Einzelbild herunterladen
 

681

Havre und New-York $ New-Orleans benutzen wollen, daß sie ihre Einschreibungen bei meinem am Fuße dieser Bekanntmachung verzeich­neten Herrn Agemen vornehmen können, bei welchem auch das Nähere über die Bedingungen, zu welchen ich Auswanderer annehme, zu erfah­ren ist.

Die Fahrten zwischen Havre und New« Dort geschehen regelmäßig das ganze Jahr hin­durch, und zwar alle 10 Tage; ebenso die Fahrten nach New -Orleans in den Monaten März, April, Mai und während der Herbstmonate.,

Sämmtliche Schisie sind dem Publikum, wwohl der Sicherheit ihrer Abfahrten, als auch ihrer in­nern bequemen Einrichtung wegen ganz besonders zu empfehlen.

Von Mannheim und allen unterhalb liegen­den Rheinhäfen aus werden die bei mir eingeschrie­benen Passagiere von einem meiner Kondukteure bis Havre begleitet, der ihnen überall, wo es nöthig sein sollte, mit Rath und That an die Hand gehen wird.

Die Reise geht entweder mit dem Dampfboote bis Köln und von da mit der Eisenbahn über Paris nach Havre oder per Dampsboot über Rotterdam nach diesem Seehafen.

Die Ueberfahrtszeit von Mannheim oder Mainz bis Rew-Z)ork kann durchschnittlich auf 30 a 35 Tage, und jene für New-Orleans auf 40 ä 45 Tage angenommen werden.

Gegen Bezahlung einer kleinen Assekuranzprä­mie wird das Reisegepäck von den rheinischen Hä­fen auS bis Havre und auf Verlangen auch bis nach den vereinigten Staaten versichert.

Mainz im April 1849.

Der Generalagent Washington Finlay.

Nähere Auskunft ertheilt mein Agent Herr J. Gouze, neben dem Riesen, in Hanau.

2. Hiermit warne ich Jedermann, auf meinen Namen Etwas zu borgen, indem ich für Nichts h aste.

P. W- B erkman n.

3. Das konzessionirte Centralbureau für Auswanderer von Wilhelm Trunk zu Mainz

erpedirt von Mainz nach New-Uork zu herabgesetzten Preisen.

Ueber Antwerpen, viermal monatlich,

>, Rotterdam, jede acht Tage, „ Havre, dreimal monatlich und m London, einmal in jeder Woche. Das Nähere bei I. Stroh zu Hanau-»

4. äS” Die Cafselsche Allgemeine Zeitung

erscheint, mit Ausnahme deS Sonntags, täglich, in zwei, nach Erfordern auch mehreren Blat­tern, gegen 4 Uhr Nachmittags, — wird densel­ben Tag mit den Posten und Boienleulen versen­det und gibt den Inhalt der bis zum Morgen des Datums, bei wichtigen Ereignissen oft noch bis zu einer sp ä te re n Stunde eingetroffenen Korres­pondenzen, Blätter rc. Es kommen ihr dabei die hier- selbstzu den günstigsten Stunden zusammentreffenden Posteinrichtungen, fortan auch die Eisen­bahnverbindungen', auch die telegraphi­schen Kommunikationen zu Stätten. Da6 Beiblatt erscheint den Sonntag Morgen um 1t Uhr mit einer Beilage der Sonnabendsnum­mer. — AbonnementspreiS jährlich 6 Thlr., halb­jährlich 3 Thlr., vierteljährlich 1 Thlr. 15 Sgr. — Kurfürstliches Oberpostamt und alle Postämter nehmen Bestellungen an.

(* In Cassel nehmen auch Bestellungen an die Bohltv'fche Buchhandlung, Martinistraße Nr. 65, und die Kunst- und Schreibmaterialienhand­lung von D. Gottschalk, Königsstraße Nr. 122.) — Jnsertionen werden zu 1 Sgr. die Petitzeile eingerückt.

^5= Neu zugehende Abonnenten auf das nächste Quartal sollen die Zeitung schon gleich im laufenden Monat Juni, nach Eingang der Bestellung, erhalten.

Allgemeine Verfügungen der Oberbehörden.

DaS von dem Bezirksausschusse des oberen Ver­waltungsbezirkes Hanau dem Landtagöabgeordnc- ten der Städte Gelnhausen, Bockenheim, Wäch- tersbach und Windecken, Herrn Professor Dr. Winkelblech zu Cassel ausgestellte Wahlzeugniß bringe ich gesetzlicher Vorschrift gemäß zur öffent­lichen Kenntniß.

Hanau am 19. Juni 1849.

Der Bezirksdirektor R o t h e.

W a h l z e u g n i ß.

Nach Ausweis der von den Landtagswahlkom­missionen der Städte Gelnhausen, Bockenheim, Wächtersbach und Windecken an den unterzeichne­ten Bezirksausschuß eingesandten Protokolle über die Wahl des Abgeordneten der genannten Städte zum bevorstehenden Landtage sind in den hierzu auf den 2. Juni l.J. anberaumten Wahlterminen von den in den festgestellten Listen ausgeführten 1480 Wahlberechtigten Sechshundert fünf zur Wahl erschienen, und haben von denselben Fünf«