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In der evangel. Gemeinde der Johanneskirche. Den 19. September. Johann Georg Schmidt, Bür­ger und Goldarbeiter, mit Anna Veronika Chri­stine Bender von hier.

In der französischen Gemeinde.

Den 19. September. Charles Louis Hörner, Mö- belhändler dahier, mit Jungfrau Gertrude Chri- stine Christmann von Soden.

G e v o r n c.

In der evangel. Gemeinde der Marienkirche.

Den 21. August. Karoline Wilhelmine Elisabeth, des Temporalschutzverwandten und Fabrikarbeiters Wilhelm Karl Düringer, T- Den 31-August. Amalie Marie Christine, des Stabö- Hautboisten im Kurhessischen 3. Infanterieregiment Johann Adam Reinmöller, T- Den 9. September. Johann Wilhelm, unehel. S.

In der evangel. Gemeinde der Johanneskirche.

Den 4. September- Friedrich Justus, des Brief­trägers bei Kurfürstlicher Briefpost dahier Johann Georg Dörr, S.

In der niederländischen Gemeinde.

Den 5. September. Sare Marie, des Bürgers und Bäckermeisters Andreas Michel; T-

In der katholischen Gemeinde.

Den 16. September. Marie Anne Wilhelmine Luise Hosephine, unehel- T.

Gestorbene.

In der evangel. Gemeinde der Marienkirche.

Den 19- September. Katharine, unehel. T-, alt 3 M. 1 T.

In der evangel. Gemeinde der Johanneskirche.

Den 18. September. Frau Anna Elisabeth, des Bürgers und Hutmacherö Jakob Damen, Ehefrau, geb. Friedrich, alt 43 J. 11 M. 28 T- Den 19. September. Friedrich Ludwig, des ZugS- kommlssars chei der Frankfurt-Hanauer Eisenbahn Peter Michael Anton Martin Adam Port, S.' alt 1 J. 3 M. 9 T.

Den 19. September. Georg Ludwig Müller, Bei­sitzer und Taglohner dahier, alt 56 I. 9 M. 5T.

In der französischen Gemeinde.

^ ^plember. Jean Riche, Bürger und Weißgerbermeister, alt 36 I. 5 M. 12 T.

In der katholischen Gemeinde.

Den 20. September. Johanne Anne Georgine Ka­tharine, des Feldwebels und Rechnungsführers im 3. Infanterieregimente Franz Michael Herbert, T., alt 1 J. 18 T.

In der christkatholischen Gemeinde.

Den 17. September. Friedrich Bochler, Schneider­geselle, aus Constanz, alt 34 I.

Gemeinnützige Nachrichten.

Ueber Wiesenbewässerung.

(Aus d. landw. Zeit, für Kurhessen, 4. Quartalheft 1848.)

(Fortsetzung aus Nr. 36 d. Bl.)

Ferner hat man darauf zu achten, daß man sehr schleunige Wechsel in der Temperatur des Bodens und Graöwuchses vermeidet, wahrend der Vegeta­tionszeit also ebenso wenig auf die durch die Sonne sehr erwärmte Wiese kälteres Wasser bringt, als umgekehrt während des Winters mittelst wärmern Wassers den Boden aufthauet und hiernach wieder zufrieren läßt. Man vermeide insbesondere, daß die Pflanze durch das Wässern den nachtheiligen Ein­wirkungen des Frostes auögesetzt werde, und suche auf der andern Seite diese bei'Frösten während der Vegetation durch umsichtiges Wässern zu entfernen.

Auch der Zutritt der atmosphärischen Luft zu den Wurzeln der Pflanze darf nicht längere Zeit abge­schnitten werden, namentlich aber nicht während des Wachsthums; darum sorge man dafür, das öfter das Wasser umgestellt und die Pflanze nicht gehin­dert werde, die ihr durch die Natur angewiesene Le- bensthatigkeit zu entwickeln.

Man lasse dasselbe nie in zu großen Massen über die Wiesen rinnen, denn dann setzt solches nicht allein keine Düngtheile ab, sondern nimmt sogar solche mit sich weg.

Endlich bringe man kein Wasser zu einer Pflanze zu einer Zeit, wo dieselbe in einem geschwächten Zu­stande sich befindet, namentlich wenn das Gras eben von der Wiese entfernt worden.

Was den zu bewässernden Boden betrifft, so verträgt der trockene, schüttige, sandige Boden die größte Masse Wasser und längste Bewässerung; je feuchter, schwerer, bindiger derselbe ist, desto kürzere Zeit soll man das Wasser über denselben gehen lassen; hier aber wird es zweckmäßig sein, fdas zur Rieselung bestimmte Wasser in ungleich größerer Quantität über die Wiese gehen zu lassen, damit in der kürzeren Zeit mehr Düngstoffe abgesetzt werden können.

Je stärker das Gefalle der Wiese ist, desto weniger hat man nöthig, mit der Wassermasse ängstlich zu fein; die Lage derselben bedingt dann einen rascheren Abfluß, ein zeitigeres Trocknen und die Wiese kon-