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Bestellung eingegangen sein wird, erhallen. Man abvnnirt in Cassel bei Kurfürstlichem Oberpostamt und außerhalb bei allen resp. Postämtern. (In Cassel auch bei der V o h n e'schen Buchhandlung, Martinistraße Nr- 65- und der Gottschal k'schen Leihbibliothek und Kunsthandlung, Königstraße Nr. 122).

Cassel im Dezember 1849-

Die Redaktion derLasselschen Allgemeinen Zeitung".

Den 21. Dezember. Jungfrau Susanne, des ver­lebten Bürgers und Kunstgärtners Markus Ertel, T-, alt 38 I. 7 M. 19 T-

In der evangel. Gemeinde der Johanneskirche.

Den 16- Dezember. Johann Christoph Martin Büt« tenklepper, Bürger und Schreinermeister dahier, alt 42 I. 9 M- 13 T-

Den 2t. Dezember. Johann Friedrich Gauff, Bür­ger und Bierbrauermeister dahier, alt 73 I- 5M. 23 T-

Allgemeine Verfügungen der Oberbehörden.

Ernennungen rc. von Seiten der Bezirksoberbehörde.

Der bisherige Seminarstipendiat, Schulamts- kandidat Karl Wilhelm Wörner aus Niederdor« selben, im Verwaltungsamtsbezirk Hanau, ist zum Schullehrer an der Stadtschule zu Steinau, im Verwaltungöamtsbezirk Schlächtern, ernannt worden.

Verehelichte, Geborne und Gestorbene in hiesiger Stadt.

>7 e r e v e l i ch t e.

In der evangel. Gemeinde der Marienkirche.

Den 20. Dezember. Robert Greff, Bürger und Kaufmann zu Cöln, mit Jungfrau Laura Karo- line FranziSke Jakobine Andre von Düsseldorf.

In der evangel. Gemeinde der Johanneskirche.

Den 19. Dezember. Philipp Christian Gauff, Bür­ger und Gastwirth, mit Jungfrau Charlotte Luise Nollenberger von hier.

G e d o r n e.

In der evangel. Gemeinde der Marienkirche.

Den 18. Dezember. Ein unehel. S. (todtgeb.)

In der evangel. Gemeinde der Johanneskirche.

Den 3. Dezember. Friedrich Adam, des Stabs- Hautboisten im 3- Kurhessischen Infanterieregiment Ernst Friedrich Lehman», S.

Gestorbene.

In der evangel. Gemeinde der Marienkirche.

Den 18. Dezember- Eine unehel- S- (todtgeb.) Den 20. Dezember. Amalie Marie Christine, deö Staböhautboisten(im Kurheff. 3- Infanterieregi­ment Johann Adam Reinmöller, T., alt 3 M. 20 T-

Gemeinnützige Nachrichten.

Ueber Mästung, besonders Ochsenmastung.

(Von H. Meyer, Lehrer an dem landwirthschaftlichen In­stitut zu Beberbeck.)

(Aus d- landw. Zeit, für Kurhessen, 1. Quartalheft 1849.)

(Fortsetzung u. Schluß aus Nr. 47 d. Bl.)

Vergleichende Versuche haben.uns belehrt, daß das Resultat sich gleichstellte, wenn nur bei jeder Futtermethode die einmal angenommene Ordnung der Fütterung streng eingehalte» wird. Als Hauptrück­sicht drangt sich herbei der Umstand auf, daß die Wiederkäuer nach der Mahlzeit eine geraume Zeit zum Wiederkäuen bedürfen, welche durchaus nicht willkürlich gekürzt werden darf.

Die Hauptmahlzeit theile mon.i" *"* Pulste An- zakss klein-'saunen, yeigt ein Mastochfe einmal einen entschiedenen Widerwillen gegen irgend einen der dargebotenen Nahrungsstoffe, so zwinge man ihn ja nicht zum Genuß desselben; man bedenke, daß alle Patienten eigensinnig sind; man reinige den Trog und suche ihn durch das nächstfolgende Futter zu ent­schädigen.

An der Behaglichkeit beim Wiederkauen erkennen wir die Zufriedenheit des Mastochsen mit seinem Schicksal; der Landwirth soll daher seine Mastochsen nicht nur während der Zeit der Fütterung, sondern auch während der Zeit der Ruhe fleißig besuchen; er wird wichtige Aufschlüsse erhalten.

Neben der zweckdienlichsten Auswahl, Bereitung und Verabreichung der Futterstoffe unter Berück­sichtigung der Individualität, ist Ruhe das größte Bedürfniß für den Mastochsen.

Ein mittelhoher Stall, welcher während des Wieder- käuenS verdunkelt werden kann, ohne Zug aber mit reiner Luft, von möglichst gleicher Temperatur, ein weiches und bequemes Lager, Neinhalten der Haut von jeglichem Unrath, Schließen des Stalles nach der Fütterung, vermögen vor Allem die so heilsam wirkende Ruhe zu vermitteln.

Die Darreichung einer entsprechenden Gabe Salz ist doppelt zu empfehlen; einmal werden dadurch die Werdauungswerkzeuge in ihrer Thätigkeit unterstützt, 6