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Friedrich Schepeler daselbst, Klägers, gegen die Ehefrau des Wilhelm Weiland, Margarethe, geb. Koch, in Bockenheim, Verklagte, Hypothek- forderung betreffend, eingeleiteten Zwangsversteige- rungSverfahren haben die auf daS subhastirte Grundstück:
Pmb. 133. 1 23. 1 R. j Wohnhaus und Hof- 1 „ 1 » lraithe nebst Seitenbau und Garten am Rödelheimer Weg, neben Frieor. Harrt), eingetragenen Pfankglaubiger:
1) Ämlskeller EManuel Dietrich von Frankfurt mit 2800 fL. >1. d. den 22. Juli 1830, u-
2) Johann Georg Weigand daselbst mit 1000 fl., d. d. 11. April 1833,
nicht adcitirt werden können, und eS ergeht deshalb an sie, bzw. ihre Rechtsnachfolger oder die sonst daraus vermeintlich Berechtigten die Aufforderung, mit ihren alsbald gehörig nachzuweisenden Ansprüchen binnen 4 Stechen dahier vorzutreten, widrigenfalls sie bei Lertheilung deS Kaufpreises keine Berücksichtigung finden können.
Bockenheim am 2, (September 1849. Kurfürstliches Justizamt.
Reul, k. A.
vt. Naab, v. c.
31. Hanau. Der Handlungskommis Johann Karl S e ifke rt vonHanau, dessen jetziger Aufenthaltsort unbekannt ist, hat sich beiMe-düng steck- brieflicher Verfolgung binnen 4 Wochen zur Ver- büßung der gegen ihn erkannten Zuchthausstrafe dahier' zu sistiren.
Hanau am 15. September 1849.
Kurfürstliches Landgericht.
Hattenbach.
vt. Molter.
32. Ulmba ch. In Sachen des Michael Heil, Bauer zu Dielhof, Gemeinde Uerzell, gegen den Handelsmann Moses Nußbaum zu Ulmbach, sind zum zwangsweise« Verkauf der dem Letzteren und Jakob Nußbaum zugeschriebenen, in Ulmbach liegenden
einstöckigen Hütte, 39 Fuß lang und 26 Fuß breit, Haue-Nr. 120|, mit 3 Ps. 50 Thj. St.-S. Staatslehn,
soweit solche dem Moses Nuß baum zusteht, erster Termin auf
den 15. November l. I., eventuell zweiter Termin auf
den 20. Dezember (. J.
und dritter Termin auf
den 1 7. Januar k. I.,
Morgens 9 Uhr, in hiesiges Gerichtszimmer anberaumt worden.
Kaufliebhaber werden hierzu eingeladen und Gläubiger, welche an dies Grundstück pfandrecht- liche Forderungen haben, aufgefordert, diese im er
sten Termine, bei Verlust des Pfandrechts im Falle deS Zuschlags, anzumelden und durch die darüber sprechenden Urkunden zu begründen.
Salmünster am B. September 1849.
Kurfürstliches Justizamt.
U d e t.
vt. Simon.
33. Soden. In Sachen des Handelsmanns Feist Rothschild zu Eckhardtroth, gegen Leinweber Franz Gottfried von Romsthal, sind zum zwangSwei- fen Verkauf des dem gestern ^geschriebenen, in der Gemarkung von Soden liegenden Grundstücks: Erbland, lehnfrei Karte A. Nr. 10. ^ Ar. 34 R. in der Struth, erster Termin auf
den 15. November l. I., eventuell zweiter Termin auf
den 20. Dezember l. I.
und dritter Termin auf
den i 7. I a n u a r 1850,
Morgens 9 Uhr,
in hiesiges GerichkSzimmer anberaumt worden. glaufliebhaber werden hierzu cingeladen und Gläubiger, welche an jenes Grundstück pfandrecht- liche Forderungen haben, aufgefordert, diese im ersten Termine, bei Verlust des Pfandrechts im Falle deS Zuschlags, anzumelden und durch die darüber sprechenden Urkunden zu begründen. galmn.gler am 18. September 1849. *
Kurfürstliches Justizamt.
Übet-
vt. Simon.
34- Hanau. Die Wittwe des Graveurs Philipp Sch röter, Elisabeth, geb. Kafche, und deren Kinder dahier haben den überschuldeten Nachlaß des Ersteren ausgeschlagen. Es werden deshalb sämmtliche Gläubiger des Verstorbenen, sowie Diejenigen , die Erbschaftsansprüche an den Nachlaß desselben machen wollen, zur Anmeldung ihrer Ansprüche, sowie zum Versuche einer gütlichen Auseinandersetzung, zur Wahl eines Kurators der liegenden Erbschaft, sowie eines Ausschusses aus ihrer Mitte auf
den 22- Oktober L I., Morgens 10 Uhr, anher vorgeladen unter der Verwarnung, daß Diejenigen, welche sich nicht melden, bei diesem Verfahren nicht werden berücksichtigt werden.
Hanau am 19. September 1849-
Ku r fü rstück es La n dgerich t.
Cöster-
vt. Molter.
35- W aldensberg. Nachdem in Sachen des Bürgermeisters Parenbier von Waldensberg, Klägers , gegen die Gemeinde daselbst, Verklagte, wegen Vergleichs, durch Erkenntniß vom heutigen Tage der Verkauf nachfolgender, in der Gemarkung