Einzelbild herunterladen
 
  

481

Oeffentliche Bekanntmachungen.

Auszüge aus dem Oeffentlichen Anzeiger zum Amtsblatt der Köuigl. Regierung zu Caffel.

Hohenzell. Wegen einer ausgeklagten Schuld soll die dem Nikolaus Spahn (Johannes Sohn) von Hohenzell zustehende ideelle Hälfte an dem in der Gemarkung von Hohenzell gelegenen Grundvermögen zwangsweise verkauft werden, und sind zu dem Ende Verkaufstermine, und zwar: erster auf den 6. Januar k. I., eventuell zweiter auf den 3. Februar k. J. und dritter auf den 3. März k. I., jedesmal Morgens 10 Uhr, in das Königliche Amtsgerichtslokal zu Steinau bestimmt.

Langenselbold. Auf Antrag eines Pfandgläubigers ist der Zwangsverkauf der auf den Namen des Emanuel Goldschmidt und dessen Ehefrau, Jette, geb. Götz, dahier katastrirten, in hiesiger Gemarkung gelegenen Immobilien erkannt und zu dessen Vollziehung Verkaufstermine, nnozwar erster auf den 12. JZnuar, eventuell zweiter auf den 9. Februar und dritter auf den 9. März k. I., jedesmul Vormittags 11 bis 12 Uhr, in das Königl. AmtSge: ichtSlokal zu Langenselbold bestimmt.

Salmünster und Soden. Zum zwangsweisen Verkäufe der auf den Namen des Konrad Fingerhut und dessen Ehefrau, Eva, geb. Jockel, zu Salmünster ka­tastrirten, in den Gemarkungen von Salmünster und Soden gelegenen Immobilien ist erster Termin auf den 10. Januar, eventuell zweiter auf den 7. Februar und dritter auf den 7. März k. I., jedesmal Vormittags 10 Uhr, in das Königl. Aytts- gerichtslokal zu Salmünster anberaumt worden.

Oberdorfelden. Auf Antrag eines Pfandgläubigers soll das auf den Namen des Jonas Rauch (Jonas Sohn) katatastrirte Grundstück der Oberdorfeider Gemar­kung zwangsweise verkauft werden und ist dazu erster Termin auf den 10. Janpar, eventuell zweiter auf den 7. Februar und dritter auf den 7. März k. J. jedesmal Vormittags 11 Uhr, in das Königlichl. Amtsgerichtslckal, Abtheilung II, zu Hanau anberaumt worden.

Langenselbold. Auf Antrag eines Pfandgläubigers ist der Zwangsverkauf der auf den Namen des Abraham Hamburger ,von hier katastrirten, in hiesiger Ge­markung gelegenen .Immobilien erkannt und zu dessen Vollziehung Verkaufstermine, und zwar erster auf den 12. Januar, eventuell zweiter aus den 9. Februar und dritter auf den 9. März k. 9., Jedesmal Vormittags 11 bis 12 Uhr, in das Königl. Amts­gerichtslokal zu Langenselbold bestimmt.

Langenselbold. Auf Antrag eines Pfandgläubigers ist der Zwangsverkauf des auf den Namen des Schreiners Heirich Grewe (Friedrichs Sohn) von hier katastrir­ten, in hiesiger Gemarkung gelegenen Grundstücks erkannt und zu dessen Vollnehung Verkaufstermine, und zwar erster auf den 12. Januar, eventuell zweiter auf den 9. Februar und dritter auf den 9. März k. I,, jedesmal Vormittags 11 bis 12 Uhr, in das Königl. Amtsgerichtslokal zu Langenselbold bestimmt.

Bekanntmachung,

den Hebammen-Unterricht betreffend.

Der nächste Lehrcursus Wirs Anfang Januar beginnen und 6 Monate bauern. Gesuche um Zulassung zu diesem Lehrcursus sind an die Königliche Regierung zu Cassel zu richten. Schülerinnen, denen die Ge­nehmigung zum Eintritt in den Cursus er­theilt ist, haben sich

am Januar ISTt,

Morgens 9 Uhr, in hiesiger Hebammen - Lehranstalt einzu­finden und folgende Legitimationspapiere vorzulegen:

1) einen Ausweis, daß die Erlaubniß zum Eintritt in den Lehrcursus" von Königlicher Regierung zu Cassel .er­theilt ist,

2) einen Gebursschem,

3) ein PhtzsstatSattest über die Quali- fication der Schülerin.

Schülerinnen, welche von Gemeinden ge- chählt sind, haben gleich beim Eintritt in den Lehrcursus die in der betr. Gemeinde vorhandenen Hebammmgeräthschaflen zur Revision und Vervollständigung hierher Witzubringen.

Marburg, den 16. November 1670.

