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150. Frankfurt. Heute Vormittag gegen 10 Ühr wurden dem Herrn Beruh- Andreae dahier 10 schwere silberne Theelöffel, B. A. gez. und W. C. H. gestempelt, allem Vermuthen nach durch eine circa 25 Jahre alle Frauensperson entwendet, welche dunkelblondes Haar, eine große, starke Ge­stalt und ein hübsches Gesicht hatte, einen hell­blauen gedruckten Ueberrock mit weißen Blumen, eine gewirkte Shawl, goldne Ohrringe und ein weißeS Henkelkörbchen, leckeres am Arm hängend, trug und ihrer Aussage nach sich als Amme ver­dingen wollte. Man ersucht, gefällige Nachfor­schungen deshalb eintreten zu lassen.

Frankfurt a. M. am 21. März 1851.

Polizeiamt.

Die Veröffentlichung wird verfügt- Hanau am 24. März 1851.

Der Maatsprokurator. Schüler.

15t. Marburg. Alle Staats- und Polizeibehör­den des In- und Auslandes werden unter dem Erbieten zu Gegendiensten ersucht, den in derNacht vom 19. bis 20. d. M. aus dem Anusgefäng- nisse zu Kirchhain entwichenen Eisensträfling Bal- thasar Landefeld auS Weisenbasel, Verwal- tungsamtS Rotenburg, im BetretungSfalle ver­haften und durch die Gendarmerie anher ablie­fern zu lassen.

Marburg am 21. März 1851.

D e r S r a a t S p r o k u r a t o r. Signalement:

Alter 26 Jahre, Größe 5' 3", Haare blond, Stirn platt, Augen grau, Augenbraunen blond, Nase und Mund gewöhnlich, Zahne gut, Kinn rund, Bart blond, Gesicht länglich, Farbe ge­sund, Statur schmal.

Bekleidung:

a) einen grauen Tuchstrafrock, mit schwarzem Aufschlag am rechten Aermel, b) eine graue kurze Tuchhose, c) eine graue Tuchweste, d) eine graue Tuchmüpe, e) ein Paar weiße, lange, leinene Hosen, s) ein leinenes Hemd, St. H. z. K. Nr. 123 gez., g) ein Paar lederne Schuhe, b) eine Strafkette, i) Retina [eben.

N. B. Die Gegenstände unter a, b, d, g, und i hat der Gefangene im Gefangenhause zurück- gelassen.

E r l e d i Z N n g e N.

152. M arburg. Der unterm 30. Januar d. J. gegen Bernhard JeSberg von Münchhausen wessen AuStretens erlassene Steckbrief wird zu­rückgezogen.

Marburg am 3. März 185t.

Der Staatsprokurator.

' v. Heoberg, k. A.

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153. Fulda. Der gegen Michael Weber von glichen erlassene Steckbrief vom 7. September v- I. wird als erledigt zurückgezogen.

Fulda am 20. März 1851.

Der Staatsprokurator.

Morchutr.

154. F u l d a. Der unter dem 3. (September v. I. gegen den Dienstknecht Johann Martin Kreß von Harmerz wegen rechtswidrigen Dienstaustritts erlassene Steckbrief (Nr. 37 der pol- Nachrichten) wird als erledigt zurückgezogen.

Fulda am 19- März 1851-

Die Staatsbeh. bei dem Justizamt zu Fulda.

Thomas.

155. Hanau. Der am 6. September 1848 ge­gen Wilhelm v. Dr ach von hier erlassene Steck­brief wird als erledigt hierdurch zurückgezogen- Hanan am 22. März 1851-

Der Staatsprokurator. Schüler.

Gefundene Gegenstände.

1. Eine Brille.

2. Ein Paar Handschuhe-

3. Ein Strumpfband.

4. Ein Geldbeutel mit 6 kr.

5- Eine Schürze.

6- Ein Zollstock.

7. Ein Kinderbrusttuch.

8- Ein Beutel-

9. Ein Taschentuch-

10. Ein HalStuck.

11. Ein Heft, Musikstücke enthaltend.

12 Ein Misthaken.

13 Ein Halstuch.

14. Ein Gebund junger Baumchen.

15. Ein QuittungSbuch.

16. Eine Mühe-

17. Ein Stück Metall.

18. Ein Geldbeutel mit Geld.

19. Ein Schiebkarren.

Die rechtmäßigen Eigenthümer werden aufgefor­dert, sich baldigst dahier zu melken-

Hanau am 26. März 1851.

Städtische P ol i zei v e r w a l tu n g.

Verlorne Gegenstände.

1. Eine goldne Brocke mit blauen Steinen. (Dem Finder eine Belohnung.)

2. Eine Brieftasche von braunem Leder-

3. Eine Breche von Stahl.

4. Ein schwarzseidener Regenschirm.

5 Ein Geldbeutel mit Geld, circa 5 fl.

Die redlichen Finder werden um deren Ablieferung anher ersucht.

Hanau am 26. März 1851.

Städtische Polizeiverwalt uug.