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SB A A A U, im Saale zum RIESE A

Die erste nach Europa gelangte Amerikanische Wettausßetlung welche sich Jeder ansehen muß, weil sie nur einmal in der Wett eristirt, wird Sonntag den 17. April Morgens 11 Uhr, eröffnet

und ist bis zum Mittwoch den 20. d. täglich von 11 Uhr Morgens bis Abends 9 Uhr zu sehen.

Im Salon I. Erste Serie: Wordamerika. W

Die erste amerikanische Weltausstellung, dergleichen weder Paris noch London, geschweige noch eine andere Stadt in Europa t ebenbürtiger Schönheit hervorzubringen vermochte, weil zu ihrer Erzeugung nicht blos die vollendetste Kunst, sondern eine P eigene noch nicht bekannt gewordene Erfindung beigetragen hat, ist eine äußerst reiche Sammlung aller Naturschönheiten dieses g ) Welttheils. Wer bisher Tausende von Thalern auSgegeben hat, um nach Amerika zu reisen und diesen Welttheil in seinen wichtig- | 3 ften Theilen kennen zu lernen, vermag dies für wenige Groschen ohne Seekrankheit, ohne Moskitos, ohne Schrecken und Besorg- p H

niste jeder Art. Was gesehen wird, ist nicht etwa ein Panoramabild, sondern man sieht den Gegenstand plastisch und von allen 7 2

Seiten, man umkreist ihn. ®n, so lebendiges Bild ist man kaum im Stande, aus der wirklichen Natur mit nach Hause zu

nehmen, wie dies hier der Fall'ist. Jeder kann, wenn er fortgeht, mit Befriedigung sagen:Ich habe Amerika gesehen, ich habe |

diesen Erdtheil persönlich kennen gelernt 1" Man bereist New-Aork, sieht die amerikanischen Kriegsschiffe, geht zur Stadt/ besieht ^ 8 sich die merkwürdigsten Bauwerke, fährt nach Philadelphia, Boston, Baltimore, und nachdem man dort in Winan'^ ^-f" " * geruhet hat, macht man Spazierfahrten auf's Land, besteht sich den größten Wafferfall der Welt, den Niagara;^

. man so ein Wunderwerk des Weltenschöpfers von verschiedenen Standpunkten und zu verschiedenen Jahreszeiten besehen, wenn p der Eindruck ein vollkommener sein soll und das wird dem Beschauer ohne Hinderniß gewährt. | )

5 Er passirt die wunderbaren Hängebrücken, die so merkwürdigen Eisenbahnen, besteht die Pflanzungen, Kohlenlager, macht mit H 8

9 den Iankee's Vergnügungsreisen und muß schließlich seine Phantasie zwingen, eine Rückreise nach Europa zu machen, weil er sich n h ^ sonst einbilden möchte, noch auf americanischem Boden zu stehen. ^ ?

*

16 Hâtel auS- p j natürlich muß $ 9

Im Salon II.

sind zu besonderer Unterhaltung des geehrten Damen-Publikums vier Stereofeop-Revolver aufgestellt, womit man sich 5 nach Belieben hundert der schönsten Räume und innere Einrichtungen der Schlösser: Tuillerien, St. Cloud, Fontaine- Z bleau, Bersaille, Turin, Rom rc. in vollkommenster Plastik vor Augen führen kann. 5

(Zum ersten Male möglich): )

Vallets der großen Oper in Paris, im Original ausgenommen. |

(Etwas Schöneres ist undenkbar). |

habe ich einen neu erfundenen Apparat ausgestellt, mittelst dessen Jedermann, welcher seine photographische Visitenkarte (Brustbild) mitbringt, dieselbe in Lebensgröße gratis gezeigt bekommt und das Original un s "

Am Donnerstag den 21. und Freitag den 22 Ausstellung der

Zweiten Serie: Wom Suez bis zum Wfiein.

beschädigt zurück empfängt.^

>er M

Haben wir in der ersten Serie die Sehenswürdigkeiten der Neuen Welt bewundert, so eröffnet sich uns hier eine Reihe Wun- der der alten Welt. Ich enthalte mich jeder Anpreisung und führe blos der Reihe nach die Reise an. Eröffnung des Suez- ^ st kanals, Jerusalem, Nazareth, Damaskus, Tempel zu Etfu, Pyramide mit der Sphinx zu Gize, Tempel zu Karnak, Niluferparthieen, 6 ) todtes Meer, Konstantinopel, Einfahrt ins goldne Horn, Palast Alma Bagda, Sophien-Moschee, Kiosk; dann ändert sich die | g Scenerie, wir stehen wieder auf heimathlichem Boden, man reist durch Tirol, Wien, Prag, Regensburg, Frankfurt bis Coblenz. | s

Das Publikum wird sehr gebeten, sich nicht der irrthümlichen Meinung hinzugeben, für Geld gelegentlich einmal wieder der- gleichen zu sehen und die Besichtigung aufschieben zu können.

Die ehrenwerthen Herren und achtbaren Damen, denen diese Ansprache zu Gesicht kommt, wollen meine erste amerikanische M Weltausstellung mit ihrem schätzbaren Besuche erfreuen; ihre Befriedigung wird mein Stolz sein.

Ansichtszett täglich von 11 Uhr Vormittags bis 9 Abends.

Zb'Dillets für beide Serien gültig, 84 kr., Schüler und Schülerinnen 18 kr.d^I eine Serie 15 fr., 9 fr.

Verehelichte, Geborne und Gestorbene in hiesiger Stadt.

Verehelichte.

In der ev. Gemeinde der Marienkirche.

Den 10. April. Andreas Buchhold aus Marjoß, Goldarbeiter dahier, jetzt Kellner, mit Jungfrau Nathalie Josephe Heeß aus Bochum.

Den 10. April. Johann Heinrich Krebs, Bürger zu Diedelsheim, im Großh. Baden, und Goldarbeiter dahier, mit Jungfrau Elisabeth Becker von hier.

Den 10. April. Heinrich Gräb aus Neuenschmidten, Kutscher dahier, mit

Jungfrau Eva Elisabeth Glock aus Heubach.

In der ev. Gemeinde der Johanneskirche.

Den 11. April. Kasimir Schien, Bür­ger und Lehrer dahier, mit Jungfrau Maria Jeannette Lamy von hier.

In der französischen Gemeinde.

Den 10. April. Guillaume Adam Rein­hard Münch, Kaufmann aus Langen, mit Jungfrau Charlotte Frödorique Jün­ger von hier.

Geborne.

In der ev. Gemeinde der Marienkirche.

Den 27. Dez. Emil Leopold, deö Bür­gers zu Elberfeld und Trommelconcer­tist, dermalen dahier, JuliuS Weiffen­bach, S.

Den 21. Febr. Jakob Friedrich Joseph Wilhelm, des Beisitzers und Bronceurs Jakob Friedrich Joseph Maquinet, S.

Den 4. März. Karl Gottfried Philipp, des Schneiders dahier Philipp Heinrich Weider aus Windecken, S.