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Den 17. Februar. Johannes Joseph, unehel. S. Den l. März. Jda Katharine Eiferte, des Gasthal- terS zu Wilhelmsbad Karl Panizza, T-
Gestorbene.
In der evangel. Gemeinde der Marienkirche.
Den 23. Februar. Jungfrau Friederike Wilhelmine, des verlebten Burggrafen Konrad Diebel, T., alt 43 I. 7 M- 10 5-
Den 24- Februar. Daniel, des OrtSbürgerS zu Kesselstadt und LakirerS dahier Johannes Werns- mann, S-, alt 9 M- 17 T-
Den 27. Februar. Karl Thomas Weber, Bürger und Rentner, alt 70 I. 5 M. 3 T-
Den 28. Februar. Dorothce, des Bürgers und Schnh- macbermeisters Friedrich Hamburger, T-, alt 9 M. 17 T.
Den 2. März. Frau Karoline, des Temporalschutz» verwandten und Bedienten Lorenz Hubert, Ehefrau, geb. Gerlach, alt 45 J. 1 M. 28 T.
Den 2- März. Konrad Wilhelm, Taglöhner aus Ukenhain, alt 47 I-
Den 2- März. Frau Johanne Marie, deS Bürgers und Kaufmanns Karl Philipp Schröter, Ehefrau, geb. Osius, alt 63 I. 6 M- 26 T.
In der evangel. Gemeinde der Johanneökirche.
Den 25. Februar. Franz, des verlebten Bürgers und Silberarbeiters Franz Fabi«, nachgelassener S., alt 28 I. 25 2.
Den 27. Februar. Johannes Kuswurm, Bürger und Fuhrmann dahier, alt 57 I. 11 M- 24 T.
Den 28. Februar. Frau Anne Gertrude, des Bürgers und Maurers Johannes Dienald, Ehefrau, geb. Martin, alt 69 J. 24 T-
Gemeinnützige Rachnchlen.
Ueber die Mästung des Rindviehs in Verschlagen mit Leinsamenmehl-Mischungen.
(Aus d. landw. Zeit. für Kurhessen, 1. Quartalheft 1849.)
(Fortsetzung aus Nr. 9 d. Bl.)
Bei meinem Besuch in Trimingham wurde gerade Grasmischung gefüttert-; das Gras wurde gemähet, wie gewöhnlich eingefahren und in daS FutterhauS gebracht. Hier schnitt der blinde Mann, welcher die Maschine vorlrefjüch handhabte, in meiner Gegenwart eine bedeutende Menge; sodann wurde eS mit dem Leinsamenschleim nach dem oben beschriebenen Verfahren gemischt, und ich sah eS von dem Rindvieh mit großer Begierde fressen. Die gelegentliche Zugabe von etwas Salz zu der Mischung, oder ein von den Thieren zum Lecken in die Krippe geworfenes Stück Steinsalz oder Kalk würde als Reizmittel sehr nützlich, und für die Gesundheit der Thiere dienlich fein.
Diese Erklärungen werden {>cffentli(b hinreichend sein, um dem Leser sowohl die Hauptpunkte, alS die
Etnzelnheiten der Verschlagfütterung klar zu machen, die jeder Landwirth einrichten kann, jedoch nach seinen Mitteln, so daß er anfänglich im Kleinen ansangt, allmählig die Zahl seiner Verschlüge und ihrer Zubehöre vermehrt und so fortführt.
Man wird vielleicht fragen, ob die eben beschriebenen Verschlüge wirklich wesentliche Theile des Systems sind, und ob das Rindvieh nicht eben so gut mit Leinsamenmlschungen in Hürden, Schuppen oder Ställen gewöhnlicher Art gemästet werden kann *). Man wird vielleicht ferner sagen, daß das in gewöhnlichen Schuppen oder Ställen auf- geslellte Vieh schneller fett wird und reinlicher bleibt; daß jeden Tag oder alle zwei Tage frische Streu den Thieren weit wohlthätiger ist, als wenn sich der Mist unter ihnen längere Zeit anhäuft, weil solche Anhäufungen in Folge des Gahtuugsprozcsscö schädliche Dünste entwickeln, welche sich für die Gesundheit der Thiere nachheilig erweisen möchten.
Diese und ähnliche Bedenken können sehr leicht entstehen und bei denkenden 'Personen, welche keine Gelegenheit hatten, das hier beschriebene System der Verschlagfütterung kennen zu lernen, mehr oder weniger Gewicht erlangen.
Hinsichtlich deö ersten Emwandes, — ob die Resultate bei der Stallfütterung nicht eben so befriedigend sein würden? — kann ich nicht mit Bestimmtheit antworten. Es kann möglich sein, die Erfahrung muß darüber entscheiden ; um aber die relativen Vorzüge der Stalle und Verschlage zu erproben, müßten immer einige der leytern gebaut werden ; entsprachen sie dann hinsichtlich des Rindviehes und hinsichtlich der Anhäufung des Mistes ihrem Zwecke besser als die Ltülle, was ich fast glaube, so könnte die Anzahl der Verschlüge allmählig erhöht werden.
Hinsichtlich der zweiten und ähnlicher Einwendungen kann ich nur sagen, daß ich bei meinem Bestich in Trimingham keinen Grund hatte, sie zu hegen. Im Gegentheil, die Verschlüge waren sauber und reinlich, das Rindvieh befand sich augenscheinlich wohl, eS waren keine schädlichen Dünste darin, jedes Theilchen Mist wurde gewonnen, und die ganze Einrichtung schien in jeder Hinsicht vollkommen zu genügen. Ich füge noch hinzu, dap alle weitern Nachforschungen, die ich seitdem gemacht habe, den erhaltenen Eindruck von der völligen Nutzbarkeit des Systems noch bestärken.
Mag jedoch das Rindvieh in Ställen oder Verschlügen gefüttert werden, der Dung bleibt stets die Hauptsache. Dies bildet wirklich den we,entl,chsten Theil des Systems; denn wenn der Dünger nicht sorgfältig gesammelt wird, so kann man dem Acker nicht die größtmöglichste Masse Produkte abgewin- *) Die Resultate meiner Erfahrung sind, daß Rindvieh sich gleich gut in Ställen und Verschlagen mästet, daß es in Ställen weniger Raum einnimmt, und weniger Stroh erforderlich ist, um es rein zu halten; in den Verschlafen ist und hält sich der Mist aber b.ffer. H. S. T h o m p s o n.