Abonnementspreis
Jährlicher (incl. Stempel) 1 Thlr. 12 Sgr. 10 Hlr.
Halbjährl. „ „ — „ 21 „ 5 „
Bierteljährl.« „ — „ 10 „ 9 „
Das etn$elne Blatt — , 1 „ — ,
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Für die ispaltige Garmondzeile oder deren Raum das erste Mal 3A, bie folgenden Male V» Sgr.
2spaltigr „ „ „ V/2, „ „ „ 3/4 „
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Hanauer Nreiâlatt
Erscheint Mittwochs und Samstags.
Inserate für dieses Blatt werden außer bei der Expedition dieses Blattes auch bet der Jäger'schen Buch-, Papier- u. Landkarten-Handlung Frankfurt a. M. entgegengenommen.
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Samstag, den 18. Juni.
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Abonnements Einladung.
MM^ Zu dem mit dem 1. Juli d. J. beginnenden neuen Abonnement auf das hiesige Kreisblatt, welches wöchentlich zweimal, Mittwochs und Samstags, erscheint, erlauben wir uns freundlichst einzuladen.
Der Abonnementspreis beträgt hierorts pro Quartal nur 1« Sgr. 9 Pfg., für auswärtige Abonnenten mit dem betreffenden Postaufschlag IT Sgr. Bestellungen für hier werden bei der Expedition dieses Blattes, für auswärts von allen Postanstalten des In- und Auslandes entgegengenommen.
Inserate werden nach den am Kopfe dieses Blattes bemerkten Sätzen berechnet und finden bei dem großen Leserkreis eine weite Verbreitung.
Die Expedition.
Amtlicher Theil.
Brod-Taxe zu Hanau vom 16. Juni 1870 an durch Selbstbestimmung der Bäcker daselbst bis auf Weiteres.
2 Pfund gemischtes Brod, erste Sorte (s. g. Pfaffenbrod, 1 feines Roggen- und j Weckmehl) 14 fr. — hlr. 1 Pfund dito...............7 „ — „
6 Pfund gemischtes Brod, zweite Sorte Q Roggen- und | Weizenmehl) . . . . 25 „ 2 „ 4 Pfund dito . . . ............17 „ — „
2 Pfund dito....... 8 „ 2 „
4 Pfund dito............. . . 17 „ 2 „
Wird veröffentlicht.
Hanau am 16. Juni 1870.
Der in nachstehendem Signalement näher bezeichnete Musketier Joh. Adam Neuroth, der 7. Compagnie 2. Hess. Jnf.-Reg. Nr. 82, geboren am 9. September 1848 zu Holler, Kreis Unterwesterwald, Regierungsbezirk Wiesbaden, hat am 13. d. Mts., Nachmittags 6 Uhr, die hiesige Garnison ohne Urlaub verlassen und ist bis jetzt noch nicht zurückgekehrt.
Die Herren Bürgermeister sowie die Gendarmen des Kreises werden ersucht, auf den rc. Neuroth zu vigiliren, ihn im Betretungsfalle zu »ertasten und an das König!. Kommando des 2. Hess. Jnf.-Reg. Nr. 82 hier abzuliefern.
Signalement
des Musketier Johann Adam Neuroth der 7. Compagnie 2. Hessischen Jnfarterie-Regiments Nr. 82.
Körperbau: untersetzt, Haare: blond, Nase: gewöhnlich, Mund ^deögl., Augen: blau, Bart: keinen, Kinn: rund, Zähne: gut, Augenbrauen: blond, Gesichtsbildung: rund, Gesicktsfarbe: gesund, Sprache: deutsche, Profession: Schuhmacher, Religion: katholisch, Größe: 4 Zoll 1 Strich. Besondere Kennzeichen: keine.
Derselbe ist bekleidet mit: 1 Waffenrock oder einem grünen Kittel, 1 Tuchhose, 1 Halsbinde, 1 Extra-Mütze, 1 Paar Gamaschenstiefeln, 1 Hemd, 1 Koppel mit Schloß, 1 Säbel mit Troddel.
rc. Neuroth ist am 15. September 1869 als unsicherer Heerespflichtiger eingestellt worden.
Hanau am 17. Juni 1870.
Heinrich Ernst Wilhelm Philipp Robert Müller aus Langenselbold, geboren am 22. November 1850, hat behufs Niederlassung in Amerika um Entlassung aus dem diesseitigen Staatsverband nachgesucht.
Hanau am 11. Juni 1870.
(Gefundene Gegenstände.) Ein Portemonnaie. Ein Taschenmesser. Ein A-B-C-Buch. Ein Rohrstöckchen. Ein Sack mit Reis. Ein Taschenmesser. Ein Kinder-Strohhut. Ein Paar seidene Handschuhe. Eine lederne Tasche. Ein Portemonnaie mit 6 kr. Ein Spazierstock. Ein schwarzes Umschlagetuch. Ein Portemonnaie mit 1 fl. 16 fr. Drei Sonnenschirme. Eine wollene Frauenjacke. Zwei Zeugstiefel. Ein Kinderschürzchen. Ein goldener Hemdenknopf. Ein goldener Ohrring. Ein Kinderschuh. Ein Crgarren-Etuis. Ein Zollstock. Ein Federmesser- 12 kr. Ein Fäßchen Bier.
(Zugeflogen.I Ein Kanarienvogel.
(Verlorene Gegenstände.) Eine silberne Uhr. Eine goldene Uhr. Ein brauner Sonnenschirm. Eine alte silberne