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eben. ES werden daher alle Justiz- und Polizei­behörden ersucht, dieselbe im Betretungsfalle ver­haften und anher abliefern zu lassen.

Birstein am 26. Oktober 1850.

Kurfürstliches Justizamt.

v. Rau. vt. Poppelmann.

Signalement:

Alter 23 Jahre, Größe ö', Statur untersetzt, Haare dunkelbraun, Stirn hoch, Augenbraunen dünn, bräunlich, Augen grau, Nase regelmäßig, Mund klein, Zähne gut, Kinn rund, Gesicht rund, Gesichtsfarbe gesund. War bei der Entweichung bekleidet mit schwarzem Merinokleid, rothem Schürztuch, großem wollenem Halstuch von dun­kelem Grund und mit bunten Streifen.

467. Birstein. Nachdem sich die nachverzeichneten Personen, als:

1) Georg Heidmann, 2) Johann Burkhard, 3) Magdalena Jöckol, Tochter der Christoph Jöckol'6 Wittwe, 4) Maria Lindenbaum, 5) KlemenS Kloberdanz, 6) Georg Bauschmidt'S Frau, 7) Barbara Dietrich, 8) Margaretha Schäfer, Tochter der Margaretha Schäfer, 9) Georg Burkhard, 10) JohS. Burkhard, 1t) Jakob Becker'S Frau, 12) Katharine Gaul, Tochter des GregoriuS Gaul, 13) Anna Mar­garetha Klug, Tochter deS Adam Klug, 14) Konrad Mohr, 15) JohS. Pohl, 16) Melchior Trost, Sohn des Nikolaus Trost, 17) Philipp Reif, von Eckardroth,

sich auf die öffentliche Borladung vom 3. v. M. zur Strafverbüßung nicht sistirt haben, so werden alle Justiz - und Polizeibehörden ersucht, dieselben im Betretungsfalle verhaften und anher abliefern zu lassen. Birstein am 25. Oktober 1850.

Kurfürstliches Justizamt.

v. Ra u. vt. Beck, f. A.

468. Frankfurt. Gestern wurde eine goldne, auf der Rückseite gerippte Cylinderuhr, mit silber­nem Zifferblatte, römischen Ziffern, goldnen Zei­gern, nebst einem goldnen, etwa einen Schuh lan­gen Kettchen, woran ein goldner, ein Gewehr vor­stellender Schlüssel befestigt war, dahier entwen­det, und sind der That, resp, der nachfolgenden Beihülfe folgende Personen verdächtig: Philipp Eck von Bodenheim, Schuhmacher, Heinrich R o- sen thal von Remagen, Schneider, Ursula S o m- mereiß von Haselbach, Christian GanS von Rödelheim; einigermaßen verdächtig auch der Stein­hauer Adam Roth von Bergrothenfeld.

Eck ist mehr als mittelgroß, schlank, hat schwar­zes Haar nd Bart, ist bekleidet mit Ueberrock, Hose un. atze, sämmtliches von blauem Tuche. Wir ersuchen sub obl. ad recipr. ergeben st um Jnvigilirung auf die Ablaten und die als verdäch­tig bezeichneten Personen, hauptsächlich auf Eck,

und im Betretungsfalle um Anhaltung derselben und baldgefallige Nachricht.

Frankfurt a. M. am 25- Oktober 1850.

Polizeiamt.

Die Veröffentlichung wird verfügt.

Hanau am 26. Oktober 1850-

___Der Staatsprokurator. S ch u l e r.

Erledigungen.

469. Hanau- Der gegen Andreas Müller von Elm unterm 8. April d- I. erlassene Steckbrief »k- polizeil. Nachrichten vom 11. April d. I., Ziffer 153) wird als erledigt hierdurch zurückgezogen. Hanau am 26. Oktober 1850-

Der Staatsprokurator- Schüler.

Gefundene Gegenstände.

1. Ein Halstuch.

2- Ein Halstuch.

3- Ein Schirmgriff.

4- Ein Geldbeutel mit Geld.

5- Ein Strickzeug.

6- Ein Handschuh.

7- Ein Gürtel.

8- Ein Halstuch.

Die rechtmäßigen Eigenthümer werden aufgefer- dert, sich baldigst dahier zu melden.

Hanau am 30. Oktober 1850.

Städtische P o l i zei v e r w afl tu n g.

9- Hanau Am 22- d. M. sind in der Sand- grube neben der Fasanerie beim Sandladen 3, noch in gutem Stande befindliche, mit Weiden gefloch­tene Stühle, welche im Sand vergraben waren, aufgefunden, und an den Ortövorstand in Mit- relbuchen abgeliefert wordn.

Der Eigenthümer dieser Stühle wird aufgesordert, sich bei dem OrtSvorstande zu melden.

Hanau am 26- Oktober 1850-

Kurfürstliches BerwaltungSamt. Rau h.

10- H a n a u. Dem Pachter Valentin Kalbfleisch vom Wilhelmsbader Hof ist am 11. d. M- ein großer Jagdhund männlichen Geschlechts, von grauer Farbe mit schwarzen Flecken, zugelaufen, welcher von dem sich legitimirenden Eigenthümer gegen Ersatz ver FütterungSkosten bei dem :c- Kalbfleisch in Empfang genommen werden. kann-

Hanau am 23. Oktober 1850

Kurfürstliches Verwaltungsamt. R a u h-

Verlorne Gegenstände.

1. Eine goldne Breche mit einem Engelköpfchen (vom WirthShause zur Stadt Bremen durch die Sterngasse bis zum Paradeplatz).

Die redlichen Finder werden um deren Ablie­ferung anher ersucht.

Hanau am 30. Oktober 1859.

Städtische Polizciverw alt un g.