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Qualität gearbeitet sind und wofür eine geraume Zeit garantirt wird, zu den möglichst billigsten Preisen. Esther, Schreinermeister,
am Ballplatz.
Privatvermiechungen und Verpachtungen.
1. In der Frankfurterstraße Nr. 166 eine Wohnung, bestehend aus 8 heizbaren Stuben, einer Bodenkammer, Kucke, Keller, Waschküche und großem Holzboden; auch kann auf Verlangen Stählung für 2 Pferde und HauSgarten dazu gegeben werden, sogleich.
2. Güterverpachtung.
Mittwoch den 2. Januar k. J. werden 150 bis 200 Morgen Land, zur Domaine Lehrhof gehörig, parzellenweise öffentlich an den Meistbietenden an Ort und Stelle verpachtet.
I. P. I u n g.
3. Am Steinheimerthor Nr. 422 eine Stube mit Möbeln gleicher Erde; auch eine schöne Man- sardenstube ohne Möbeln, sogleich.
4. Eine Stube mit Möbeln; auf Verlangen auch zwei Stuben, bei
Wilhelm Horst, an der Aepselpumpe.
5. In der Glockengüsse Nr. 359 die obere Wohnung bei
Wittwe König.
6- Am Paradeplatz in Nr- 854 zwei tapezirte Stuben mit Möbeln.
7- In der ehemaligen Hassenpflug'schen Behausung , in Nr. 422 der Stemhennerstraße, eine Wohnung, bestehend aus 5 heizbaren tapezirten Stuben, einer Magdstube und zwei Wachstuben nebst Keller und Boden, kann täglich eingesehen und bezogen werden. Brunnen- und Regenwasser ist gemeinschaftlich im Hause. Nähere Auskunft ertheilt der Eigenthümer des HauseS
J. 6. Loßberger, Vorstadt Nr- 26-
8- Am Paradeplatz im Weinrank'schen Hause eine kleine Stube, mit oder ohne Möbeln, täglich. Näheres in der Redaktion.
9- In Nr. 724 am Ballplatz die untere Wohnung, wovon auf Verlangen ein Theil zum Verkaufladen, welcher früher in diesem Hause war, wieder eingerichtet werden kann.
Vermischte Anzeigen.
1- Nach testamentarischer Bestimmung der verlebten Demoiselle Marie Elisabeth Fassin soll alljährlich auf den Todestag derselben s4. Februar):
1) ein unbemitteltes Mädchen aus der französischen Gemeinde, oder in dessen Ermanglung überhaupt aus Hanau, welche des besten RufeS genießt, jedoch nicht unter 20 und nicht über 36 Jahre alt sein darf, Fünfzig Gulden bei ihrer Verehelichung als Ausstattung erhalten;
2) an einen weiblichen, oder in dessen Ermanglung an . einen männlichen Dienstboten, wenn er 16 Jahre oder länger bei einer und derselben Herrschaft dahier gedient und gutes Zeugniß auf- zuweisen hat, Fünfzig Gulden als Belohnung ausbezahlt werden.
Ferner soll nach testamentarischer Bestimmung deS verlebten Herrn Jean DaugerS an ein unbemitteltes, jedoch im besten Rufe stehendes Mädchen von Honnetten Eltern, der französischen Kirche ungehörig, zu dessen Ausstattung Fünf und Zwanzig Gulden auSbezahlt werden.
Vorgenannte drei Legate sollen an Diejenigen verabfolgt werden, die von der Diakonie als am würdigsten hierzu erkannt worden sind, und fordert dieselbe alle Diejeniaen, welche vorerwähnte Vermächtnisse ansprechen können und wollen, hiermit auf, sich nur den nöthigen Zeugnissen versehen, am ersten
Mittwoch d e S Januars k- I., Nachmittags 4 Uhr,
in dem Lokale des französischen Konsistoriums an- zumelden.
Hanau am 11. Dezember 1849.
2. Unter Zuficherung bedeutender Vortheile wird an thätige Geschäftsleute der Kommissionsverkauf eines leicht gangbaren Artikels zu übertragen gesucht. Anerbietungen franco unter JB &” M poste restante Main z.
3. Die Hornisse,
eine im radikalsten Sinne von Heinrich Heise und Dr. Gottlieb Kellner redigirte Zeitschrift, erscheint im nächsten Quartal täglich, mit Ausnahme Montags, mindestens einen halben Bogen gr. 4. stark, zum Abonnementspreis von 24 Sgr- vierteljährlich.
Pränumerirt wird bei allen Postanstalten; für Cassel bei der unterzeichneten Stelle.
Bei dem großen Absatz des Blattes finden Anzeigen jeder Art, welche mit 1 Sgr. die gespaltene Petitzeile berechnet werden (für Abonnenten mit 25 $ Rabatt), die größte Verbreitung.
Cassel, im Dezember 1849-
Die Expedition der „Hornisse." Obere Entengasse Nr. 132-