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Darstellung ihrer örtlichen Verhältnisse in Rück­sicht der Hute- und BeholzigungSrechte, sowie eine gutachtliche Aeußerung über die Ausführbar­keit dieser an vielen Orten voraussichtlich tief ein­gehenden Gesetze ander gelangen zu lassen. Die Gesetzentwürfe selbst werden bei ihrer sehr mangelhaften Verbreitung Seitens der Sraatsre- gierung am bequemsten und billigsten durch das nächste Postamt von der Redaktion deS zu Cassel erscheinenden LandtagsblatteS bezogen.

Hanau am 29. August 1849.

Die Abgeordneten der Stadt Hanau: C ö st e r. T b e o b a l d.

3- Eine Wohnung gleicher Erde von Stube, Kam­mer und Küche, etwas Keller und Hofraum wird zu miethen gesucht. Näheres in der Redaktion.

4- Eine einzelne Dame sucht eine Wohnung nahe am Thor, bestehend aus drei heizbaren Stuben, Kammer und Küche, sowie Eintritt in den Haus- garten. Näheres in der Redaktion.

5. Ein gebrauchter Herd mit Bratofen wird zu kaufen gesucht. Näheres in der Redaktion.

6. Meine bisherige Wohnung in der Jukengasse habe ich verlassen und wohne nunmehr in der Marktgasse der Altstadt 9ir 62-

Hanau am 4- September 1849.

L. Abraham.

7. Mein eine halbe Stunde von Salmünster ge­legenes Gütchen, bestehend aus einem halben Wohnhaus, Scheuer und Stallung, nebst 8'4 Kasseler Acker 9 Luchen Land am Haus, sowie H8 Stück Obstbäumen verschiedener Sorten, ist zu verkaufen oder auf mehrere Jahre zu verpachten; auf Verlangen kann auch noch Feld und Wiesen dazu gegeben werden. Herr Philipp Wie- g a n d, Schneidermeister zu Salmünster, ist beauf­tragt, die Grundstücke zu zeigen; das Wei­tere ist bei mir zu erfragen.

Hanau am 10. September 1849.

A nton H a u.

8. Ich mache hiermit meinen geneigten Abneh­mern bekannt, daß ich mein seitheriges Geschäft als Kuhfleischmetzger aufgegeben habe und statt dessen nunmehr Ochsen schlachte, wobei ich um geneigten Zuspruch bitte.

Nesper, neben Bäckermeister Gergonne.

9. Geschäftsempfehlung.

Von heute an, den 3- September, habe ich mein Schmiedegeschäft eröffnet. Indem ich dieses meinen Freunden und Gönnern bekannt mache, bitte ich um geneigten Zuspruch- Durch Fleiß und gute Ar­beit, sowie vorzüglich auch im Pserdebeschlagen werde ich das mir geschenkte Zutrauen zu rechtfertigen streben.

Heinrich Meth, wohnhaft in der Bangertögasse Nr. 188.

10. Die Frankfurter

Lebens - Versicherungs Gesellschaft mit einem Grundkapital von

3 Millionen Gulden

übernimmt fortwährend zu äußerst billigen Prämien Versicherungen auf die Lebensdauer, sowie auf eine bestimmte Anzahl von Jahren.

Den auf Lebenszeit Versicherten bewilligt bie Gesellschaft einen Gewinnantherl von STS Prozent, für diejenigen Personen, welche die Resultate der Gewinnberheiligung nicht abwarten und auf denselben verzichten wollen, findet eine Grmäßignnft der Jahresprämie von C39 Prozent Statt.

Die Gesellschaft leistet auch dann Zahlung, wenn der Versicherte bei bürgerlichen Unruhen im ge­setzlichen Kampfe für Herstellung der Ruhe und Ordnung oder bei rechtmäßiger Vertheidigung seines Lebens oder Eigenthums umfommt, und ferner nimmt sie bei dem Eintreten von epidemi­schen Krankheiten, z. B. Cholera, ohne Prä- mieuerhöhung unverändert Versicherungen an.

Die Prämien können halb- oder viertel­jährig bezahlt werden.

Die Gesellschaft übernimmt auch Kapitalien auf Leibrenten.

ProspektuS mit den Pramientarisen und Dekla- rativnöformulare werden unentgeltlich bei dem unterzeichneten Hauptagenten ausgegeben.

Hanau im September 1849.

Ch. J. Loffom,

Hauptagent der Frankfurter Lebens - Versicherungs - Gesellschaft.

11. Die Hornisse,

ein im radikalsten Sinne von Heinrich Heise und Dr. Gottlieb Kellner redigirte Zeitschrift, erscheint auch im nächsten Quartal dreimal wöchentlich, Dienstags, Donnerstags und Sonnabends, mindestens einen halben Bogen gr. 4. stark, zum Abonnementspreis von 18 Sgr. vierteljährlich.

Pränumerirt wird bei allen Kurhessischen Post­anstalten , welche auch Bestellungen von auSwar- tigen Poststellen annehmen; für Cassel bei der unterzeichneten Stelle.

Bei der großen Verbreitung des Blattes finden Anzeigen jeder Art, welche mit 1 Sgr. die ge­spaltene Petitzeile berechnet werden, die größte Verbreitung. Cassel, Anfangs September 1849.

Die Erpedition derHornisse," obere Entengasse Nr. 132.

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