Einzelbild herunterladen
 
  

968

hi erher anberaumt werden, was Kauflustigen zur Nachricht dient, etwaigen weiteren Pfandgläubi- gern aber mit der Aufforderung bekannt gemacht wird, ihre Ansprüche in dem anberaumten ersten Termine, bei Meidung des gemeinrechilichen Nach­theils, bezüglich der Benachrichtigung von dem Verfahren auf eigene Kosten, anzumelden und durch Vorlage der betreffenden Urkunden zu be­gründen.

Mindesten am 13. September 1850. Kurfürstliches Justizamc.

Schenk zu Schweinsberg. vt. Segen.

16. Bergen und Enkhei m. In Sachen der den minderjährigen Kindern und Erben der Elisa­beth Bohn, geborne Matter«, von Bornheim, als: 1) Elisabeth Karharine Mathilde Bohn, 2) Johann Konrad Bohn und 3) Therese Auguste Bohn, ge­richtlich bestellten Vormünder, Wilhelm Heister in Bornheim und Dr. jur. Kirchner in Frankfurt, Kläger, wider die Kinder und Erben des Konrad Weil 3r. und dessen Ehefrau, Marie, geborne Krebs, als: 1) Wilhelmme, 2) George, 3) Fried- drich und Margarethe, diese unter Vormundschaft des Jakob Krebs und Jakob Weil 3r, sämmtlich zu Enkheim, Verklagte, sollen den Beklagten nachstehende, in der Gemarkung von Bergen und Enkheim belesene Immobilien, als:

1) Pag. 414. 74 N. und Pag. 415. 74 N. ein Wohnhaus und Hofraithe nebst Stallung, ne­ben Johs. Wilhelm und Johs. Günther; 2) Pag. 84. 7 N. im Dorfe, neben Wendel Weil; 3) Pag.

41. 1 V. 32| N vor dem Leuchtholz, neben Georg Wilhelm; 4) Pag. 42. 26 R- im BeckerS- erlen, neben Daniel Bauch; 5) Pag. 7. 1 V. 19| N. über den Krautgarten, neben Johs. Weil 5r.; 6) Pag. 7. 33* N. daselbst, neben Georg Wilhelm und Heinrich Weil; 7) Pag. 29. 38| N. daselbst, neben Wilhelm Weil und Heinrich Weil; 8)Pag. 17. 28 R. über den Krautgarten, stößt auf die Sandstraße, neben Simon Weil; 9) Pag. 35. 1 V. 16 R- allda, neben Heinrich Sauerwein und Heinrich Weil; 10) Pag. 14. 184 R. auf der Sandkaute, neben Heinrich Krebs, ist ein Schlüs- selgcker; 11) Pag. 14. 314 31 daselbst, hinter der Sandkaute, neben Jakob Weil und Heinrich Sauerwein ; 12) Pag. 14. 2 V. 11 N. allda, neben G. Philipp Bolz und Heinrich Weil; 13) Pag. 14. 1 V» 32 N. daselbst, neben Georg Wilhelm Weil; 14) Pag. 14. 1 V. 33 R- daselbst, neben G. Philipp Bolz zu beiden Seiten; 15) Pag. 14. 354 R- auf der Sandkaute, neben Heinrich Sau­erwein; 16) Pag. 14. 324 N. daselbst, neben Georg Philipp Völp und Heinrich Sauerwein; 17) Pag. 698. 9) N- am Wagenweg, neben Phi­lipp Schäfer; 18) Pag. 839. 9 R- am Kühstück, neben Philipp Schäfer; 19) Pag. 269- 9^ R. und

94 R. im Hermeshain, neben Samuel Weil; 20, Pag. 884. 134 R. im Neuenberg, neben den Wie­sen; 21) Pag. 457. 84 R. am Mittelweg, neben dem GegenlooS; 22) Pag. 265. 10 N. im Her­meshain , neben sich selbst; 23) Pag. 548, 18- R. am Fechenheimer Weg, neben Johs. Weil; 24) Pmb- 414. 7 N. in der Bornweide, neben Johs. Hassenpflug; 25) Pmb. 687. 4 N. in den breiten Erlen, neben Heinrich Völp; 26) Pmb. 715. 15 R- im Leuchtholz, neben Daniel Wörner; 27) Pmb. 721. 13 N. daselbst, neben Ichs Mähler; 28) Pmb. 664. 8 N- über dem geschlißten Gra­ben, neben Heinrich Krebs; 29) Pmb. 593. 13 N. am Kuhtrieb, neben Daniel Lauch; 30) Pmb. 572- 9 N- am Fechenheimer Weg. neben sich; 31) Pmb. 572. 5 R. am Kuhtrieb, neben dem Weg; 32) Pmb. 704. 4 N. hinter dem Leuchtholz, ne­ben Kaspar Zeh; 33) Pmb. 581. 7 R. am Trieb, neben Georg Wilhelm und dem Pfad; 34) Pmb. 548. 9 R- am Fechenheimer Weg, neben Wilhelm Vetter und JohS. Theuer; 35) Pmb. 548. 9 R. daselst, neben sich und Philipp Völp; 36) Pmb. 954. 15 N. im Münchfeld, neben Weil Vetter; 37) Pmb. 962. 13 R- allda, neben Thomas Kühn; 38) Pmb. 963. 11 N. allda, neben sich; 39) Pmb. 1032. 20 R. allda, neben Wendel Weil; 40) Pmb. 940. 15 N. allda, neben Karl Kempf; 41) Pmb- 288. 10 R. im Röhrchen, neben Nikolaus Mich- ler, daS obere Theil, zwangsweise verkauft werden. Hierzu ist Termin auf

den 1 5. November l. I., eventuell zweiter und dritter auf

den 1 3. Dezember d. I. und

10. Januar k. J., jedesmal Vormittags 1t Uhr, und zwar der erste hierher in das Amtslokal, die beiden legten in das Gemeindehaus zu Enkheim angefegt worden.

Kaufliebhabern wird fclches hiermit zur Nach­richt, etwaigen Pfankgläubigern aber mit der Auf­forderung hierdurch bekannt gemacht, im ersten Termine ihre Forderungen neben Vorlage der entsprechenden Urkunden hierüber, bei Meidung der Ausschließung, resp. Benachrichtigung von dem Verfahren auf ihre Kosten, anzumelden und zu begründen.

Bergen am 18. September 1850. Kurfürstliches Justizamt.

Fleck, k. A- vt. Molter.

17. Altenmittlau. In Sachen der Ehefrau des Christian Hinloö zu Altenmittlau, Klägerin, gegen den Andreas Franz, Lorenz Sohn, von da, Verklagten, Forderung betreffend, ist der zwansweise Verkauf der dem Verklagten zuste­henden, in Altenmittlauer Gemarkung gelegenen Grundstücke, als: