
Unfrankirte oder unzureichend srankirte Correspondenzkarten werden nicht befördert, fonbtrn als unbestellbar behandelt und dem Absender, sofern derselbe sich genannt hat, zurückgegeben.
Die Zulassung der Correspondenzkarten im Verkehr mit Belgien und Italien bleibt vorbehalten, bis die in nächster Zeit bevorstehende Einführung derselben im inneren Verkehr dieser Länder erfolgt fein wird. Nach Rußland dürfen Correspondenzkarten nicht versandt werden.
Berlin, den 23. Dezember 1870.
General - Postamt.
__________Stephan.__________
Bekanntmachung.
Adresfsrung der Correspondenz nach Orten ohne Postanstalt.
Um die richtige Spedition der Postsendungen nach iolchen Orten zu sichern, woselbst sich eine Postanstalt nicht befindet, ist es zweckmäßig, daß von dem Absender außer dem eigentlichen Bestimmungsorte noch diejenige Postanstalt auf der Adresse angegeben werde, von welcher aus die Bestellung der Sendung an den Adressaten bewirkt wird. Die unrichtige Bezeichnung der Bestellungs-Postanstalt oder da» gänzliche Fehlen einer bezüglichen Angabe können die rechtzeitige U> Herkunft jener Postsendungen in Frage stellen.
Es empfiehlt sich daher, daß Correspon- penten, an deren Wohnsitz sich eine Post-
anstatt nicht befindet, diejenigen Personen, mit welchen sie in Briefwechsel sieben, auf das gedachte Erfordernis aufmerksam machen und denselben dabei angeben, durch Vermittelung welcher Postanstalt sie ihre Postsendungen empfangen.
Berlin, den 23. Dezember 1870.
General-Postamt. _________ Stephan.__________
Bekanntmachung.
Beförderung von Privatpäckereien an die in Frankreich befindlichen Deutschen Civilbeamten.
Auch für die in Frankreich befindlichen Deutschen Civilbeamten können Päcke- reien mit Ausrüstungs- und Bekleidungs- gegenständen zur Beförderung mit der Post in der Zeit vom 14. Januar b i s zum Abend des 21. Januar 1871 bei sämmtlichen Postanstalten angenommen werden.
Die Annahme dieser Päckereien erfolgt unter den in der Bekanntmachung vom 11. Dezember angegebenen, für Sendnngen mit Ausrüstung«- und Bekleidungrgegenstäneen an die in Frankreich siebenten Offiziere und Militairbeamten vorgeschriebenen Bedingungen (Gewicht bis zu 12 Pfo., Fran- kirungszwang, Adresse per aufgektebter Correspondenzkarte u. s. w.)
Die Adresse muß außer der vollständigen Bezeichnung des Adressaten noch die Angabe des Bestimmungsortes enthalten.
Berlin, den 28 Dezember 1870. General-Postamt.
Stephan.
Bekanntmachung
Die Bestellung der für die in den Laza« reihen und in Privatpflege sich befindlichen verwundeten oder kranken Militairs bestimmten Postsendungen stößt auf Schwierigkeiten, wenn die Wohnungen der Adressaten nicht angegeben, solche auch den Abgabe- Post Anstalten nicht bekannt sind. Um Verzögerungen bei der Bestellung der in Rede stehenden Postsendungen möglichst zu vermeiden, werden Alle, welche verwundete oder kranke Militairs in Privatpflege haben, ersucht, dieselben bei der Postanstalt ihres Wohnort« resp. Bezirks anzumelden und — hierzu Formulare zu benutzen, welche bei den Briefträgern, den Landbriefträgern und am Post Annahmefenster unentgeldlich zu haben sind.
Caffel, den 29. Dezember 1870.
Der Ober-Post-Director Riefen.
Auszüge aus dem Deffeutliehen Anzeiger zum Amtsblatt der Königl. Regierung zu Caffel.
Rothenbergen. Auf den Antrag eines Pfandgläubigers ist der Zwangsverkauf des auf den Namen des Adam Bommel zu Rothenbergrn katastrirten Grunveigenlhum« erkannt und zu dessen Vornahme erster Verkaufstermin auf den 6. Februar d. I., Hülfsweise zweiter aus den 6. März d. J. und dritter auf den 5. April d. I., jedesmal Vormittags von 10 b'S 11 Uhr, und zwar die beiden ersten in das Gerichts- lokal zu Gelnhausen, der dritte aber in das Gemeindehaus zuRothxndergen anberaumt worden.
Ein leichter gebrauchter Handwagen zum Abholen der Postsachen für die hiesigen Lazarethe wird zu kaufen gesucht.
Schloß Hanau, den 30. Dezember 1870. Königl. Reserve-Lazareth Eommi sion.
J. A.:
(2) Unteroffizier Lange.
Dolzverkauf.
Samstag den 14. Januar 1871 kommen im Sleinauer R viere, in den Schlitzen .Grasbuch" und .Katzenstein" folgende Brennholz-Sortimente zum öffentlichen Verkaufe, als:
39; Klafter Buchen-Scheitholz, 33; . . Stammprügel,
5« » „ Astprügel, 10J Schock Buchen-Asirei- und
| Klafrer Buken-Scheitholz.
Die Zusammenkunft findet Morgen- 9 Uhr im Zorn'schen Lokale dahier statt, woselbst auch der Verkauf vorgenommen werden soll.
Steinau, den 30. Dezember 1870. Der Oberförster (4) Vultve.
Holzversteigeruug zu GmmrichS- böse».
Montag den 9. Januar d. I., früh 9 Uhr präcis, werden dahier — bei günstiger Witterung an den Holzarten, sonst im Hause — au« den Abtheilungen: Alzenauerstraße, Sandbühl, Stern, Birkcneck, Birkenkopf und Sperberheege, zunächst der Chaussee, unter den seither üblichen Bedingungen meistbietend versteigert:
14 Klafter Kiefern-Scheitholz, 49? . . Prügelholz,
42 , Birken-Scheit- u. Prügel- Holz,
12« . , St.ckholz,
3975 Stück Kiefern- und Buk n-Wellen, 4* Klafter Apfelbaum-Scheitholz, 6; , Prügklholz,
3} , , Stockvolz,
1300 Stück , Wellen, 131 , Birken-Deichsel»,
14 „ , Schiebtarrenbäume,
30 , , Stammhölzer für Wagner rc., 12—24' lang, 6— 10“ dick, 50 , „ dio. Wagner Hölzer,
10 Klaftern vollkommen h odenet Birken-Scheit- und Prügelholz. Emmrichshofen.
Die Güterverwaltung.
(9) Berg m an n.
Privat-Anzeigen.
Parasfinkerzen,
per Pack a 24 Kr. und 20 Kr., im en gros billiger, bei
(1017) G. W. Una.
Billiger Mitlagslisch
bei J. M. Craß, Schnurgasse Nr. 12. (6)
(Xn der Waisenhaus-Buchhandlung sind stet« <x) Ab- & Zngangs-Anmcldunge«, zum Preise von 3 Pfennige für 2 Stück vorräthig.