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Verpflichtet find al« GemeinderathSmitglieder von Großauheim: Adam Heilmann, Johanne« Funk 4r, Theodor Lenz 2t Johanne« Botzum 7r, Peter Grün 2r, und Georg Adam Gäck.

Hanau am 11. Januar 1870.

Gesuche um Aufnahme von Zöglingen in da« hiesige Waisenhaus müssen spätestens bi« zum 1. März d. J. bei dem Landrathe angebracht werden, waS mit dem Bemerken veröffentlicht wird, daß nur Kinder evangelischen Bekenntnisse«, welche nicht gebrechlich, nicht unter 7 und nicht über 12 Jahre alt find, ausgenommen werden.

Hanau am 11. Januar 1870.

Die erste Lehrerstelle zu Winoecken, welche durch die Pensiouirung des Lehrers Braun erledigt ist, soll sobald als möglich wieder besetzt werden.

Indem ich bemerke, daß daS jährliche Einkommen der Stelle 300 Thlr. beträgt, fordere ich geeignete Bewerber hiermit auf, sich unter Beifügung der vorgeschriebenen Zeugnisse binnen 3 Wochen bei dem Königliche« Schulvorstande zu Windecken zu melden. Hanau a n 11. Januar 1870.

Der Vorsitzende des Königl. Schulvorstandes zu Windecken.

Schrötter, Sandra t h.

Der Seitens der Gemeinden des Steuer-Kassenbezirks Hanau II. liquidirte Servis für die während des diesjährige« Manö­vers gehaltene Einquartierung ist auf die Steuerkasse Hanau II. hierselbst angewiesen worden, wovon ich die Ort«vorstände in Kenntniß setze.

Hanau am 4. Januar 1870.

Ein tiegerfarbiger Jagdhund mit schwarzen Flecken ist dahier zugelaufen.

Wir ersuchen die geeigneten Nachforschungen nach dem Eigenthümer zu veranlassen und un« von dem Resultat gefällige Nach­richt zu geben.

Offenbach den 14. Januar 1870.

Troßherzogliche Hess. Polizri-Commissariat. (unterz.) Seim.

Wird veröffentlicht.

Hanau am 14. Januar 1870.

Der Landrath : Schrötter.

Dem Herrn Bürgermeister Heyl zu Eschersheim ist am 8. d. M. ein junger, mittelgroßer, grau und gelber Pinscherhund zugelaufen.

Hanau am 14. Januar 1870.

(Gefundene Gegenstände.) Ein baumwollener grauer Regenschirm. Ein seidener Regenschirm. Ein Portemonnaie. Ein Geldtäschchen mit 42 kr. 2 hlr. Ein Paar Kinderhandschuhe. Ein Paar Glasehandschuhe. Ein lederner weißer Handschuh. Ein Geldtäschchen mit 19 kr. 1 hlr. Ein Kinderhandschuh. Eine Rolle Nähgarn.

(Verlorene Gegenstände.) Eine wollene Pferdedecke.

Die Eigenthümer der Ersteren können sich zur Empfangnahme der Gegenstände dahier melden. Die Finder der Letzteren wer­de» aufgefordert solche anher abzuliefern.

Hanau am 14. Januar 1869.

Der Landrath : Schrötter.

Oeffentlich^Bekanntmachungen.

Auszüge aus dem Oestentlichen Anzeiger zum Amtsblatt der Königl. Regierung zu Castel.

Hana«. Zum Zwangsverkause deS dem Iohannes Weinöhl, Friseur (Joh. David Wilhelm's Sohn) dahier zugehörigen Wohnhauses ist erster Verkaufstermin auf den 7. Febr., eventuell zweiter und dritter auf den 7. März und 4. April d. I., jedes­mal Morgens 11 U r, an daS Amtsgericht, Abth. L, zu Hanau bestimmt worden.

Ostheim. Nachdem der Ackermann Heinrich Wilhelm Lotz 3r von Ostheimseine Ueberschulduug dahier angezeigt und nachgewiesen hat, wird zur summarischen Liquida­tion, sowie zum Güteversuch, Behuf« Abwendung des förmlichen CoucurseS, Termin auf 21. Januar 1870, Vormittags 10 Uhr, an da« Amtsgericht zu Windecken bestimmt.

Hutten. Auf Antrag eines Pfandgläubigers ist der Zwangsverkauf der auf den Namen der Schäfers Friedrich Schlemmer (Valentin's Sohn) zu Hutten katastrir- ten und in der Gemarkung von Hutten belegenen Immobilien erkannt und zu dessen Vollzug erster Steigerung-termin auf den 2. März, zweiter auf den 29. März und dritter auf den 26. April 1870, jedesmal Vormittags 11 Uhr, an das Amtsgericht zu Schlüch­tern anberaumt.

Langenselbold. Aus Antrag einer Pfandgläubigers ist der Zwangsverkauf der auf den Namen der Wittwe des Johannes Fuchs 12r, Katharine, geb. Ham­burger, vo« hier katastrirten, in hiesiger Gemarkung gelegenen Immobilien erkannt und zu dessen Vollziehung BerkausStermine, und zwar erster auf den 24. Februar, even­tuell zweiter aus den 24. März und dritter auf den 21. April 1870, jedesmal Vor- mittags 11 Uhr, an das Amtsgericht zu Langenselbold bestimmt.

Bei dem hiesigen Landkrankenhause wird zu Ende d. M. die Stelle eines Kranken­wärters vakant.

Bewerber um dieselbe haben sich in der Anstalt den Herre« Aerzten vorzustellen.

Hanau am 7. Januar 1870.

Die Direktion des Landkrankenhauses. (52) Schrötter.

In die Küche der städtischen Klemkinder- schule wird eine weibliche Person gesucht, die zugleich mit Kindern gut umzugehen weiß.

Bewerberinnen haben sich bei dem Se­kretär Weitzel anzumelden.

Hanau am 12. Januar 1870.

Der Oberbürgermeister

(61) Cassian.

Am 7. d. M. wurde dem Schullehrer Ellenberger von Kilianstädten bei Gast­wirth Zeh hier ein dunkelblauer Ueberzieher mit schwarzem Band eingefaßt, falschen Seitentaschen, breitem Kragen, woran sich ein schwarzer.Knebel um Schlinge zum Zuknöpfen befindet, entwendet. Hanau am 12. Januar 1870.

Der Staatsanwalt.

Für denselben: ____Sporl ed er, k. A._________

Am 10. d. M. ist dem Instrumenten­macher Jean Ott dahier aus einem un« verschlossenen Zimmer eine silberne Anker­uhr von gewöhnlicher Größe mit guillo- chirtem Rücken, weißem Zifferblatt, römi­schen Zahlen, Stahlzeigern, einer schweren goldnen Panzerkette mit Brequetschlüssel entwendet woroen.

Hanau am 12. Januar 1870.

Der Staatsanwalt _______ Wilhelmi. ______

Um Auskunft über den dermaligen Auf­enthaltsort des Dienstknechts Bernhard Müller von Steinau wird ersucht. Hanau am 10. Januar 1870.

Der Polizeianwalt _________Göbels.___

Erledigt

Die israel. Lehrer- und Vorsängersteller zu Obernkirchen, im Kreise Schaumburg. )