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Regierung jenem Vertrage nachträglich beigetreten ist. Hanau am 3t- Mai ln.51.

Kurfürstliche BezirkSdirektion. Halter.

2. Bei der dem Plane gemäß vor Notar und Zeu­gen heute Statt dehabten 12. Senenziehung deS Kurhessischen Staatslotterieanlehns vorn Jahre 1845 sind folgende Seriennummern gezogen wor- den:

43, 525, 1068, 1599, 2265, 2294, 3011, 3374, 3446, 3648, 4634, 4672, 5025, 5245, 5508, 5631, 5659, 6061, 6133, 6486, welches hierdurch zur öffentlichen Kenntniß ge­bracht wird.

Cassel am 2. Juni 1851.

Kurfürstliche Direktion der HauptstaatSkasse. Schotten.

vt. Heinemann.

Besondere Bekanntmachungen der Verwaltungs- und FinÄnzdehörden.

1. Nach §. 4 des Gesetzes vom 4- April 1832 (Gesetzblatt Nr. 4) ist jeder Inhaber einer Mit Taback bepflanzten Grundfläche von fünf und meh­reren Ouadralrurhen verbunden, vor Ablauf des MonatS Juli der Steuerbehörde die bepflanzten Grundstücke einzeln nach ihrer Lage und Größe in Kurhessischen Ackern und Quadralruthen, den Acker zu 150 Niederhessischen Quadratruthen ge­rechnet, genau schriftlich oder auch mündlich an- zugeben, und erhalt darüber von der Steuerbe­hörde eine Bescheinigung.

Diejenigen, welche schriftlich deklariren wollen, können das zu der Anmeldung erforderliche For- mularpapier bei ihren Ortsvorständen unentgelt­lich in Empfang nehmen, und haben sodann die ausgefüllten und vollzogenen Anmeldungen dem Steueramte, zu dessen Bezirk sie gehören, abzu- geben. Diejenigen aber, welche mündlich die An­gabe von der Größe ihrer mit Taback bebauten Felder machen wollen, haben sich zur Abgabe der­selben bei dem Steueramt ihres Bezirks zu mel­den, und ebenfalls eine Bescheinigung über die erfolgte Anmeldung zu verlangen, wobei zugleich unter Hinweisung auf den §. 16 des oben ange­führten GeseßeS bemerkt wird, daß man sich einer Defrauke schuldig mache, wenn eine mit Taback bepflanzte Bodenflachc unrichtig angegeben, oder wohl gar verschwiegen wird, insofern das verschwie­gene Flächenmaß über den zwanzigsten Theil des ganzen mit Taback bepflanzten Bodens oder fünf Quadratruthen beträgt.

Indem wir daher alle Grundbesitzer und Päch­ter, welche in freiem Jahre Taback gebaut haben, jur Abgabe der erwähnten Anmeldungen auffor­

dern, ersuchen wir zugleich die Ortsvorstande, den Bedarf an Formularen zu den Anmeldungen un­gesäumt nach dem Erscheinen dieser Bekanntma­chung bei den Steuerämtern ihres BezirkS zur Anzeige zu bringen, sowie auch diese gesetzlichen Borschrffren ihren OrrsangehöriMn auf geeignete Weise bekannt zu machen.

Hanau am 3. Juni 1851.

Kurfürstliches Provinzialsteueraint.

Moedlinger. MatheS. Hein.

2. Die Aufnahmeprüfung für das katholische Schul- lehrerseminar wird

Mittwoch den 25. Juni b. J. gehalten. Tags vorher haben sich die um Ausnah­me Nachsuchenden bei dem Unterzeichneten zu mel­den und nebst ihrer selbstverfaßten Lebensbeschrei­bung vorzulegen: t) ihren Taufschein, 2) ein pfarramrstcheS Sittenzeugniß, 3) ein spezielles Zeugniß ihres bisherigen Lehrers, 4) ein Zeugniß des betreffenden Physikus über ihre körperliche Tüchtigkeit zum Lehrerberufe, 5) eine gerichtlich beglaubigte Bescheinigung der Eltern oder Vor­münder darüber, daß das an die Seminarkasse zu entrichtende Schulgeld drei Jahre hindurch ganz, oder bei geringeren Mitteln wenigstens zur Hälfte bezahlt werden kann, und soll, wenn dieses nicht beizubringen ist, 6) ein von dem betreffen­den Ortsvorstande ausgestelltes, gerichtlich beglau­bigtes Zeugniß gänzlicher Vermögenslosigkeit bei» gebracht werden. ,

Fulda am 2. Juni 1851.

P f i st er, Seminardirektor.

3. Die unter'm 22. März d. I. gegen den bei der diesjährigen Rekrutirung nicht erschienenen Mili- tairPflichtigen Heinrich Wilhelm Faber vonDvr- heim erlassene Edlkralladung wird hiermit zurück­gezogen.

Hanau am 23. Mai 1851

Kurfürstliches Derwaltungsamt. Rauh.

Verehelichte, Geborne und Gestorbene in hi esiger Stadt.

Acre h cl i ctz t e.

Den 26. Mai. BürgerUch getraut: Maurer- Meister LouiS Wilhelm Stengel mit Susanna Elisabeth Fries von hier.

Den 2. Juni. Bürgerlich getraut: Musik- lehrer Georg August Jgnaz Appun mit Rosine Philippine Rundstadt von hier. Dieselben kirchlich getraut denselben Tag, in der cvang. Gemeinde der Marienkirche.

Den 3. Juni. Bürgerlich getraut: Fabrikar­beiter Johann Christian Kühn von hier mit sta- Marine Elisabeth Schüßler von Rotenburg.