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Auswanderung nach Amerika um Entlassung aus dem diesseitigen Staaisverbanhe nachgesucht, wel­ches der Vorschrift gemäß zur öffentlichen Kennt­niß gebracht wird.

Schlächtern am 22. Februar 1851.

Kuriürstlicheö Verwaltungsamt.

. ' Schlot t.

12. Gegrg Ko lb aus .Wächtersbach und Schreiner Johann Adam Bensing aus -Neuses haben dahier, und zwar Letzterer für sich und seine Familie, Behufs ihrer Auswanderung nad) 9?orb« amerika um Entlassung aus dem Kurhessischen Staarsverbande nachgesucht, >raö bestehender Vor- schritt gemäß hiermit zur öffentlichen Kenntniß gebracht wird.

Gelnhausen am 24. Februar 1851- Kurfürstliches Verwaltungsamt.

H u rf.

13. Die gegen die ungehorsamen Militaichflichtigen, als:

1) Johannes Leck von Erebenstein, von der Altersklasse 1823, 2) Johann Heinrich Ker­stin g von da, von der Altersklasse 1827, 3) JohtMn Konrad Pfeiffer von da, von der Altersklasse 1824, 4) Georg Wilhelm Scheele von hier, von der Altersklasse 1826, 5) Jo­hannes 2 l)o ring von Helmarshausen, von der Altersklasse 1825 , 6) Israel Werneck von Haueda, von der Altersklasse 1823, sowie 7) Georg Heinrich Eichenberg von hier, von der Altersklasse 1828, unterm 17. Dezember 1848, beziehungsweise un­term 14. März 1849 erlassenen' Edikralladungen werden hierdurch als erledigt zurückgezogen. Zu­gleich wird die gegen den ungehorsamen Militair- pflichtigen Johann Heinrich Konrad Etüden er Von Helmarshausen, von der Altersklasse 1826, unterm 17. Dezember 1848 erlassene, am 23. August 1850 aber zurückgezogene Ediktalladung, da sich 2c. Stübener aus feiner Hennath wieder heimlich entfernt hat, hierdurch erneuert.

HofgeiSmar am 24. Februar 1851.

Kurfürstliches Verwaltungsamt. Brell, k. A.

Erledigungen von Schullchrerstellen.

Bewerber um die vakante Schul stelle in Asbach werden hierdurch aufgefordert, ihre deehalbigen Ge­suche, unter Beifügung der erforderlichen Zeug­nisse, innerhalb 3 Wochen, entweder hier oder beim Herrn Pfarrer Melh in Kerspenhausen ein- zureichen.

Hersfeld am 26. Februar 1851.

Kurfürstliches Verwaltungsamt. Wolfs.

Gerichtliche Bekanntmachungen.

1. Niederdorselben. Die Präsenz Hanau hat gegen den Johann Jakob Schort, Heinrich Schott, Johannes Schott, und die Ehefrau des Jakob H oll hor st, Susan na Maria, geb. Schott, sämmtlich zu Niederdorjelben, welche von den in der dortigen Gemarkung gelegenen sieben- husigen großen und kleinen Hanauer Präsenz­lehen bisher einen Antheil von 14 M. 1 V. 29 R. erblicherweise innegehabt haben, auf Feststel­lung des EntschädigungsbetrageS hinsichtlich der davon zu entrichtenden jährlichen Abgaben von 1 Ah 1 Alb. 4 Hlr. und 4 Achtel 1 Simmer Korn, nach Maßgabe des Gesetzes vom 26. Au­gust 1848, eingetragen, und auf den Grund einer vorgelegten Berechnung einen Betrag von 377 Thlrn. 15 Sgr. 9 Hlr. in Anspruch genommen.

Zur Verhandlung der Sache ist Termin auf den 1 4. M ärz d. I.,

Vormittags 9 Uhr, anher bestimmt worden, und werden etwa Be- theiligte ausgefordert, Ansprüche, welche sich auf die Mitwirkung bei der Auseinandersetzung be­ziehen, in dem gedachten Termine, in sofern sie aber bei der Verfügung über daö Entschädigungs- kapital in Betracht kommen,

b i n n ,e n s e ch s M o n a t e n , vom Tage der ersten Einrückung dieser Ladung an, so gewiß dahier geltend zu machen, als sie ersteren Falles in das Ergebniß der Auseinander­setzung einwilligend angesehen, tm letzteren Falle aber auf sie bei der Verfügung über das Ent- schädigungskapiral feine Rücksicht genommen wer­den wird.

Windecken am 10. Februar 1851. Kurfürstliches Justizamt.

Schenk zu Schw ein öb e r g. vt. Jost.

2. Herolz. Auf den Antrag eines Pfandglau- bigers sollen folgende, auf den Namen des Schnei­ders Franz Christian L o tz und dessen Ehefrau, Agathe, geb. Jordan, von Herolz, karastrirte, in dasiger Gemarkung gelegene Immobilien, als: Bra ndversicher.-Nr. 20:

1) Karte A. Nr. 226. 7| R. Wohnhaus mit Scheuer und Stallung unter einem Dache und Hofraum, zwischen Joh. Joseph Kolb und Johann Adam Müller;

2) eine halbe Gemeinde - Nutzungsberechtigung;

3) Karte A. Nr. 227. ^ Ar. 3 N. Garten hinter dem Hause

zwangsweise öffentlich versteigert werden, und sind zu dem Ende an die Stelle der umgangenen zweiten und dritten anderweite VorkaufStermine, und zwar zweiter aus

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