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in Form eines Bandes, oben dunkelblau email- lirt, inwendig J. K. eingeschrieben; 5) ein ganz gleicher Ring, jedoch oben hellblau email- lirt; 6) ein goldner Ring mit zwei weißen Steinchen, ein drittes rothes Steinchen war Herausgesprungen und fehlte; 7) circa 12 fl. an Geld, bestehend aus blankem Geld, worunter ein Doppelthaler mit dem Bildniß deS Bischofs von Würzburg, ein Frankfurter Zweiguldenstück, ein zur Erinnerung an den Reichsverweser, Erzherzog Johann, geprägtes Zweiguldenstück, einige Franfurter Guldenstücke, Halb- guldenstücke und Sechskreuzerstücke; 8) ein langer gestrickter Geldbeutel von kornblumenblauer Seide mit Stahlperlen, Stahlringen und Stahl- quastchen, enthaltend 5 fl. 30 kr. in versch. Geldstücken; 9) ein langer, mit bunten Perlen gestrickter Geldbeutel mit stählernen Ringen und Quästchen, enthaltend 1 fl. in kleiner Münze.
Wird veröffentlicht.
Hanau am 25. Juni 1851.
Der Staatsprokurator. S ch u l e r.
Fahndungsschreiben unv Steckbriefe.
324. Hana u. Der unten signalisirte vorhinnige Artillerist Heinrich S t r o h, Sohn des Peter Stroh von hier, welcher wegen Desertion vom Urlaub zur Zeit, wo er noch Militair war, dahier in Untersuchung ist, hat sich vor längerer Zeit von Hause entfernt und hat dessen jetziger Aufenthaltsort nicht ermittelt werden können.
Es werden daher alle Justiz- und Polizeibehörden hierdurch ersucht, denselben im BetretungS- falle zu verhaften und durch die Gendarmerie- VerbindungSpatrouille an die Kurfürstliche StaatS- prokuratur dahier abliefern zu lassen.
Hanau am 22. Juni 1851.
Der Jnstruktionsrichter. Schmidt.
S i g n a l e m e n t deS rc. Stroh:
Alter 26 Jahre 10 Monate, Größe 5' 6", Haare blond, Stirn hoch, Augenbraunen blond, Augen blaugrau, Nase spitz, Mund gewöhnlich, Gesicht rund, Gesichtsfarbe gesund.
Wird veröffentlicht.
Hanau am 26. Juni 1851.
Der Staatsprokurator. Schüler.
325. M arbur-g. Alle StaatS- und Polizeibehörden werden ersucht, die nachbenannten Mili- rairpflichtigen:
i) Johann Heinrich Herbener von Holzhausen;
2) Johann Rhiel von Mardorf; 3) Johann Christian Biecker von Rüdigheim; 4) KaSpar Gelzhauser, und 5) Jakob Liertelhaus, von Schröck; 6) Johannes Weckesser von Kleinseel« heim; 7) Heinrich Krack, genannt Henkel, und 8) JohS. Löber, genannt Erlemann, von
Langenstein; 9) Peter Boland, 10) JohS. Brand, 11) Konrad Schreiner, 12) Joh. Heinrich Stephan , 13) Heinrich Becker, 14) Jo- hannes Kappel, 15) Heinrich Joseph stkahr- gang, 16) Johannes Schäfer, 17) Ludwig Riehl, und 18) JohS. Feldpaufch, von Niederklein; 19) JohS. Bollmann, 28) Heinr. Fröhlich, und 21) Nikolaus Kraft, von SchweinSberg; 22) Peter Schmidt, uns 23) Heinrich Sauer, von Stausebach; 24) Balchasar Ludwig Stamm von Roßdorf; 25) Martin Bornträger, und 26) Johannes Koch, von Rüdigheim; 27) Franz Nau, 28) Jobs. Fischer, und 29) JohS. Ried, von Schröck; 30) Heinrich Bohl von Holzhausen; 31) Valentin Bornträger von Rüdigheim; 32) Wilhelm Joseph Becker, und 33) Franz Helfenritter, von Niederklem; 34) Joseph Nase- niann, und 35) Joseph Weitzel, von Allendorf, im Betretungsfalle verhaften und Behufs Straf- vollziehunz anher abliefern zu lassen.
Marburg mn 25. Juni 1851.
Der StaatSprokurator. Weber, v. c.
326. Hanau. Alle Behörden des In- und Auslandes werden unter dem Erbieten zu gleicher RechtShülfe dienstergebenst ersucht, auf den Haut- boisten Otto Spindler aus Ohrdruff, Herzog« thumS Sachsen - Gocha, vom Misikkorps deS Kur- hessischen 3. Infanterieregiments, besten Signalement beigefügt ist, und welcher am 22. d. M. auS der Garnison Hanau desertirt ist, zu fahnden und denselben im Betretungsfalle anher abzuliefern.
Hanau am 25. Juni 1851.
Kurfürstlich Hess. Gericht des 3. Infanterieregiments.
v. Schmid.
Oberstlieutenant, mit dem Regimentskommando beauftragt.
Signalement:
Alter 26 Jahre 3 Monate, Größe 5' 6" 2'", Haare braun, Stirn niedrig, Augenbraunen braun, Augen blau, Nase stark, Mund gewöhnlich, Gesicht länglich, Gesichtsfarbe gesund, Religion lutherisch, Profession Musikus.
327. Geln h a usen. Der Taglöhner Peter R e u- . fert von Somborn hat der ihm bei seiner Entlassung aus der Strafanstalt gegebenen Weisung, sich dahier zu melden, keine Folge geleistet und treibt sich wahrscheinlich zweck- und legitimationö- loö umher.
Es werden daher alle Polizeibehörden ersucht, denselben im Betretungsfalle verhaften und anher abliefern zu lassen.
Gelnhausen am 26. Juni 1851.
Kurfürstliches Verwaltungsamt.
B o ch.
328. Gelnhausen. Die Maria Jüngling von Wolferborn hat der ihr nach ihrer Entlassung