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aus Wilhelmshausen, sämmtlich von der Al­tersklasse 1829,

werden hiermit in Gemäßheit deS §. 68 des Ge­setzes vom 29. September 1848, die Rekrutirung betreffend, ausgefordert, sich binnen 3 Monaten zur Erfüllung ihrer Militairpflicht, bei Meidung der auf das Austreten gesetzten Strafe, dahier zu sistiren.

Hofgeismar am 7. Februar 1850. Der Landrath.

Wachs.

15. Johann Peter Deicker aus Hanau beabsichtigt nach Nordamerika auszuwandern, was hierdurch, der bestehenden Vorschrift gemäß, zur öffentlichen Kenntniß gebracht wird.

Hanau am 12. Februar 1850.

Kurfürstliches Verwaltungsamt. Rau h.

16. Die bei der diesjährigen Militairaushebung nicht Erschienenen Militairpflichtigen aus dem Be­zirke des hiesigen Verwaltungsamtes, als:

1) Karl Michael Zeitler, 2) Peter Adam, ge­nannt Müller, 3) Sebastian Ramon Maria Beck, 4) Johann August Becker, 5) Johann Adam Becker, 6) Christoph Einig, 7) Karl Pe­ter Henning, 8) Karl Kratzer, 9) Johann Ge­org Mohrauer, 10) Gabriel Georg Alphons Pages, 11) Nikolaus Nieser (Balz), 12) Au­gust Rößler, 13) Adam Karl Siling und 14) Wilhelm Friedrich Zimmermann, sämmtlich aus Hanau; 15) Jakob Stier aus Dörnigheim; 16) Lehmann Strauß aus Niederrodenbach; 17) Gustav Schott aus Bergen; 18) Friedrich Hin­ket und 19) Johannes Zeul aus Seckbach; 20) Johann Heinrich Cramer, 21) Christian Ludwig Diehl, 22) Heinrich Frech und 23) Philipp Konrad Kromm aus Bockcnheim; 24) Jakob Mai und 25) Johann Peter Ullrich aus Ginn- heim; 26) Philipp Wilhelm Spindler aus Langen- selbold; 27) Wilhelm Pitz auS Neuwiebermuß; 28) Johann Jakob Fleckenstein auS Ravolzhuu- sen, sowie 29) Georg Wilhelm Jost, 30) Ste­phan Lipp und 31) Johann Georg Mehrling aus Osthelm

werden, gemäß dem §. 68 deö NekrutirungSge- setzes vom 29. September 1848, hierdurch aufge- forbert, sich bei Meidung der in den §§. 69 und '70 dieses Gesetzes angedroheten Strafen und Nach­theile noch binnen 3 Monaten zur Erfüllung ihrer Militairpflicht dahier zu sistiren.

Hanau am 9. Februar 1850- Kurfnrstlichcs Verwaltungsamt.

Rauh.

17^ ^ Erledigung der mit einem jährlichen fixen Gehalte von 500 Thalern verbundenen Stelle des Landkrankenhaus-RentmeisterS dahier wird hier, durch zur öffentlichen Kenntniß gebracht, und qua-

lifizirte Bewerber um diese Stelle werden aufge­fordert, ihre desfallsigen Gesuche mit den entspre­chenden Zeugnissen binnen 3 Wochen hier einzu- reichen.

Fulda am 18. Februar 1850.

Kurfürstl. Landkrankenhausdirektion.

Brau n.

Ges. Kreisler.

18. Der Militairpflichtige Jeremias K l e i in e n h a- gen, geb. zu Barchfeld am 4. Juni 1829, ist bei der im laufenden Jahre Statt gehabten Militair- ausnahme nicht erschienen und hat sich auch bis jetzt noch nicht dahier sistirl. Derselbe wird des­halb in Gemäßheit des §. 68 des Nekrutirungs- gesetzes vom 29. September 1848 hierdurch auf- geforbert, sich noch binnen 3 Monaten, bei Mei­dung der gesetzlichen Nachtheile, zur Erfüllung seiner Militairpflicht dahier zu stellen.

Schmalkalden am 16. Februar 1850. Kurfürstliches Verwaltungsamt.

C o e st e r-

19. Die Anfuhr der Unterhaltungssteine für die Landstraßen deS BaudistrikcS Hanau pro 1850 soll in nachbemerkten Terminen an den Wenigst- nehmenden öffentlich auSgeboten werden:

1) Montag den 4. März L I., Vormittags 9 Uhr,

zu Rothenbergeer im Prinz'schen Gast­hause:

1800 Kubikhaufen Basalte vom s. g. Eichel­kopf, auf die Leipziger Straße von der Abts­hecke oberhalb Langenfelbold bis an daS Stein­pflaster vor dem Nürnbergerthore Hierselbst;

2) Dien st a g den 5. März, Nachmittags 3 U h r,

im s. g. F o rst h au se an der Niederrode n- ba ch er Straße:

a) 160 Kubikhaufen Basalte vom Mainufer am s. g. Holzhof, auf den unteren Theil der Aschaffenburger Straße;

b) 160 Kubikhaufen Basalte vom Mainufer bei Großkrotzenburg, auf den oberen Theil der Aschaffenburger Straße;

c) 80 Kubikhaufen Kalksteine vom f. g. Kalk­ofen bei Niederrodenbach, auf die Nieder- rodenbacher Straße;

3) Mittwoch den 6- März, N ach mittags 2 Uhr,

zu Kesselstadt im Gasthaus zum gold- n e n Schiff:

a) 900 Kubikhaufen Basalte von Mainufer auf die Frankfuner Straße, von der Kinzig- brücke bis vor Dörnigheim;

b) 150 Kubikhaufen Basalte von Mainufer auf die PhilippSruher und Wilhelmsbader Straße;

c) 300 Kubikhaufen Basalte aus dem Stein­bruch im Bruchköbeler Walde, auf die Win-