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23. Ahlersbuch. Megsneiner ausgeklagten Schuld soll das auf den Namen des Adam-R ü ffe r (Jo- hanneS Sohn) zu Ahlersbach zugeschriebene, in der dortigen Gemarkung gelegene, überhaupt 14t M- 3 V- 8 91 haltende klösterliche Laasgut zwangsweise verkauft werden, und sind hierzu Setmine, und zwar erster auf
den 7. M arz d. I., eventuell zweiter auf
den 4. April d. I., und dritter auf
den 2. Mai b. I., jedesmal Nachmittags 2 Uhr, vor unterzeichnetes Justizamt bestimmt worden.
Etwaige weiter vorhandene Hypothekargläubiger werden aufgefordert, ihre Ansprüche in dem ersten Verkaufstermine, bei Meidung des gemeinrechtlichen Nachtheils, bzw. der besonderen Benachrichtigung auf ihre Kosten, anzumelden und zu begründen.
Steinau am 10. Januar 1851.
Kurfürstliches Justizamt.
M ü 1 h a n s e-
vt. v. Manikowsky.
24- H i n ter sie i n a u. Auf den Antrag eines PfandglaubigerS sollen folgende, in der Gemarkung Hintersteinau gelegene, auf den Namen des Johannes Frisch körn (Heinrich'S Sohn) von da katastrirte Immobilien, alS:
Haus u n b HofrSithe.
HauS - Nr. 123:
1) Nr. 84 Meßb- s. 13 N- HauS, Scheuer und Stallung unter einem Dache, nebst Gärtchen am Steinberg, neben der Gemeinde und Georg Berthold.
A ck e r l an d :
2) Nr. 158 Meßb. s. 4 M. 2 V. 10 N- vor dem Wald, neben der Gemeinde und Johannes Nesch, öffentlich zwangsweise versteigert werden, und sind zu dem Ende folgende Verkaufstermine, und zwar erster auf
den 4- M arz d. I., 'eventuell zweiter auf
den 1. April d. I., und dritter auf
den 29. April d. I.,
jedesmal Vormittags von 9 bis 11 Uhr, vor hiesige Gerichtsstelle an beräumt worden.
Etwaige weitere Pfandgläubiger haben ihre Ansprüche im ersten Verkaufstermine, bei Strafe der Ausschließung, bzw. Benachrichtigung auf ihre Koste,i, anzumelden und unter Vorlage der betreffenden Urkunden gehörig zu begründen.
Schlüchtern am 7. Januar 1851.
Kurfürstliches Justizamt.
Hartert.
vt. Michael, k. A.
25. Bergen. Zur Publikation des von Johannes Bork ir zu Zechen heim am 31. Januar 1846 dahier hinterlegten letzten Willens wird Termin auf
den 2 5. d. M.,
Vormittags 11 Uhr, in hiesiges GerichtSzimmer anberaumt.
Bergen am 11. Januar 1851.
Kurfürstliches Justizamt.
Lang, a. Sr.
vt. Molter.
26- Bergen und Enkheim. In Sachen des Lob Heß zu Windecken., Klägers, gegen Peter Wilhelm zu Enkheim, Verklagten, wegen Schuld, sollen nachstehende, unter dem Namen deö Verklagten katastrirte, in der Bergen-Enkheimer Gemarkung belesene Immobilien:
1) Pmb. 14. 31 R. auf der Sandkaute, neben Jakob Weil; 2) Pmb. 421. 10 R. am Klingel- bc^rn, neben Peter Weil und Jakob Völp; 3) Pmb. 82. 9 R. im Nebenberg, neben Sibille Bauch; 4) Pmb. 56. 7 R. im Eremer, neben dem Gegenloos, wird getrumpft, zwangsweise verkauft werden.
Hierzu ist Verkaufötermin auf
den 1 1. Marz d. I., eventuell zweiter und dritter auf den 8. April und
6. M a i d. I , jedesmal Vormittags 1b Uhr, hierher an -Gerichtsstelle angesetzt, worden, was Kaufliebhabern hierdurch bekannt gemacht wird.
Zugleich ergeht «»durch an alle Pfandgläubiger die Aufforderung, ihre Forderungen im ersten Termine neben Vorlage der entsprechenden Urkunden hierüber, bei Meidung der Ausschließung, resp. Benachrichtigung von dem Verfahren auf ihre Kosten, anzumelden und zu begründen.
Bergen am 11. Januar 1851-
Kurfürstliches Justizamt.
L a n a. St.
vt. Molter.
27. Bergen. Heinrich Bolbach von Bockenheim, dessen dermaliger Aufenthaltsort unbekannt ist, wird hiermit aufgefordert, sich zur Verbüßung einer eintägigen, von hiesigem Justizamte wegen Forstfrevels wider ihn erkannten Gefängnißstrafe binnen 14 Tagen vor unterzeichneter Stelle zu sistiren.
Bergen am 18. Januar 1851.
Die Staatsbehörde hierselbst.
W o h l g e m u t h, k. A. »
28. Bergen. Der Taglöhner Johannes Ebert aus Mittelkalbach, durch Erkenntniß Kurfürstlichen Justizamts dahier vom 10. Oktober 1850 wegen Beleidigung deS Gendarmen Schmidt bei Ausübung seines Dienstes in eine fünftägige, ab-