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ersten Termine, bei Verlust des Pfandrechts im Falle des Zuschlags, anzumelden und durch die darüber sprechenden Urkunden zu begründen.

Salmünster am 13. Dezember 1850. Kurfürstliches Justizamt.

U d e t.

vt. Simon.

8. Hanau. Zum zwangsweise»! Verkaufe des dem Schuhmacher Wilhelm Rudolph dahier zugeschriebenen Hauses:

Nr. 266 in der Fischergasse, neben Scharttner und Bernhard gelegen, ist anderer erster Termin auf

den 10- Februar k. I., eventuell zweiter auf

den 10- März k. I-, und dritter auf

den 7. April t. I.,

Vormittags 11 Uhr, vor das unterzeichnete Gericht bestimmt worden. Hypochekargläubiger haben ihre Forderungen, bei Meidung deS gemeinrechtlichen Nachtheils, im ersten Termine anzumelden und zu begründen.

Hanau am 10. Dezember 1850.

Kurfürstliches Justizamt I.

Giller.

vt. Duncker.

9. Marburg. Die Handarbeiterin Lisette Zecher aus Kirchhain wird hierdurch, bei Meidung steck« brieflicher Verfolgung, vorgeladen, sich innerhalb 14 Tagen dahier zur Vernehmung zu sistiren. Marburg am 17. Dezember 1850.

Kurfürstliche Staatsprokuratur. Scheffer.

10- Bieder. Auf den Antrag des Kurators deS ruhenden Nachlasses der ledig verstorbenen Anna Maria Kriegsmann von hier sollen nachfol­gende, zu diesem Nachlasse gehörende Immobilien: 1) Pmb. 127. 10 R- Ackerland am Bißenberg, neben Adam Kriegs­mann und Margaretha Kriegsmann;

2) w 127. 10 , allda, neben Johannes Hornung und Anna Ma- ria Kriegömann;

3) , 128. 14^ „ Mather, neben Adam Kriegsmann und Phi­lipp Kriegsmann's Er­ben, das vordere Theil;

4) V 65- 1' „ Gartenland im Streitfeld, neben dem Weg und Anna Maria Kriegs« mann, öffentlich meistbietend verkauft, wozu erster Ver, steigerungstermin auf

den 16. Januar k- I.,

zweiter VersteigerungStermin auf

dsn 1 9- Februar k. I., eventuell dritter Versteigerungstermin auf den 19. März k. I., anher in das GerichtSlokal anberaumt worden.

Etwaige Hypothekarglaubiger und Dinglichbe­rechtigte haben ihre Ansprüche im ersten der an- beraumten VersteigerungStermine, bei Vermeidung der Ausschließung, bzw. der besonderen Benach­richtigung auf ihre Kosten, dahier anzumelden und unter Vorlage der betreffenden Urkunden zu be­gründen.

Wieder am 17. Dezember 1850.

Kurfürstliches Justizamt. WachsinutH.

vt. Grafs.

11 Ost he im. Dem Einwohner Valentin Krill und dessen Ehefrau, Barbara, geb. Brust, zu Ostheim, sollen Schulden halber nachgenannte, in dasiger Gemarkung gelegene Immobilien:

Lecker im Feld gegen Roßdorf:

1) Pmb. 626- 2 V. 1 R. zieht über den Wut« terfladter Weg, neben Will). Kittel; 2) Pmb. 608.

1 V- 3 N- im Lindengrund, neben Konrad Brust. Aecker im Feld gegen den Kalkofen:

3) Pmb. 168. 1 V. 3| R. am Mauerborn, neben Peter Keim; 4) Pmb. 126. 1 V. 6 R. an der GanS, neben Thomas Dahlheimer'S Erben.

Aecker im Feld gegen den Altenhaag: 5) Pmb. 27. 1 V. 1 R- am Psingflborn, neben Adolph Scharf; 6) Pmb. 156. 1 V. 1 R- am Straßenweg, neben Heinrich Brod; 7) Pmb. 299.

1 V- 10} R- ober der Fisthecke, neben Joh. Jost; 8) Pmb. 299. 1 V. 10f R. ober der Fisthecke, neben JohS. Kröll; 9) Pmb. 125. 1 V. 7 R. an der GanS, neben Andr. Keim, öffentlich meistbietend verkauft werden, und ist dazu erster Termin auf

den 14. Februar, eventuell zweiter Termin auf

den 14. März, hierher, und dritter Termin auf den 11. April k. I.,

Vormittags 9—11 Uhr, in das Gemeindehaus nach Ostheim anberaumt worden, waö Kauflustigen zur Nachricht dient, etwaigen weiteren Pfandgläubigern aber mit der Aufforderung bekannt gemacht wird, ihre Ansprüche in dem anberaumten ersten Verkaufstermine, bei Meidung des gemeinrechtlichen Nachtheils, bezüg­lich der Benachrichtigung von dem Verfahren auf eigene Kosten, anzumelden und durch Vorlage der betreffenden Urkunden zu begründen.

Windecken am 16. Dezember 1850.

Kurfürstliches Justizamt.

Schenk zu Schweinsberg.

vt. Degen-