Königl. Direction der Hebammenlehranstalt.

, _______Dohrn.________

Bekanntmachung.

Die beiden Steinbrüche in hiesiger Ge­markung am Langheegweg, £ Stunde vom

Schwarzhaupt, mit vorzüglichen Basalt- und Glassteinen versehen, sollen aufmehrere Jahre

Dienstag, den 89. d. M.,

Mittags 12 Uhr, im Gasthaus zurKrone" an den Meist­bietenden dahier verpachtet werden, wozu freundlich einladet

Hüttengesäß, den 18. November 1870. (1722) Der Bürgermeister Jacob.

Am dritten Dezember, Vormittags 10 Uhr, sollen die bei der unterzeichneten Verwaltung vorkommenden Hafnerarbeiten pro 1871 an den Mindestfordernden im Submisstons­wege verdungen werden. Geeignete Unter­nehmer wollen ihre schriftlichen Offerten versiegelt, mit der Aufschrift:

Submisstons Offerte auf die Hafner- arbeiten," his zum gedachten Termine uns zugehen lassen.

Die betreffenden Bedingungen liegen zu jeder Tageszeit in unserem Bureau zur Einsicht offen. Nachgebote werden nicht angenommen.

Hanau, den 22. November 1870.

(1732) Königl. Reserve-Lazareth-Commission.

Erledigt

Die Schulstelle zu Hausen, im Kreise Witzenhausen.

Die neu gegründete zweite Schulstelle zu Ernsthausen, im Kreise Frankenberg.

Die dritte Lehrerstelle zu Veckerhagen, im Kreise.Hosgeismar.

Die Lehrerstelle zu Horsten, im Kreise Rinteln.

Hanau. Zur Eröffnung des von bem verstorbenen Ladendiener Johann Kaleytin Sippel von Mengshausen dahier hinter­legten Testaments steht Termin

den 3. Dezember d. I.,

Vormittags 10 Uhr, in welchem die Betheiiigten erscheinen können.

Hanau, den 22. November 1870.

Königl. Amtsgericht, Abth. III.

Malkmus.

(1749) vt. Bauer. ^eMaii'iita^

Weihnachtsversendungen an die Trup­pen in Frankreich.

Um die Zuführung von Weihnachtspak­keten an die Truppen, in Frankreich zu er­möglichen, soll der Feldpost Päckereidienâ in seinem jetzigen Umfange, wenn irgend möglich, noch bis zum Abend des 8. De­zember aufrecht erhalten werden. Bis zu diesem Zeitpunkte kann daher die Annahme von Feldpostpacketen der vorgeschricbenm Art und an diejenigen Truppenteile, für welche die Packetversendung überhaupt zu- lässig ist, noch statifinden. Bon da ab muß die Annahme bis auf Weiteres eingestellt werden, so weit nicht etwa Ereignisse ein­treten sollten, welche eine noch frühere Ein­stellung bedingen würden. Das General- Postamt macht im Interesse des Publikums, sowie um dem übermäßigen Andrange in den letzten Tagen vor dem 8. Dezember vorzuheugen, schon jetzt hierauf aufmerk­sam. Da bei den in Frankreich obwalten­den Transportverhältnissen mitunter 14 Tage und unter Umständen selbst 3 bis 4 Wochen vergehen können, ehe die Adressa­ten in den Besitz der Sendungen g-langen, so wird es sich empfehlen, baldigst mit den betreffenden Weihnachtsversendungen zu be­ginnen.

Berlin, den 19. November 1870. General-Postamt.

__Stephan,_________

Bekanntmachung.

Adressirung der Feldpostsendungen.

Von den innerhalb der besetzten frauzfi- sischen Gebietstheile stehenden deutschen Truppen befindet sich ein Thesl i n feste n Standquartieren. Um die Corre- spondenz dieser Truppen, Administrationen, Lazarethe u. s. w. zu vermitteln, sind Feld­poststationen (Relais) an folgendop Opsen Frankreichs errichtet :

Bar-le-Duc, Blesme (Oepart. Marne), Brietz, Châlons sur Marne, Cbarmes (Depart. Vosgeè), 'Chstteau-^hierry (Depart. Aisne), ' Chaumont .(Deport. taute- Marne), Clermont^n- SsrAv nne,

orbeil (Depapt. Seine-et-Oise),' Cou- lommiers (Depart. Seine-et-Marne), Crespy-en-Valois (Deport. Oise), Dam- MMsn (pepa-rt. Seine - et - Marne), Epernatz, Epinal (Depart. Vosges), Etain, Etampes (Depart. Seine-et-Oise), Fismes (Depart. Marne), Goneffe (Depart. Seine-et-Oise), Grand-Pr^ (Depart. Ardennes), Gratz (Depart.