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Den 21. Oktober. Bürgerlich getraut: Bürger und Metzgermeister Georg 9i i £ o l a u 6 von Bocken» heim mit Wilhelmine Christine Ohl von hier. Dieselben kirchlich getraut denselben Tag in der evang. Gemeinde der Johanneskirche.

Den 21. Oktober. Bürgerlich getraut: Bei­sitzer und Taglöbner Joh. Anton Heinrich Krä­mer mit MarieKatharine Prißon von hier. Dieselben kirchlich getraut denselben Lag in der evang. Gemeinde der Johanneskirche.

Den 23. Oktober. Bürgerlich getraut: Bürger und Amtsaktuar Karl Gerlach, dermalen ^u Bockenheim, mit Karoline Meinecke von der Fa­sanerie bei Wilhelmsbad. Dieselben kirchlich getraut denselben Tag in der evang. Gemeinde der JohanneSkirche.

Den 2l. Oktober. Bürgerlich gerraut: Gold­arbeiter Johann Friedrich Lerch mit Karoline Friederike Bernhardine O h m von hier. Diesel­ben kirchlich getraut denselben Tag in der niederländischen Gemeinde.

0 f & 0 r H f.

In der evangel. Gemeinde der Marienkirche.

Den 29. August. Marie Julie, des Bürgers, Kunst- und Handelsgärtners Johann Konrad Oito Dei­nes, T-

Den 11. Oktober. Karl Ludwig Konrad Eduard, deS Hülsssteueraufsehers Konrad Appel zu Klein- allmerode, S-

Den 14. Oktober. Anna Marie Christine, unehel T- Den 24. Oktober. Des Bürgers und Seidenwebers Johann Heinrich Schmidt, S- (todtgeb.)

Den 26. Oktober. Des Beisitzers und Cigarrenma» chers Johann Philipp Koch, T. (todtgeb.)

In der evangel. Gemeinde der Johanneskirche.

Den 11. September- August, des verstorbenen Ober» lmrgermeistcrs dahier Johann Adam August Rühl,

Den 15. September. Anna, des Dr. der Philosophie und Lehrers an der Realschule dahier Karl Gott» Helf Herwig, T.

Den 9. Oktober. Karoline Luise, unehel. T-

In der französischen Gemeinde.

Den l8- September- Ernst Henri Fredsrik Oskar, dev Obergerichtsraihs Guillaume Henri Fedor Oskar von Meibom, S.

® f ö t o r b f r. 2» der evangel- Gemeinde der Marienkirche.

Den 20. August. Frau Marie Meta, des verlebten ^ugäizamtmanns JustuS Wilhelm Usener zu Win- decken Ehefrau, geb. Gerlach, alt 68 J. 9 M.

D-n 22. Oktober August des Beisitzers und Han­delsmanns Johann Valentin Steinmacher c- alt 3 I- 1 M. 23 T. '

Den 23. Oktober. Dorothea, unehel. T., alt 4 M.

Den 24. Oktober. Frau Katharine, des Bürgers und Seidenwebers Johann Heinrich Schmidt Ehe­frau, geb. Severin, alt 37 J. 8 M- 4 T-

Den 24. Oktober. DeS Bürgers und Seidenwebers Johann Heinrich Schmidt, S. (todtgeb.) Den 25- Oktober. Johann Friedrich Hofmann, Bür» ger undRegenschirmmachcr, alt 65 J. 10 M- 6T.

Den 26. Oktober. Deö Beisitzers und Cigarren» macherS Johann Philipp Koch, T. (todtgeb.)

In der evangel. Gemeinde der Johanneskirche.

Den 26. Oktober. Frau Katharine Elisabeth, des Beisitzers und TaglöhnerS Johann Thomas Ochs nachgelassene Ehefrau, geb. Schmidt, alt 69 I.

In der niederländischen Gemeinde.

Den 27. Oktober. Frau Friederike, des verlebten Bürgers und VerganthungSschreibers Sebastian Nickel Ehefrau, geb. Kling, alt 81 I. 11 M-

In der katholischen Gemeinde.

Den 24-Oktober. JqnazAuth, Taglöhner auö Mar- born, Verwaltungsamts Schlüchtern, alt 18 I.

Gt'memuützlge Nachrichten.

(Aus d. land«. Zeit, für Kurheffen, 2. Quarkalhest 1849.)

Vom Klima und seinem Einfluß auf die Laudwirchschaft.

Einleitung.

Immer mehr durchdringt das Licht der Kennt­nisse alle Schichten der menschlichen Gesellschaft, immer mehr wird das Verlangen nach ihnen allge­meiner, das Bedürfniß derselben fühlbarer; denn man erkennt ihren wohlthätigen, ihren beglückenden Einfluß auf Gesittung und Wohlstand des Einzel­nen, wie der Gesammtheit. Es ist seit 27 Jah­ren her die Aufgabe dieser Blätter gewesen, in den Kreisen, welchen sie zunächst bestimmt sind, und in Betreff der Gegenstände, welchen diese ausschließlich angehören, nach allen Richtungen hin dieser Auf­gabe zu entsprechen, jenem Verlangen zu begegnen, und dem Bedürfnisse, so weit eS die Umstände ge­statteten, zu genügen, und wir dürfen nur nicht hof­fen, sondern eS mit Zuversicht aussprechen da die Zeichen davon offen vorliegen daß es nicht ohne Glück geschehen. Nun sollte man wohl mei­nen , daß dessen auch bereits genug geschehen, und daß es fast keinen Stoff zu fortgesetzter und weiterer Belehrung mehr geben möchte; darin aber würde man sich sehr irren. Die Masse der Erkenntnisse erschöpft sich nicht, im Gegentheil, sie wächst mit der Zunahme ihres Verbrauchs, und namentlich sind noch eine große Menge von Gegenständen zurück, die vom größten Einfluß auf die Landwirthschaft 7