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Die Arbeiten und Materiallieferungen zur Erbauung neuer Schweineställe auf der Domaine Baiersröder Hof sollen im Sub­missionswege zur Verdingung kommen. Be­zügliche Offerten sind bis zum 2. Novem­ber d. I. an den Unterzeichneten einzusenden, in dessen Geschästslokal Anschlagsauszüge, Bedingungen und Risse zur Einsichtnahme an den Wochentagen von 9 bis 12 Uhr Vormittags aufliegen.

Hanau, den 17. Oktober 1870.

Der Landbaumeister (1527) Koppen.

Die zur Erbauung einer neuen Scheuer auf der Domaine Baiersröder Hof erfor­derlichen Bauarbeiten und Materialliefe­rungen sollen im Wege des öffentlichen Submissionsverfahrens vergeben werden. Koftenanschlagsauszüge, Risse und Be­dingungen können an den Wochentagen von 9 bis 12 Uhr Vormittags bei dem Unter­zeichneten eingesehen werden, welchem be­zügliche Offerten bis zum 2. November a. c. zu übersenden sind.

Hanau, den 17. Oktober 1870.

Der Landbaumeister (1524) Koppen.

Die Bauarbeiten und Materiallieferungen zur Erbauung eines neuen Schafstalles auf der Domaine Baiersröder Hof sollen im Wege des öffentlichen Submissionsverfah- renS vergeben werden. Bezügliche Offerten sind bis zum 2. November d. J. an den Unterzeichneten einzusenden, in dessen Ge­schäftszimmer Kostenanschlagsauszüge, Be­dingungen und Risse zur Einsicht an den Wochentagen von 9 bis 12Uhr Vormittags aufliegen.

Hanau, den 17. Oktober 1870.

Der Landbaumeister (1525) Koppen,

Die Erd-, Maurer- und Pflasterarbeiten nebst Materiallieferungen, zur Herrichtung des 2. Hofraums auf der Domaine Baiers­röder Hof sollen im Wege des öffentlichen Submissionsverfahrens vergeben werden und sind die betreffenden Offerten bis zum 2. November d. I. an den Unterzeichneten einzusenden, in dessen Geschäftslokal Risse, Anschlagsauszüge und Bedingungen zur

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Einsicht an den Wochentagen von 9 bis 12 Uhr aufliegen.

Hanau, den 17. Oktober 1870.

Der Landbaumeister (1526) _ Koppen.____

Die zur Herstellung eines neuen eisernen Thores für die Domaine Kinzigheimer Hof erforderlichen Arbeiten und Materialliefe­rungen sollen im Submissionswege vergeben werden.

Bezügliche Offerten sind bis zum 29. d. M. an den Unterzeichneten einzusenden, in dessen Geschäftslokal Zeichnung und Be­rechnung zur Einsicht aufliegen.

Hanau, den 14. Oktober 1870.

Der Landbaumeister

(1523) Koppen.

BskanutmaGrnrg.

Um die richtige Spedition der Postsen­dungen nach solchen Orten zu sichern, wo- - selbst sich eine Postanstalt nicht befindet, ist es zweckmäßig, daß von dem Absender außer dem eigentlichen Bestimmungsorte noch diejenige Postanstalt auf der Adresse ; angegeben werde, von welcher aus die Be­händigung der Sendung an den Adressaten bewirkt wird. Die unrichtige Bezeichnung der Distributions-Postanstalt oder das gänz­liche Fehlen einer bezüglichen Angabe können die rechtzeitige Ueberkunft jener Postsen­dungen in Frage stellen.

Es empfiehlt sich daher, daß Correspon- denten, an deren Wohnsitz sich eine Post­anstalt nicht befindet, diejenigen Personen, mit welchen sie in Briefwechsel stehen, auf das gedachte Erforderniß aufmerksam machen und. denselben, dabei angeben, durch Ver­mittelung welcher Postanstalt sie ihre Post­sendungen empfangen.

Berlin, den 9. Oktober 1870.

General - Postamt.

Stephan.

Sfcfauutntacbuiia. Unterbrechung der Postverbindungen der 4. Kavallerie-Division.

Nach einer Anzeige der Feld-Postexpedi- tion der IV. Kavallerie - Division hat bei dieser Postanstatt auf Befehl des Divisions- Kommando's die Absendung von Posttrans­porten in der Zeit vom 20. bis zum 26.

September wegen Unsicherheit der betreffen den Straßen unterbleiben müssen.

Dies wird hiermit zur Erklärung der be­treffenden Briefverzögerungen bekannt ge­macht.

'Berlin, den 11. Oktober 1870.

General - Postamt.

Stephan.

BekEKtMschmrg, betreffend die Reclamationen wegen ver­zögerter Feldpostbriefe.

In Folge Bet am 11. Oktober durch böswillige Aushebung einer Schiene ver- [ anlaßten Entgleisung des Eisenbahnzuges zwischen Dormans uno Epernah ist der Bahnbetrieb auf jener Strecke in beiden Richtungen auf mindestens einen Tag un­terbrochen. Die auf der genannten Route zu befördernde Feldpost - Correspondenz er­leidet demzufolge .eine Verzögerung von gleicher Dauer.

Ferner ist am 25. September Abends bei dem Dorfe Châh ein Feldposttransport nach Dammartin für Truppen der Armee- Abtheilung der II. Armee, bestehend aus zwei Wagenladungen von Briefen und einigen Beuteln mit Geldbriefen ange­griffen, und nachdem zwei Mann von der Bedeckung getödtet waren, genommen wor­den. Einer der geleerten Postsâcke ist später in der Aisne gefunden.

Wiederholt ist auf Feldposttransporte aus dem Hinterhalt gefeuert. Ein Theil der Correspondenz für die 2. Garde -In­fanterie-Division ist durch eine in den Brief- beutel gedrungene Kugel beschädigt worden.

Dergleichen Vorfälle sind, trotz der um­fassenden Vorkehrungen der Militärbehör­den für die Sicherheit, bei dem weiten Ge­biete und da die Feldposten sich auf den verschiedenen Straßen in Frankreich Tag und Nacht bewegen, ganz unvermeidlich. Dieselben stehen bei der großen Anzahl der betreffenden Transporte auch nur vereinzelt da, wenngleich sie, da gewöhnlich Tausende von Absendern und Empfängern bei dem einzelnen Feldposttransport betheiligt sind, zu vielen Briefreclamationen bei dem General-Postamte Anlaß zu geben pflegen.

Berlin, den 12. Oktober 1870.

General-Postamt.

Stephan.

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