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chen Zeugnissen über ihre Qualifikation versehen, binnen vier Wochen bei mir einzureichen.
Eschwege am 12. November 1849- Der Bezirksvorstand.
Volmar.
vt. Bücking.
2. In Folge Beschlusses Kurfürstlichen Ministeriums des Innern vom 27. v. M., zur Nr. 13,222, soll für das AmtNiederaula einPhysikat errichtet und dem Inhaber dieser Stelle die Verpflichtung auf- erlegt werden, während der Beurlaubung des da- sigen Amtöwundarztes dessen Amtsgeschäfte einst, weilen mit zu versehen, bei Erledigung der AmtS- wundarztstelle aber diese dem PhysikuS definitiv mit übertragen werden.
Geeignete Bewerber um diese Stelle werden da- her aufgefordert, ihre Gesuche unter Vorlegung der Zeugnisse über ihre Befähigung binnen 14 Tagen bei dem Unterzeichneten anzubringen.
Hersfeld am 10. November 1849.
Der BezirkSdirektor, v. Bennin g.
3. Der verlebte Landesarchivdirektor Johann Adam Grauel in Fulda hat der Stadt Soden ein Legat von 450 fl. als eisernes Kapital vermacht, Hessen Zinsen zu einer Vertheilung von Wecken an die dasigen katholischen Schulkinder an einem von ihm gestifteten Jahrestage, der Ueberrest aber für Bücher, Papier, Schuhe und dergleichen an arme, jedoch fleißige und christlich wohlgezogene Schulkinder verwendet werden soll.
Ich bringe diese wohlthätige Handlung hierdurch zur öffentlichen Kunde.
Hanau am 20. November 1849.
Der BezirkSdirektor- Rothe-
4. Das Physikat Schmalkalden, welches aus dem Bezirk des Landgerichts Schmalkalden und dem Amte Steinbach gebildet wird, ist erledigt.
Ich fordere daher alle Diejenigen, welche sich um dasselbe bewerben wollen, auf, ihre deShalbi- gen Gesuche sammt den Zeugnissen innerhalb 3 Wochen an mich gelangen zu lassen-
Schmalkalden am 20. November 1849.
Der Bezirksdirettor.
F o n d y.
vt. Weinmeister.
5. Nachdem nunmehr auch für das Jahr 1848 die Rechnung der Wittwen - und Waisenanstalt für die Hof- und Civilstaatsdiener der acht Rangklassen vorschriftsmäßig geprüft und von der unterzeichneten Direktion, in Gemeinschaft mit dem ihr zur Seite stehenden Ausschüsse der Interessenten, abgehört worden ist, so wird nach der Vorschrift im §. 27 der Statuten dieser Anstalt nachstehend ein Auszug der gedachten Rechnung hiermit öffentlich bekannt gemacht.
137 15 -
530 5 —
145 20 —
A. Einnahme.
Thaler. Sgr. Hlr.
1) Kassenbestand vom Jahre 1847 15,795 3 6 2) Beiträge der Interessenten, und
zwar:
») rückständige aus Thaler. Sg. Hl. der Rechnung von 1847 ....
b) dergleichen von nachträglich aufge- nommenen Theilhabern ....
c) nachgezahlte, zur Ergänzung fünf- jährigerLeistungen zweier verstorbenen Interessenten, nach §. 12, bzw. 13 der Statuten
d) für das Jahr 1848, von 1026 Personen . . . 16,289 25 —
----------- 17,103 5 —
3) Einkaufsgelder, und zwar:
a) rückständige aus Thaler. Sg. Hl.
der Rechnung von
1847 .... 8550 15 —
b) von den im Jahre
1848 neu hinzugetretenen Interessenten ..... 3944 — —
e) von anderweit ver- heiratheten Theilhabern (§. 15, Saß 2 der Statuten .... 942 --
----------- 13,436 15 —
4) Abgetragene Kapitalien . . . 6200 --
5) Kapitalzinsen, und zwar:
a) rückständige aus Thaler. Sg.. Hl. derRechnung von
1847 .... 122 --
b) für das Jahr
1848 .... 13,030 29 11 ------------- 13,152 29 11
6) Pachtzinsen von den der Anstalt eigenthümlich zustehenden Grundstücken und Gebäuden, und zwar:
a) rückständige aus Thaler Sg. Hl. derRechnung von
1847 .... 42 --
b) für das Jahr
1848 .... 71 24 1
-- 113 24 1
7) Außerordentliche Einnahme, und zwar: