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G c v o r n e.

In der evangel. Gemeinde der Marienkirche.

Den 9. Juni. Johann Peter, des Bürgers und Goldarbeiters Matthäus Sommer, S-

Den 16. Juni. Des Premierlieutenants im Kurhess.

3. Infanterieregiment Hermann Wilhelm Reichard Schotten, Zwillings-T. (lodtgeb.)

In der evangel. Gemeinde der Johanneskirche.

Den 19. Mai. Georg Friedrich Ferdinand, des Bür­gers und Kaufmanns Ferdinand Friedrich Weiß, S- Den 3. Juni. Heinrich Carl, des Bürgers und Fuhr­manns Anton Krebs, S- Den 6. Juni. Katharine Barbara, des Bürgers und Lehrers an der Bürgerschule dahier Johann Daniel Winter, T-

Gestorbene.

In der evangel. Gemeinde der Marienkirche.

Den 16. Juni. Des Premierlieutenants im Kurhess. 3. Infanterieregiment Hermann Wilhelm Reichard Schotten, Zwillings - T. (todtgeb.)

Den 17. Juni. Johann Wilhelm Grasmeher, Bür­ger und Teppichmacher, alt 62 J. 23 T.

Den 21. Juni. Friedrich, des Bürgers und Schau­spielers Johann Christoph Hoffmann, S-, alt 16 I. 9 T.

Den 22- Juni. Friedrich Wilhelm, unehel. S., alt 4 M. 8 T.

In der evangel. Gemeinde der Johanneskirche.

Den 17. Juni. Jungfrau Margarethe, des Bürgers und Oekonomen zu Harreshausen, im Großber- zvgthum Hessen, Ludwig Hartmann, nachgelassene T., alt 30 I- 2 M- 24 T-

In der französischen Gemeinde.

Den 18. Juni. Jean Frederic Lamy, Bürger und Bijoutier dahier, alt 63 J. 8 M- 7 T.

In der katholischen Gemeinde.

Den 17. Juni. Georg, unehel. S., alt 2 I. 7 M. 1 T.

Den 19. Juni. Katharine Schultheis, Dienstmagd, aus Rasdorf, Verwaltungsamts Hünseld, alt 42 J.

Gemeinnützige Nachrichten.

In Gemäßheit der im §. 14 des die Besteuerung der Hunde und die Verminderung der Gefahren der Hundswuth betreffenden Gesetzes vom 31. Oktober 1833 enthaltenen Vorschrift wird folgende

Belehrung über die Wasserscheu bei Menschen und Thieren

bekannt gemacht.

(Fortsetzung.)

Verhütung der Entstehung der Wuth bei Huuden und andern Hausthieren.

Man sorge, daß die Hunde nicht plötzlich aus der Kälte in die Hitze, oder aus dieser in, jene kommen, sowie auch, daß sie vor der anhaltenden Einwirkung großer Hitze oder strenger Kälte gesichert sind. Das so gewöhnliche stete Liegen am heißen Ofen ist daher vorzüglich zu verhüten, auch das Hetzen und Jagen während großer Hitze zu meiden.

Man trage ferner Sorge, daß die Hunde stets bin- reichendes reines Wasser finden, daß sie weder blos Fleisch, noch verdorbenes Fleisch zur Nahrung erhal­ten, daß ihr Lager, ihre Hütten reinlich sind, und sie den Geschlechtstrieb befriedigen können.

Da bei alten Hunden (die über acht Jahre haben) die Wuth leichter entsteht, so muß man in Hinsicht ihrer hauptsächlich vorsichtig sein. Am sichersten ist es immer, sie zu todten.

ffiiffi^e Hunde, welche ohne befonbere Veranlassung lkickt böse werden und anfallen, sollen todt geschlagen werden.

Gar keinen Vortheil gewährt das Ausschneiden des sogenannten Tollwurms; denn ein Hund, bei dem diese Operation vorgenommen worden, kann bestimmter Erfahrung zufolge dessenungeachtet von der Wuth er. griffen werden.

Daß man vorsichtig mit dem Wegnehmen der Jungen bei Katzen sein müsse, ergibt sich aus dem, was oben über die Entstehung der Wuth gesagt wurde.

Maßregeln zur Verminderung des Vorkom­mens der Wasserscheu durch Ansteckung, und Vorkehrungen beim Vorhandensein eines wü­thenden oder der Wuth verdächtigen Thieres, um die Fortpflanzung derselben zu verhindern.

Da der Hund unter allen Hausthieren am meisten der^Wasserscheu unterworfen, so wird diese traurige Krankheit in unserm Klima da oft vorkommen, wo viele Hunde sind. Iemehr von ihnen sich an einem Orte be­finden, desto häufiger ist die Gelegenheit zur Entstehung und Verbreitung der Hundswuth.

Bloß durch Verminderung der Hunde ist die schreck­liche Wasserscheu selten zu machen. Es ist daher Sorge

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