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aus der Strafanstalt dahier gegebenen Weisung, sich alsbald in ihre Heimath zu begeben und bei'm dortigen Ortövorstande zu melden, keine Folge geleistet und ist deren Aufenthaltsort unbekannt.
Alle Polizeibehörden werden daher ersucht, dieselbe im BetretungSfalle verhaften und anher abliefern zu lassen.
Gelnhausen am 26. Juni 1851.
Kurfürstliches Verwaltungsamt.
B v ch.
329. Wiesbaden. Wendelin Trenz auS Jo- Hannisberg, wohnhaft zu Höchst, welcher dahier wegen Schriftfalschung und Betrugs in Untersuchung steht, hat sich von Hause entfernt, ohne daß man dessen jetzigen Aufenthaltsort kennt.
Unter Mittheilung eines Signalements des Wendelin Trenz ersuchen wir, auf denselben fahnden, ihn im BetretungSfalle arretiren und an uns abliefern zu lassen.
Wiesbaden am 13. Juni 1851.
Herzoglich NassauischeS Kriminalgericht.
Zinn.
vt. Brinckmann.
Signalement:
Stand Musikant, Alter 4t Jahre, Größe 5' 9", Statur kräftig und untersetzt, Gesichtsbildung rund, Gesichtsfarbe sehr frisch, Haare dunkelblond, Stirn Mittel, Augenbraunen dunkelblond, Augen dunkel, Nase und Mund proporlionirt, Zähne gesund, Kinn rund, dunkelblonder Backen- und kleiner Schnurrbart. Besondere Kennzeichen: schlägt bei dem Sprechen oft die Augen nieder.
Die Veröffentlichung wird verfügt.
Hanau am 24. Juni 1851.
Der Staatsprokurator. S ch ü l e r.
Gefundene Gegenstände.
1. Ein Ohrring.
2. Eine Kette-
3. Eine Schürze.
4. Ein Taschentuch.
5. Ein Handschuh.
6- Ein Taschentuch-
7. Ein Pünscherhund (zugelaufen).
8. Zwei Enten (zugelaufen).
9- Ein Taschentuch.
Die rechtmäßigen Eigenthümer werden aufgefordert, sich baldigst dahier zu melden.
Hanau am 2. Juli 1851.
Städtische Polizeiverwaltung.
10. Hanau. Dem Ortsbürger Konrad Kaiser 4r zu Rumpenheim ist ein großer schwarzer Hund, männlichen Geschlechts, zugelaufen, welcher bei demselben von dem sich legitimirenden Eigenthümer gegen die Fütterungskosten in Empfang ge, nommen werden kann-
Hanau am 28. Juni 1851.
Kurfürstliches Verwaltungsamt.
Rauh.
Verlorne Gegenstände.
1. Ein Geldbeutel, mit Perlen gestrickt, mit silbernem Bügel und etwas Geld.
2. Ein weißleineneö Taschentuch.
3. Eine goldne Vorstecknadel mit grünem Stein.
4- Ein Porte-mannaie mit etwas Geld.
5. Ein Hanauer Leihhausschein, Nr. 55290, über ein Tischtuch, sechs Frauenhemden und einen Rest Leinenzeug, verpfändet zu 6 fl-
6. Ein Mannshemd von Leinen mit Brustfalten, A. N. gez.
7. Ein Paar Ohrringe.
Die redlichen Finder werden um deren Ablieferung anher ersucht.
Hanau am 2. Juli 1851.
Städtische Polizeiverwaltung.
Ha-