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2. Sonnabend den 12. k. M-, Nachmittags 3 Uhr, sollen 14 Wagens, welche bei dem Erd­transport in der XU. Bausektion der Main-Weser- Bahn gebraucht worden ftiiD, an Ort und Stelle, vorbehaltlich höherer Genehmigung, dem öffentlich Meistbietenden Verkäufe ausgesetzt werden. Das AuSgebot beginnt zur genannten Stunde an der Grenze zwischen Bockenheim und Ginnheim. Bockenheim am 30. September 1850. Kurfürstliches SektionSbureau daselbst. cke l.

vt. Baur.

Verehelichte, Geborue uitD Gestorbene tu hiesiger Stadt.

>7 e r e h el l ch t e.

Den 2Z.September. Bürgerlich getraut: Gold­arbeiter Philipp Wiökemann mit Katharine Christine Winkler von hier. Dieselben kirch­lich getraut denselben Tag in der evang. Ge­meinde der Marienkirche.

G e d g r N e.

In der evangel, Gemeinde der Marienkirche.

Den 10. September. Katharine Wilhelmine, des Bürgers und Lohukutschers Philipp Becker, T.

Den 15. September. Karl Ernst Franz, des Bür­gers und LohnkutscherS Franz Reichling, S.

Den 15. September. Ludwig Daniel, unehel. S.

Den 20. September. Andreas Ernst, unehel. S.

In der evangel. Gemeinde der Johanneskirche.

Den 5. Mai. Daniel, deS Bürgers und Kauf­manns Karl Philipp Brandt, S.

Den 1. September. delirierte Juliane, des Bür­gers und HandelSmannS Christian Heinrich Lieber, T.

Den 9- September. Karl Wilhelm, des Bürgers und Kaufmanns Karl Ferdinand Schröter, S.

Den 9. September. Luise Henriette Nannetre, des Beisitzers und Goldarbeiters Georg Jakob Weil, T.

Den 12- September. Marie Christine, des Bür­gers und Juweliers Johann Christian Philipp Fraas, T.

In der katholischen Gemeinde.

Den 23. September. Eva Katharine, des Kranken­wärters im Militairhospitale Georg Adam Jost, L.

G e 6 r g r v e n e.

In der evangel. Gemeinde der Marienkirche.

Den 24. September. Johanne Luise Christine, des Bürgers und Goldarbeiters Friedrich Wilhelm Mack, T., alt 4 M. 19 T.

Den 25. September. Marie Susanne Margarethe, unehel. T-, alt 1 I. 7 M. 24 T.

In der evangel. Gemeinde der Johanneskirche,

Den 22 September. Jungfrau Marie, des Bei­sitzers und Schuhmachers Karl Heinrich Müller, T., alt 20 I. 27 T.

Gesetzgebung.

Die Nr. XVII! des Gesetzblattes von diesem Jahre enthält:

V e r o r d n u n g vom 28. September 1850, die Ernennung des militairischen Ober­befehlshabers betreffend.

Von Gottes Gnaden Wir Friedrich Wilhelm der L, Kurfürst rc. ic.

thun kund und zu wissen:

Mit Beziehung auf Unsere Verordnung vom 7. d- M., die Erklärung des Kriegszustandes betref­

fend, verordnen Wir nach Anhörung Unseres Gc- sammtstaatsmmisteriümS wie folgt:

Indem Wir den Generallieutenant Bauer, we­gen dessen eingetretener Erkrankung, von den Funk­tionen eines Oberbefehlshabers Allergnädigst entbin« den, haben Wir den Generallieutenant v. Hay- n a u wahrend der Dauer des KriegSzustandes zum Oberbefehlshaber Allergnädigst ernannt, wonach sich Jedermann zu achten.

Urkundlich Unserer Allerhöchsten Unterschrift und des beigedrückten Staatssiegels gegeben zu Wilhelms­bad am 28. September 1850.

Friedrich Wilhelm.

(St. S.)

Vt. Hassenpflug. Vt. Haynau. Vt. Baumbach.

Gedruckt und verlegt in der Buchdrucker« des vereinigten evangel. Waisenhauses.