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Hanauer Kreisblatt.

Erscheint Mittwochs und Samstags.

Inserate für dieses Blatt werden außer bei der Expedition dieses Blattes auch bei der Jäger'scken Buck-, Papier- u. Landkarten-Handlung zu Frankfurt a. M. sowie bei E. Schlotte, Expedition für Zeitungs-Annocen in Bremen entgegengenommen.

Samstag, den 16. Juli.

Personal-Chronik:

(Personal-Chronik aus Nr. 30 des Amtsblattes.)

Die durch Pensionirung des Oberförsters Reiß zu Rautenhausen (s. u.) vacant gewordene Oberförsterstelle Asmushaufen ist nicht wieder besetzt, sondern mit der Obersörsterei Erkshausen, unter Verwaltung des Oberförsters Sprengel, als Oberförsterei Rotenburg" vereinigt.

Das Forstrevier Kerspenhausen ist aufgelöst und den Oberförstereien Burghaun, Wippershain und Kirchheim (Niederaula) zugelegt.

Das Revier Nonnenrod ist mit dem Revier Niederkalbach zu der neuen OberförstereiNeuhof" vereinigt und diese dem Ober­förster Staubesand zu Niederkalbach übertragen worden.

Das Forstrevier Frankenhain (Forst-Inspektions Bezirk Cassel-Treysa) ist aufgelöst und mit den Obcrförstereien Densberg, Jesberg und Rauschenberg vereinigt.

Nach dem Tode des Oberförsters Grebe zu Wellerode sind die Forstreviere Wellerode und Crumbach zu der Oberförsterer Wellerode vereinigt, welche dem Oberförster Wepler, bisher zu Crumbach, übertragen worden ist.

Durch Zusammenlegung der Reviere Obergeis und Mühlbach ist eine neue OberförstereiNeuenstein", mit dem Wohn­sitze des Oberförsters zu Neuenstein, gebildet worden. ~

Das Revier Alsberg ist aufgelöst, der fiskalische Schutzbezirk Oberndorf nebst den Oberndorfer und Pfaffenhausener Gemeinde- resp. Körperschafts-Waldungen mit dem Revier Lohrhaupten, der übrige Theil von Aisberg mit dem bisherigen Revier Salmün­ster zu einer Obersörsterei Salmünster vereinigt und letztere dem Oberförster Reinhardt, bisher zu Aisberg, übertragen worden.

Nach Versetzung des Oberförsters Ziegler von Wabern auf die Oberförsterstelle zu Diezhausen, im Regierungsbezirk Er­furt, ist das Revier Wabern mit dem ReUer Obervorschütz, unter Verwaltung des Oberförsters Fehr, vereinigt worden.

Gestorben ist der Unterförster Wambach zu Nausis, Obersörsterei Bischofferode.

P e n sionirt sind die O b e rf ö rster: Ide zu Hersfeld (Revier Wippershain), von Brack zu Obergeis, Paul zu Niederklein (Revier Allendorf), Reiß zu Rautenhausen (Revier Asmushausen) und Wiegand zu Salmünster; die Förster: Leitschuh zu Sannerz und Kröger zu Weichersbach (Obers. Sterbfritz), Rüffer zu Gundhelm (Oberf. Oberzell), Knothe zu Wannsried (Oberf. Wannfried), Heinemann zu Quentel (Oberf. Wellerode), Mühlhausen zu Hämelberg (Oberf. Bek- kerhagen) und Schulz zuIlVattenbach (Oberf. Melsungen), sowie die Unterförster: Möller zu Neuenstein (im früheren Revier Mühlbach), Seitz zu Kehrenbach (Oberf. Spangenberg), Kieber zu Moischeid (Obers. Densberg), Hainze zu Nieden­stein und Baum hard zu Sand (Oberf. Sand), Bechtold zu Hohenzell (Obers. Sterbfritz) und Schneider zu Hergers­hausen (Oberf. Erkshausen), jetzt Rotenburg.

