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io. &^ Für Gicht- und Rheuma-Leiden-e. -^
Von den in fast allen Ländern Europa's rühmlichst bekannten, von der medizinischen Fakultät zu Wien und von vielen Sanitätsbehörden, renommirten Aerzten und Chemikern geprüften und empfohlenen
Gold Herder'schen K. K. patentirten
Galvano-elektrischen Nhenmatismns-Ketten,
-i Stück mit Gebrauchsanweisung 1 Rthlr., stärkere 5 Rthlr. 15 Sgr., hält Herr Heinrich Friedge am Gymnasium zu Hanau einzig und allein in dieser Stadt stets Lager. Die schnelle und sichere Heilkraft der Goldberger'schen Ketten gegen rheumatische, gichtiscde und nervöse Uebel aller Art, als:
Kopfgicht, Gesichts - und Halsweh , Zahnschmerzen, Ohrenstechen, Brust-, Rücken- und Lendenweh, Gliederreißen, Krampfe, Herzklopfen, Schlaflosigkeit, Harthörigkeit u. s. w.
ist wohl so bekannt, daß sie nicht weiter empfohlen zu werden braucht und sind namentlich die in einer gedruckten Brochüre zusammengestelltcn, attestirten Erfahrungen und äußerst günstigen Zeugnisse von mehr denn Zwei Hundert geachteten Aerzten und glaubwürdigen Privatpersonen über die überraschenden Heilungen, welche durch die Goldberger'fchen Ketten bewirkt wurden, die beste Bürgschaft für deren Nützlichkeit und Bewährtheit und wird diese Attestsammlung in meinen sämmtlichen Niederlagen gratis ausgegeben. ->—
£S^ Da meine Ketten bereits vielfach nachgebildet und anderweitig ausgeboten werden, so bitte ich darauf zu achten, daß jede H.. H. patentirte Goldberger'fche galvauo - elektrische Kette auf der 9$vr= derseite ihres Etuis meinen Namen und auf der Rückseite den K. K. Oesterreich. Adler nnd das Wappen der freien Bergstadt Tarnowitz trägt.
J. T. Goldberger in Tarnowitz, im Oberschl. Bergbrzirk,
K. K. privil. Fabrik von elektro-magnetischen Apparaten.
ii. Die Hornisse,
ein im radikalsten Sinne von Heinrich Heise und Dr. Gottlieb Kellner redigirte Zeitschrift, erscheint auch im nächsten Quartal dreimal wöchentlich, Dienstags, Donnerstags und Sonnabends, mindestens einen halben Bogen gr. 4. stark, zum Abonnemeiuspreiö von 18 Sgr. vierteljährlich.
Pränumerirt wird bei allen Kurhessischen Postanstalten, welche auch Bestellungen von auswärtigen Poststellen annehmen; für Cassel bei der unterzeichneten Stelle. ,
Bei der großen Verbreitung des Blattes finden Anzeigen jeder Art, weiche mir 1 Sgr. die gespaltene Petitzeile berechnet werden, die größte Verbreitung. Cassel, Anfangs September 1849.
Die Erpedirion der „Hornisse," obere Entengasse Nr. 132.
Allgemeine Verfügung der Obeidebörden.
1. Die nachstehende, von Kurfürstlichem Ober- Medizmalkollegium mir mitgetheilte Belehrung über das Verhalten bei dem etwaigen Ausbruche der Cholera wird hiermit zur öffentlichen Kenntniß gebracht. Hanau am 9. September 1849.
Der BezirkSdirektor N othe.
Belehrung über das Verhalten bei dem Ausbruche der Cholera.
Sobald in einem Orte ein Choierafall sich ereignet, so ist sofort davon eine Anzeige bei dem Orcsvorstante zu machen und ärztliche Hülfe zu suchen. Der Cholerakranke ist^ wenn er nicht bei den Seinigen zu bleiben wünscht, oder wenn er in seiner Wohnung nicht die erforderliche Pflege und Hülfe haben kann, durch Vermittlung deS Orisvorstandes in ein dazu eingerichieres Hospital oder eine Krankenstube zu bringen.
Die Bewohner eines Ortes, in welchem die Cholera ausgebrochen ist, werden wohl thun, sich bereitwillig zu vereinigen, um den Obrigkeiten ihre wichtigen Verpflichtungen zu erleichtern und zum Heile des Gemeinwesens zu fördern.
Es ist nicht genugsam zu empfehlen, sich Besonnenheit und Ruhe des Gemüths zu bewahren, jede Furcht und Eurmuthigung zu beherrschen und die Cholera überhaupt nicht anders als jede andere ernstere Krankheit zu betrachten.
Zur Verhütung derselben, zum Schutz gegen dieselbe ist nichts wichtiger als Mäßigung im Essen und Trinken, ohne dabei zu sehr von der Gewohnheit abzmveichen. Ein Jeder muß wissen, waS