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1850.

Wochenblatt

für den Verwaltungsbezirk Hanau.

Hanau, Donnerstag den LT. Dezember 1S®O»

M^' Pränumerationtn auf dieses Blatt werden hier am Orte von Sein Waisenhaus - Buchhalter Limbert, auswärts von den betreffenden Poststellen angenommen.

Ernennungen und Beförderungen.

Seine Königliche Hoheit der Kurfürst haben aller- gnadigst geruhet:

den Obersten d'Orville, Kommandeur des t. Infanterieregiments (Kurfürst),

den Obersten Weiß, Kommandeur des 3. In­fanterieregiments,

den Oberstlieutenant Hillebrand, Komman­deur des SchühenbataiUvns,

als Offiziere der Armee zur Disposition zu sehen ; ferner den Oberstlieutenant Osterwald vom 2- In­fanterieregiment zum 1. Infanterieregiment (Kur­fürst) zu versehen;

den Oberstlieutenant und Flügeladjutanten v- Kalte nborn zum interimistischen Kommandeur des Leibgarderegiments zu ernennen;

den Oberstlieutenant v. B o rck vom 1. Infante­rieregiment (Kurfürst), und

den Oberstlieutenant Schmidt vom Leibgardere­giment zum 2. Infanterieregiment zu versehen;

den Oberstlieutenant v. Specht vom 2." Infan­terieregiment zum Kommandeur des SchüNenbatail- lons zu ernennen;

den Oberstlieutenant v. Schmid vom Kriegs- ministerium zum 3- Infanterieregiment, und

den Obersten Kröschell vom 2. Infanterieregi­ment zum Kriegsministerium zu versetzen; endlich

den Major v. Kalte nborn, Adjutant der In­fanteriedivision , zum etatsmäßigen Stabsoffizier im Leibgarderegiment zu ernenenn.

Seine Königliche Hoheit der Kurfürst haben aller- gnädigst geruhet:

den Geheimerath und rittersckaftlichen Obervor­steher Friedrich v. Trott zu Allerhöchstihrem Be­vollmächtigten am Bundestag zu bestellen.

Allgemeine Verfügungen der Oberbehörden.

1. Durch die Versetzung des Pfarrers zu Ber- kerSheim ist die dasige Pfarrerstelle erledigt wor­den, was mit dem Anfügen, daß Bewerbungs­gesuche um diese Stelle binnen 4 Wochen dahier einzureichen sind, hierdurch zur öffentlichen Kennt­niß gebracht wird.

Hanau am 20. November 1850.

Kurfürstliches evangel. Konsistorium daselbst.

H a r b o r d t.

vt. Spangenberg.

2. Unter Bezugnahme auf den vom 9. d. M. an in Kraft getretenen Fahrplan für die Main-We­ser-Bahn bringt man hierdurch zur Kenntniß, daß die Bahnstrecke von Friedberg bis Butzbach mit dem 1. k. M. dem Betriebe üb^ergeben werden wird.

Cassel am 27. November 1850.

Kurfürstliche Generaldirekrion der StaatS- eisenbahnen.

R u h l.

vt. Hühner.

3. Wegen eintretender Veränderung desFahrplans der Frankfurt-Hanauer Eisenbahn wird vom 1. k. M.