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(^eumarkt Nr. 1 ist die erste Etage, ganz oder getheilt, zu vermiethen. (1367)

(^ud eng affe Nr. 21 ist ist eine kleine Woh- nung zu vermiethen. (1368)

/^lteinh eim erstraße Nr. 17 ist ein freundlich ^> möblirtes Zimmer zu vermiethen, bei Chr. Emmerich. (1370)

^)aradeplatz Nr. 10 ist eine Mansarden- Stube mit zwei Betten sogleich zu Ver­miethen. (1371)

/^ine kleine Wohnung ist zu vermiethen.

MH. in der Exped.__(1372)

Qfm alten Heumarkt Nr. 3 ist eine Woh- -vV nung, bestehend aus Stube, Kammer und Küche, zu vermiethen. (1373)

Hl) ebenstraße Nr. 25 sind für 2 ledige Herren UV Schlafstellen offen. (1374)

/^lterngasse Nr. 8 ist eine freundliche, neu- hergerichtete Wohnung von 2 Stuben und Küche re. zu vermiethen. (1378) /Li ine geräumige Mansardenwohnung, be- stehend aus vier Zimmern nebst allen Bequemlichkeiten, für eine stille Familie, vom 15. Oktober an zu verm. (1379)

H^eustädter Hospitalstraße Nr. 4 ist ein Jv Zimmer mit Möbeln zu verm. (1380) steife der Kirchgasse Nr. 18 ist eine Woh- nung, bestehend aus Stube, Kammer, Küche, Keller u. Holzplatz zu verm. (1381) S eimengaffe Nr. 5 ist ein Zimmer mit

Möbel sogleich zu vermiethen. (1383) /Lime kleine Wohnung an eine stille Familie ist zu verm., bei I. C. Jäger. (1387) (^irschgasse Nr. 12 ist eine Wohnung von 3 Stuben, 2 Kammern, Küche, Keller und sonstigen Bequemlichkeiten zu vermiethen. \____________(1388)

/Lline kleine Wohnung ist zu vermiethen.

Näheres in der Expedition. (1389)

Sindengasse Nr. 1 ist eine Wohnung von 5 Zimmern nebst Zubehör, im 3. Stock, vom 5. November an zu beziehen; ferner französische Allee Nr. 7 eine Wohnung von 4 Zimmern nebst Kabinetchen, im 2. Stock. Das Nähere bei Bornett. (1390) steine freundlich möblirte Stube sogleich zu vermiethen. Zu erfragen Nürnberger­straße Nr. 33.__ (1391)

HV)ühlthor Nr. 8 ist eine schön möblirte Stube und Schlafgemach billig zu vermiethen. (1392) /^steinheimerstraße Nr. 19 ist ein möblirtes Zimmer zu vermiethen. (1393)

<Aür ein braves, mit guten Zeugnissen ver- scheues Mädchen wird alsbald eine Lehr­stelle in einem Ladengeschäft gesucht, (1375) steine gesunde Schenkamme wird zu sofortigem Eintritt gesucht. Wo? ' sagt die Expedition dieses Blattes. (1353) (französische Allee Nr. 16 in Hanau können O noch einige Mädchen das Weißnähen und Flicken erlernen. (1354) steinen Schuhmacher - Lehrjungen sucht Wilh. Dingeldein, (1369) Nürnbergerstr. Nr. 32.

Geschäfts - Eröffnung und Empfehlung. '

Hiermit mache ich die ergebenste Anzeige, daß ich auf hiesigem Platze ein

Kin-GheMMLn-GeMft etablirt habe und führe ich assortirtes Lager in:

Werkzeugen aller Art, für Holzarbeiter, Schlosser, Spengler, Sattler, Schuh­macher u. s. w.

Beschlägen für Möbel, sowie Thüren, Fenster, Läden re.

Drahtstiften, geschm. Nägeln, Schrauben, Nieten, Muttern, Messing und Eisen­draht, Sprungfedern u. s. w.

Haushaltungsgegenständen aller Art, sowie allen Sorten Ketten, Schau­feln, Spaten, Striegeln u. s. w.

Durch den Bezug aus den ersten Quellen bin ich in den Stand gesetzt, billigste Preise zu offeriren und halte ich mich unter Zu­sicherung reeller Bedienung bestens empfohlen.

/. Äo^iMäer^,

(1382) Ecke der Rosen- und Salzgasse.

An die Bewohner Hanaus und Umgegend.

Wie bereits in Nr. 221 derHan. Ztg." unter den Lokal - Nachrichten gemeldet wurde, hat sich in hiesiger Stadt ein Comite ge­bildet, welches sich die Aufgabe gestellt hat, zur Unterstützung der in dem Feldzuge gegen Frankreich verstümmelten und arbeitsunfähig gewordenen Soldaten, beziehungsweise der Hinterbliebenen Frauen und Kinder, in Ge­meinschaft mit hiesigen Frauen und Jung­frauen, um deren Beihülfe wir auf das Freund­lichste bitten, einen mit Vcrloosung verbun­denen Bazar möglichst bald zu errichten.

