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erfahren ist, sucht gegen billige Vergütung Be- schaftigung. Näheres in der Redaktion.
2. Ein solides Frauenzimmer, Mit den besten Zeugnissen versehen, welches schon längere Zeit bei angesehenen Herrschaften als Haushälterin kondi- tionirt, sucht eine ähnliche Stelle, Näheres in der Redaktion.
3, Unterzeichnete empfiehlt sich im Waschen aller Arten von Wollemousselin, Seidenzeuchen, Chemisetten, Spitzen, Blonden, ShawlS und ähnlichen Gegenständen.
F. Kohlepp, wohnhaft im Machenheimer'schen Hause, in der Altstadt-
4. Eine kinderlose Frau, welche in allen häuslichen Arbeiten erfahren ist, wünscht gegen billige Vergütung einer oder auch mehreren Familien zur Hand zu gehen. Näheres in der Redaktion-
Gesuchte Kapitalien.
Auf ein Haus in der Neustadt wir ein Kapital von.900 fl. gegen die erste Hypothek gesucht- Näheres in der Redaktion.
Anszuleihende Kapitalien.
100 fl. bei dem Almosentasten der Marienkirche u-
300 fl. bei der Schieve'schen Legatenkasse dahier.
Vermischte Anzeigen.
1. Unterzeichnete hat eine Wäscherei in Seidenzeuch und Wollemousselin errichtet und bittet ihre Gönner und Freunde um geneigten Zuspruch.
I- Bott,
Schützengasse 9ir. 610.
2. Strohhüte werden schwarz gefärbt und nwder- nisirt, auch aus getragenen italienischen Herrn - hüten werden Damenhüte neuster Faeon gemacht, bei I- Lamy in der Strohhutfabrik.
3- Die Frankfurter Lebens - Versicherungs Gesellschaft mit einem Grundkapital von
3 Millionen Gulden
übernimmt fortwährend zu äußerst billigen Prämien Versicherungen auf die Lebensdauer, sowie auf eine bestimmte Anzahl von Jahren.
Den auf Lebenszeit Versicherten bewilligt die Gesellschaft einen Gewinnantheil von 50 Prozent, für diejenigen Personen, welche die Resultate der Gewinnbetheiligung nicht erwarten und auf, dieselbe verzichten wollen, findet eine Ermäßigunq der Jahresprämie von 1O Prozent Statt.
Die Gesellschaft leistet auch dann Zahlung, wenn der Versicherte bei bürgerlichen Unruhen im gesetzlichen Kampfe für Herstellung der Ruhe und Ordnung oder bei rechtmäßiger Vertheidigung seines Lebens oder Eigenthums umkommt, und ferner nimmt sie bei dem Eintreten von epidemischen Krankheiten, z. B. der Cholera, ohne Prä- mienerhöhnnez unverändert Versicherungen an.
Die Prämien' können halb- oder vierteljährig bezahlt werden.
Die Gesellschaft übernimmt auch Kapitalien auf Leibrenten.
ProspektuS mit den Pramientarifen und Deklarationsformulare werden unentgeltlich bei dem unterzeichneten Agenten ausgegeben.
Windecken im September 1849.
H. Traudt,
Agent der Frankfurter Lebens - Versicherungö - Gesellschaft.
4. Von künftiger Woche an ist die städtische Bibliothek jedesmal am Do nnerstag von 11 bis 12 Uhr geöffnet.
Hanau am 5. Oktober 1849.
Für die Deputation der allgemeinen Lese- gesellschaft und der städtischen Bibliothek:
J. W- Colin.
5. Die mir übergebenen schmutzigen Glaeehand- schuhe zum Reinigen, Färben und Neuglayiren find bei mir wieder angekommen. Künftige Woche sende ich wieder schmutzige Handschuhe zum Reinigen und Farben ab.
Wilhelm P a u l s o h n, wohnhaft in Nr. 486, an der Zeichnenakademie.
Besondere Bekanntmachungen der Verwaltungs- und Finanzbehörden.
1. Es wird zu Vermeidung von Mißver ständnissen hiermit nochmals bekannt gemacht, daß unterm 14. August v. I. bestimmt worden ist, die hiesige Herbstmesse solle jedes Jahr so beginnen, daß der elfte November in dieselbe falle. Demgemäß beginnt die diesjährige hiesige Herbstmesse am 5- November.
Hanau am 9. Oktober 1849- Der Oberbürgermeister-
A. R u h L
2 Die gegen Georg Fürth aus Soden und Matthäus M a r h e ö aus Kerbersdorf als ungehorsame Militairpflichtige erlassene Ediktalladungen werden als erledigt hierdurch zurückgezogen- Schlüchtern am 4. Oktober 1849.
Kurfürstliches Berwaltungsanrt.
Kram m.