Versetzt, ohne Aenderung des Amtscharakters, die Oberförster: Gros ch von Heisebeck auf die Oberförsterstelle Allen­dorf, mit dem Wohnsitze zu Neustadt, Wachs von Holzheim, im früheren Revier Kerspenyansen, auf die Oberförsterstelle Ernst­hausen, Cornelius von Johannisberg, im früheren Revier Nonnenrod, auf die Oberförsterstelle Wippershain, mit dem Wohn­sitze zu Hersfeld, Kehr von Bracht aus die Oberförsterstelle Burghaun, Heeger von Rosenthal, im früheren Revier Wölkers­dorf, auf die Oberförsterstelle Bracht. Orth von Frankenhain zur Oberfösterstelle Rosenthal, Kramer von Treysa (Revier- Wiera) zur Oberförsterstelle Neuenstein, Fink von Neuenstein (früher Revier Mühlbach) auf die Oberförsterstelle Wiera, mit dem Wohnsitze zu Treysa und Wepler von Crumbach na» Wellerode, Reinhardt von Alsberg nach Salmünster, sowie Ziegler von Wabern nach Diezhausen (Regierungsbezirk Erfurt) (w. 0.), der Revierverwalter Euler von Ernsthausen, zur Ober­försterstelle Heisebeck, die Revierförster: Oberf.-Candidaten Schwarz von Dammersbach (Obers. Haselstein) nach Crumbach (Oberf. Wellerode) Gun ckel von Heidersbach (Oberf. Suhl), im Regierungsbezirk Erfurt, nach Rautenhausen (Obers. Roten­burg), Aumann von Bracht (Oberf. Bracht), nach Dammersbach (Obers. Haselstein), die Förster: Fürstenau von Jo­hannisberg (Zell) (im früheren Revier Nonnenrod), nach Neuenstein (Oberf. Neuenstein), Köring von Asmushausen (im frühe­ren gleichnamigen Revier), nach Wannfried (Oberf. Wannfried), Haupt von Helsa (Obers. Lichtenau), nach Iva (Obers. Iba) und Müller von Heubach nach Oberkalbach (Oberf. Oberzell). Die U n t e r f ö r st e r: Anacker von Holzheim (im früheren Revier Kerspenhausen), nach Oberzell (Obers. Oberzell), Gutberlet von Leibolz (Obers. Haselstein), nach Sannerz und Gis- sei von Asbach (Oberf. Hersseld), nach Mottgers (beide in der Oberf. Sterbsritz), Witzel von Weiterode (Oberf. Iba), nach Helsa (Oberf. Lichtenau), Himmelmann von Crumbach nach Quentel (Oberf. Wellerode), Grehling von Christerode (L-erv. Oberaula), nach Hof Netz (Langenstein) (Oberf. Allendorf), Meister von Züntersbach (Oberf. Oberzell), nach Thalboz (Oberz. Steinau), Brosius von Altenstädt nach Balhorn (Oberf. Sand), Schneider von Weißehütte (Oberf. Veckerhagen), nach Niedenstein (Oberf. Sand), Falls von Querenberg (Oberf. Roßbach), nach Hämelberg (Oberf. Veckerhagen) und ^tückrath vo» Wilhelmshausen (Oberf. Gahrenberg), nach Querenberg (Oberf. Roßbach). _ ,

B efördert, resp, unter Beilegung eines höheren Amtscharakters versetzt: der Forstaufseher, frühere Forstlauser gering zu Elgershausen (Oberf. Elgershausen), ist als Unterförster zu Christerode (Oberf. Oberaula) bestellt. Ferner wurden zu Unter­förstern ernannt die bisherigen Waldwärter: Diegelmann zu Lehnerz (Oberf. Kämmerzell), Jericho zu Rengshausen (O.erf. Rengshausen), Licht zu Rothensee (Oberf. Wippershain), Luck hard zu Oberaula (Oberf. Oberaula), Kurz zu Vrenau (Oberf. Nentershausen), Planke zu Michelsberg (Oberf. Todenhausen) und Elmshäuser zu Oberwalgern (Oberf. Lohra).