Wenngleich nun namentlich in letzterer Zeit die Mildthätigkeit allenthalben sehr stark in Anspruch genommen worden ist und diese sich auch diesmal wieder, wie schon in so vielen Nothfällen, in sehr erfreulicher Weise bewährt hat, so glauben wir auch bei diesem wohl­thätigen Unternehmen auf gütige Unterstützung seitens der opferbereiten Bewohner Hanaus und der Umgegend rechnen zu dürfen.

Das unterzeichnete Comitö nimmt zur Aus­stellung und Verloosung geeignete Geschenke jeglicher Art dankbar entgegen und glaubt die feste Erwartung aussprechen zu dürfen, daß Alle, denen das Wohl und Wehe unserer kampfbereiten und todesmuthigen Krieger, welche ihr Leben und ihre Gesundheit ge- opsert haben, am Herzen liegt, sich gerne be­reit finden zu lassen, dieses unser Unternehmen nach Kräften fördern zu helfen.

Von Montag den 26. September an und zwar Morgens 1012 Uhr, Mittags 25 Uhr, werden die Geschenke bis auf Weiteres im oberen Rathhaussaale von den Unterzeich­neten in Empfang genommen und behalten sich dieselben nähere Mittheilungen vor.

Hanau, den 12. September 1870.

Oberbürgermeister Casfian.

Carl Döring. Hugo Leuner. August Deines. éouiS Both.

Alex. Schlarbaum

Vom 2. d. M. an befindet sich meine Wohnung Ro seng asse Nr. 13, vis â vis Caffi Faust, und empfehle ich mich zur An­fertigung aller in das Posamentierfach ein­schlagenden Artikel, sowie aller Arten Haar- stechtereien.

(1300) H Tempel.

Summen und Knochen werden wieder zu den gewöhnlichen Preisen angekauft von

(1342) JNatillUl UeSS, Fischergasse 1.

Aufruf»

Die Bewohner fast aller deutschen Garni­sonsorte beeifern sich, ihren im Felde stehen­den heimathlichen Truppentheilen größere Transporte von Liebesgaben zuzusenden, um sie bei den von ihnen zu überwindenden un- fäglichen Anstrengungen und Märschen, und der damit nothwendig verknüpften ungenügen­den Verpflegung, mit Bedürfnissen zu ver­sehen, die sie im Felde nur sehr mangelhaft oder gar nicht erhalten können. Außer einer mit Herrn Steinheuer jun. ab gegangenen Sendung verschiedener Lebensmittel, die viel­leicht erst jetzt das Regiment erreicht haben, und einem Transporte Bekleidungsgegenständen (Leibbinden und Socken) sind bis jetzt noch keine weiteren Liebesgaben an unser braves 82. Regiment abgegangen, das bei Wörth und Sedan in hervorragender Weise dazu beigetragen hat, den beutelustigen Feind von unseren Grenzen zu vertreiben und so unsere Heimath vor der ihr drohenden Plünderung und Verwüstung zu bewahren.

Bewohner von Stadt und Kreis Hanau! ^^ Laßt uns eingedenk dessen nicht nachlassen, den Vertheidigern unseres heimathlichen Herdes so viel als möglich in der Erfüllung ihrer großen und schweren Pflicht beizustehen und unterstützt die Unterzeichneten, welche zusammen­getreten sind, um derartige weitere größere Sendungen an unser Regiment vorzubereiten, recht bald mit den hierzu nöthigen Mitteln. Wir werden darauf Bedacht nehmen, nur solche Bedürfnisse zu beschaffen, welche nützlich sind und an denen wirklicher Mangel herrscht; als solche können wir schon jetzt in erster Linie Tabak und Cigarren*) bezeichnen, nach denen großes Verlangen ist, da das Rauchen neben der Annehmlichkeit anerkanntermaßen den Vortheil bietet, gesundheitsschädlichen Aus­dünstungen re. entgegenzuwirken.

Durch Vermittelung des Commandos des Ersatzbataillons in Frankfurt a. M. ist eine sichere Uebersendung der Transporte an unser Regiment in Aussicht gestellt.

Beiträge in Natur und baar nehmen be­reitwilligst entgegen

O. Deines W. Eberhard.

F. D. Fritz. F. L. Hammerschmidt. Hengsberger ST Grobe

W. C. Heraus. Huber ST Co.

L. Schehl. Carl Schröter Söhne. Steinheuer Sf Co. L. Treusch.

H. F Ziegler.

Hanau, den 19. September 1870.

*) Bei der von Herrn Steinheuer mitgenomme­nen Sendung befanden sich zwar 25,000 Stück Cigarren, welche indeß bei sehr mäßigem Verbrauche nur für zwei, höchstens drei Tage ausreichen wer­den.