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laden, daß die Pachtbedingungen auch schon vor dem Termine hierselbst eingesehen und nur solche Pachtkompetenten zum Gebote zugelassen werden können, die sich durch obrigkeitliche Zeugnisse als qualisizirt und vermögend auSzuweisen vermögen.
Bad Nenndorf am 29. Juni 1849.
Die Brunnenbeamtcn.
D i m in e- Jakobi.
Berchellchre, Geborne und @eftor bene in hiesiger Stadl.
>7 erehcli ch t r.
In der evangel. Gemeinde der Marienkirche.
Den 27. Juni. Peter Jasinsky, Bürger und Goldarbeiter, mit Dorothee Ruth von Vangenbiebad).
In der evangel. Gemeinde der Johanneskirche.
Den 27. Juni. Johann Karl Deibel, Bürger und Metzgermeister, mit Jungfrau Marie Susanne Rehfeld.
G e b o r n e.
In der evangel. Gemeinde der Marienkirche.
Den 11. Juni. Anne Katharine Wilhelmine, des Beisitzers und SlrumpfweberS Georg Bartmann,
Den 11. Juni. Anne Christine, unehel. T.
Den 11. Juni. Johann Karl, des Beisitzers und Cigarreumachers Johann Philipp Schwarz, S-
In der evangel. Gemeinde der Johanneskirche.
Den 24. Mai. Anne Marie Katharine, des Bürgers und Schneidermeisters Johann Wilhelm Schneider, T.
Den 12. Juni. Susanne Auguste Sophie, des Bürgers und Bäckermeisters Johann Friedrich Haman, T-
Den 12. Juni. Karoline Marie, des Bürgers und Goldfchleifers Johann Karl Kröll, T-
Den 17- Juni- Johann Daniel, unehel. S.
Den 1. Juli. Christian Wilhelm, deS Beisitzers und Bahnwärters auf der Hanau-Frankfurter Eisenbahn Wilhelm Germann, S-
In der katholischen Gemeinde.
^" 0- 2uni. Heinrich Arthur Eduard, deS Kur- hesuschen Rittmeisters und Bezirkskommandanten der i.andgend>.irmerie Stephan Joseph KarlGustav Goßmann, S.
®e" 77.9 ""7 Johann Georg, des Bürgers und Tabakssabrikanten Joseph Springmühl, S.
~cn ld< ^""'° ^nne Marie Josephe, unehel. T-
Gestorücne.
In der evangel. Gemeinde der Marienkirche.
Den 1. Juli. Franz Köhler aus Höchstadt, alt - 36 J.
In der evangel. Gemeinde der Johanneskirctfe.
Den 25. Juni. Jungfrau Anne Christine Albertine, deS Schutzverwandten und Justrumentenmachers Christian Friedrich Ludwig Linde, nachgelassene T., alt 28 I. 3 M- 5 T.
Den 29. Juni. Frau Katharine Elisabeth, deö Schutzverwandten und PapiermacherS Matthias Doell, Ehefrau, geb. Künkel, alt 53 I- 11 M. 21 T.
@emeinnu£ige Nachrichten.
Mittel gegen die Ackerschnecken.
(Aus d- landw. Zeit, für Kucheffeu, 3. Quartalheft 1848.)
(Fortsetzung auö Nr. 22 d. Bl.)
Das erste besteht in der Anwendung von Salz. Schon in mehren englischen landwirrhschaftlichen Schriften wird nachgewiesen, daß das Kochsalz die in Großbritannien besonders Gedeihen findenden Schnecken fast augenblicklich todte. Dies findet Bestätigung in dem vortrefflichen Rieke'schen Wochen- blatce, wo im Jahrgange i 844 Nr. 44 der Stadtrath Wolf in Gmünd das pulverisirze Steinsalz als ein die Schnecken sicher lödtendes Mittel an- gibt. Wenn, sagt er a. g. O-, auf den Morgen (1 würtemberg'scher Morgen, ziemlich — 1 s preuß.) etwa 2 Zentner solches Salz bei guter Witterung so gleichmäßig wie möglich ausgestreut worden, so wird man in einer Zeit von 15—30 Minuten den größten Theil der Schnecken todt vor sich sehen- Da nun dieses Mittel nicht nur zur Vertilgung der Schnecken, sondern auch zur bessern Befruchtung des Bodens Vieles beiträgt, so erwachsen schon deshalb keine unvermuteten Kosten für die Schnecken- vercilgunq.
Die Sache verdient jedenfalls Beachtnug und es wäre wohl zu vermuthen, daß das schwarze wohlfeile Viehsalz zu diesem Behufe gleich tauglich sei.
Das zweite der vorgeschlagenen Mittel ist die Fütterung der Schnecken mit Gegenständen, die ihnen angenehmer sind, als die gegen ihren Fraß zu schüz- zenden Saaten. Dies kann zur Beschützung des jungen Klecks dadurch, daß man etwas Winterrübsen, und da, wo für Roggen eine Beschädigung zu fürchten ist, daß man Erbsen gleichzeitig auf dasselbe Feld säet, mit Erfolg geschehen. Letzteres ist, wenn die Wintergetreidesaat nicht zu spät, wenn schon Fröste zu erwarten sind, erfolgt, ein sehr empfehlungs-