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In der evangel. Gemeinde der Johanneskirche.

Den 3. Februar. Jungfrau Elisabeth, des Bürgers pnb Bäckermeisters zu Bornhssim, bei Frankfurt a, M-, Johann Adam Rühl, T-, alt 72 J. üM- I T-

Den 6- Februar. Johann Konrad Remigius Glaser, Bürger und Goldarbeiter dahier, alt 37 I. 1M. 22 T.

KL» 7- Februar. Frau Marie, des Bürgers und SchreinermeisterS Friedrich Wilhelm Günther, Ehe­frau, geb. Bailly, alt 31 I- 8 M. 22 T- Den 9- Februar- Des Bürgers und Metzgermei­sters Johann Wilhelm Grobe, S- ltodtgeb.) Den 9- Februar. Karoline Lasse Emilie, deS Bür­gers und Goldarbeiters Konrad Ludwig Ert, T., alt 3 M- 7 T.

Gemeinnützige Nachrichten.

Ein erprobtes Mittel gegen Flechten andere Hautkrankheitey.

und

(Aus der Zeitschrift für Mechaniker, von Dr. Karl Hartmann zu Weimar.)

Wen« uns sehr wohl bekannt ist, daß mit der Anpreisung sogenannter Geheimmittel vielfach Miß­brauch getrieben wird und wir uns also vollkommen bewußt sind, daß mit der Empfehlung eines solchen immer ein gewisser Grad von moralischer Berank, wortlichkeit verbunden ist, so dürfen unsre Leser im vollkommensten Vertrauen überzeugt sein, daß wir Mö nicht Herbeilaffen würden, der Anpreisung eines solchen Mittels unsere Feder zu leihen, wenn wir nicht von dessen Vortrefflichkeit durchdrungen wären.

Indem wir dieses im Allgemeinen bevorworten, glauben wir uns einen ganz besonders herzlichen Dank aller betreffenden Leidenden zu verdienen, -wenn wir heute besondere Veranlassung nehmen, yn seit 70 Jahren bereits erprobtes Heilmittel ge- ge« alle Arten vpn Hautausschlägen recht dringend zp empfehlen.

Es ist dieses nämlich das Kummerfeld'sche heilende Waschwasser 9), 1780 von der Frau Sardine Summ er selb, geb. Schultze, in Weimar erfunden, welches sich seit länger als einem bay'en Jahrhundert in einem engern Kreise als ein wirklich unschätzbares, in vielen Fällen wunderbares Heilmittel gegen kleine und große Hautkrankheiten befpährt hat. Es enthält keine schädlichen Bestand- theile, wie 1dd)e6 von mehreren Chemikern, na­mentlich dem berühmten Trommsdorff bestätigt

*) Es ist nebst Gebrauchsanweisung für 2 Thaler 5 Silber- Sroschkn die Flasche von Ferdinand Jansen in Weimar zu beziehen.

ist, dessen Zeugniß hier mitgetheilt sei <), und hat niemals, auch wo die hartnäckigsten Flechtenübel damit geheilt worden sind, nachtheilige Wirkungen für die Gesundheit gehabt; auch ist es den Augen nicht schädlich.

Hautkrankheiten, namentlich Flechten, Schwinden, Finnen, Kupferflecken rc. sind Uebel, welche einer außerordentlichen großen Anzahl von Menschen in allen Ständen das Leben verbittern und häufig lang­wierigen und kostspieligen Kuren Trotz bieten. Wir freuen uns daher, dieses ganz einfache und wenig kostbare Mittel dagegen aus voller Ueberzeugung und nach langjähriger bewährter Erfahrung empfeh­len zu können.

Eine große Anzahl von Personen haben dieses Wasser in dem langen Zeitbaume von 50 Jahren mit dem glücklichsten Erfolg angewendet, und eine Menge der verbindlichsten und glücklichsten Dank­sagungsschreiben sind von denselben eingegangen und uns, wie wir hiermit bescheinigen, vorgelegt wor­den , von denen wir hier nur ein bereits veröffent­lichtes Zeugniß abdrucken lassen wollen. **)

Wir können daher mit g u tem Gewissen und ohne die geringste eigennützige Absicht dieses Wasch- waffer allen an Hautkrankheiten Leidenden auf's Angelegentlichste empfehlen und sind fest überzeugt, daß sie uns dafür Dank wissen werden.

Die Redaktion.

Ueber die Mästung des Rindviehs in Ver- scblägen mit Leinsamenmehl-Mischungen.

(Aus d. landw. Zeit. für Kurhesscn, 1. Quartalheft 1849.) (Fortsetzung aus Nr. 2 d. Bl.)

1.) Die Einrichtung der Verschlag- fütterung.

Die Rindvieh verschlüge sind roh und wohl­feil gearbeitet, scheinen aber ihren Zweck gut zu er-

*) Nach sorgfältig an gestellter Prüfung dieses Waschwassers kann ich attestiren, daß dasselbe durchaus kein schädli­ches Ingredienz enthält, und vermittelst seiner Zusam­mensetzung gar wohl geeignet ist, die im Gesicht entstehenden Kupfer-, Finnen- oder Hitzbläschen zu vertreiben und die Haut zu conserviren, ohne eine nachtheilige Folge für die Gesundheit.

Erfurt den 27. Juni ^25.

Dr. Joh. Barthol. Trommsdorff, Ritter d. K. Pr. rothenAdl r-Ordens ZrKlaffe, Hofrath, Direct. d. K. Akad. gemeinnütz. Wissensckasten zu Erfurt, Prof. der Chemie u. Physik.

*,*) Seit vier Jahren litt ich an einem flechtenartigen Aus- schlag am ganzen Körper, welcher allen dagegen angewandten Mitteln dergestalt spottete, daß mein Zustand immer trauriger wurde und ich im letzten Frühjahre nicht mehr >m Stande war, die geringste Arbeit zu verrichten. — Nachdem ich dieses Wasch- waffer noch nicht vierzehn Tage gebraucht hatte, so fühlte ich mich schon so weit hergestellt, daß ich lebe Arbeit verrichten konnte und nach kurzer Zeit völlig von meinem Leiden be­freit war, und erfreue mich nun schon seit 4 Monaten einer völligen Gesundheit wieder.

Grcitschütz, bei Pegau, den 8. Octobr. 1845.

CH. Fleischer,

Maurer-