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lerinnen auf Kosten der Staatskasse aus­genommen werden. Der Unterzeichnete wird da­her solche Bewerberinnen, über welche die vorge- schriebenen Zeugnisse zeitig genug eingesendet werden, auf

den 31- Juli d- I.

zur Prüfung der erforderlichen Eigenschaften ein­berufen.

Marburg am 20- Juni 1849.

Hute r.

2. Kar! Wilhelm August Neutzel und Konrad Herzet aus Wolferborn haben Behufs Auswan­derung nach Nordamerika um Entlassung aus dem Kur hessischen Staalöverbande dahier nachgeiucht, was ich bestehender Vorschrift gemäß hiermit zur öffentlichen Kenntniß bringe.

Gelnhausen am 27. Juni 1849-

Kurfürstliches VerwaltungSamt. Boch.

3- Bonifaz Grauel, Schuhmacher, zu Soden hat um Entlassung aus dem diesseitigen Staats- verbande, Behufs Auswanderung nach Amerika, nachgesucht, welches hierdurch bekannt gemacht wird.

Schlüchtern am 27. Juni 1849.

Kurfürstliches VerwaltungSamt.

Schlotr.

4. DaS dem Kurhessischen Staate zustehende, zu Petri 1850 pachtlos werdende, ^ Stunde von dem zwei Stunden von hiesiger Stadt liegenden Torfe Marjoß gelegene Rohrbacher Schäfereigut, bc. stehend in circa

126 Morgen Land, , 70 „ Wiesen,

1 „ Garten,

soll mit den dazu gehörigen, sehr geräumigen, in ganz gutem Zustande sich befindenden Wohn- und Oekonomiegebäuden nebst Schäfereigerechtsame an­derweit auf 6 oder 9 Jahre verpachtet werden.

Hierzu ist Termin auf

den 30. Juli d. J.,

Vormittags 10 Uhr, in daS Geschaftölokal der hiesigen Kurfürstlichen Meuterei anberaumt worden, wovon Pachtliebha­ber hierdurch benachrichtigt und zugleich ersucht werden, im gedachten Termine sich über ihre Ver- mögensverhaltnisse und landwirthschaftlichen Kennt­nisse genügend auszuweisen.

Die Pachtbedingungen sind vor und im Termin der unterzeichneten Behörde einzusehen, und solche werden auch vor Zulassung von Geboten den Pachtlustigen bekannt gemacht werden.

Slemau am 29. Juni 1849-

Kurfürstliche Meuterei. S«iffcrt.

5. Nochmaliger Termin zum Verkäufe des auf dem Alte n gr o na u er Forste disponibel gebliebe­nen Bauholzes, und zwar

A. Im, Waldorte Oberwolfsrain:

1) 1 Stück Pfostenholz, 17 Kubikfuß enthaltend,

2) 52 „ kurzes Streckholz, 1606 Kubikfuß enthaltend,

3) 2 „ langes Streckholz, 146 Kubikfuß enthaltend,

4) 10 Klafter Scholholz;

B. I m Waldorte Z i e h r ü ck:

1) 5 Stück Pfostenholz von 145 Kubikfuß,

2) 14 , kurzes Streckholz von 648 Kubik­fuß , .

3) 5 „ langes Streckholz von 270 Kubik­fuß ;

C. Im Wa >dorte Obermadenruck:

1) 4 Stück Pfostenholz von 123 Kubikfuß,

2) 26 < kurzes Streckholz von 734 Kubik­fuß,

3) 6 „ langes Streckholz von 293 Kubik­fuß,

41 24^ Klafter Scholholz, ist auf

Freitag den 20. Juli d. I..,

Vormittags von 10 Uhr an, in das Wirthshaus zu Jossa bestimmt worden, welches mit dem Bemerken veröffentlicht wird, daß in diesem Termine auch Ausländer zum Mit- bieten zugelassen werden.

Schwarzenfels am 30. Juni 1849. Kurfürstliche Renterei.

>He § el, k. A-

6- Samstag den 14. d. M., Morgens 10 Uhr, soll im Gasthaus zum Hessischen Hof zu Gelnhau­sen die mit dem 24. August d. J. pachtlos wer­dende Staatsjagd auf einer circa v00bis 700 Casseler Acker haltenden Staatswaldflache und 30 Acker Wiesen ic. im Forstrevier Horbach auf weitere sechs Jahre, vorbehaltlich höherer Genehmigung des Zuschlags, öffentlich meistbietend verpachtet werden.

Hanau am 2. Juli 1849.

Der Oberförster Wessel.

7. Iagdverpachtu n a en

in den Forstrevieren Heubach, Oberzell, Alten- gronau, Sterbfrip und Schlüchtern betreffend.

Die dein Staace in den reinen Staatewaldun­gen der vorgenannten Forstreviere zustehenden ho­hen und niederen Jagden sollen in nachfolgen, den Terminen und in verschiedenen Abtheilungen öffentlich an den Meistbietenden auf sechs Jahr« verpachtet werden, nämlich:

1) im Forstreviere Heubach, Montag den 16. Juli d. I., Vormittags 11 Uhr, im Wirths- Hause zu Heubach (in bni Abtheilungen);