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5. Bruchköbel. In Sachen des Handelsmanns Löb Goldschmidt zu Langenselbold, Klägers, ge­gen den Ortsbürger Andreas Baumann zu Bruchköbel, als Vormund über die minderjährigen Kinder des Ernst Dieß, als: Wilhelm und Eli­sabeth Dieß daselbst, Beklagte, Forderung be­treffend, ist der Zwangsverkauf der dem Kläger verpfändeten Grundstücke in der Gemarkung Bruch­köbel :

1) Pmb. 5. 8^R. ein HalbesWohnhaus in der Hintergasse, an der Kellerei; 2) Pmb. 5. 9| R. die andere Hälfte, allda.

Acker im Niedcrfeld > zehntbar: 3) Pmb- 233. t M. 1 A. 2 R. am Kreuzweg, neben v. Kranz, gibt Vogieitorn 1 Achtel 2| Ge- scheid.

Aecker im Gansbergerfeld, zehntbar: 4) Pmb. 5- 1 V. 11N. auf der Hohl, neben Zeicb- förster Altmannsperger und Thomas Traut; 5) Pmb. 5. 21 R. über'm Oberifsigheimer Kuhweg, neben Kaspar Esch; 6) Pmb. 174. und 175. 2 V- 5 R- über den 14 Morgen, neben KaSpar Heus.

Krautgarten:

7) Pmb. 525. 11 R. auf dem Wörtchen, neben Peter Heck, erkannt, und zu dem Ende erster Steigerungs- termin auf

den 23- Juni, eventuell zweiter und dritter auf den 2 1. Juli und den 18. August d. I., Vormittags 11 Uhr, die beiden ersten an Gerichtsstelle, der dritte nach Bruchköbel bestimmt, was staufliebhabcrn zur Nachricht, Pfandgläubigern aber mit der Auffor­derung bekannt gemacht wird, im bestimmten er­sten Termine, bei Meldung des gemeinrechtlichen Nachtheils, »ihre Ansprüche anzumelden und zu begründen.

Hanau am 24. April 1849.

Kurfürstliches Landgericht.

(Silier.

vt. Kahler.

6. Ma rburg. Jost Schäfer von Erda, bei Hvhensolms, Kreis Weßlar, dessen dermaliger Aufenthaltsort unbekannt ist, wird hierdurch bei Meidüng steckbrieflicher Verfolgung vorgeladen, sich innerhalb vier Wochen dahier zur Vernehmung in einer gegen ihn wegen DiebstahlS- anhängigen Un- lersuchungSsache zu sistiren.

Marburg am 24. April 1849.

Der Staatsprokurator S ch e f f e r.

7- Weichersbach. Zum zwangsweisen Aus­gebote des t) der Margarethe gieret zu Elm,

2) Anne^Margarelhe Fieres zu Weichersbach,

3) Eva Fieres, 4) EvaKatharine Fieres und

5) Anne Eva Fi eres daselbst gehörigen, in der Gemarkung Weichersbach gelegenen Immobilien, als:

G. 111. Land an der Ehell T’s Ar- 1| R.;

„ 122. desgleichen daselbst 2 „ | „

^ 08-i Wiesen)'" bcn( 5f "

70-j Weiher- ^ n 1| „ 69. Land ) wiesen ( „ 3| „

2’ Ar. 3 N.

ist erster Verkausstermin auf

den 4. Juni, eventuell zweiter und dritter auf

den 2. Juli und de n 3 0. Juli d. I., Morgens 10 Uhr,

anberaumt worden, welches mit dem Anfügen bekannt gemache wird, daß etwaige Hypothekar­gläubiger ihre Forderungen im ersten Termine, bei Meidung des Erlöschens des Pfandrechtes im Falle der ZuschlagSertheilung, anzumelden und durch Vorlage der entsprechenden Urkunden zu begründen haben.

Schwarzenfels am 20. April 1849. Kurfürstliches Justizamt- Beschor.

vt Jordan.

8. Niederrode nbach. In Sachen des Bäcker­meisters Dintelmann in Hanau, Klägers, gegen Peter Reuter zu Niederrodenbach, Verklagten, wegen Forderung, ist der ZwangSverkaUf des dem Kläger verpfändeten Ackers im Weinbergsfelde in der Niederrodenbacher Flur:

Pmb. 135. 1 V. 14 N. zwischen dem Weg, erkannt, und erster Steigerungstermin auf den 22. Juni, eventuell zweiter und dritter auf

den 20- Juli und den 17. August d. I., Vormittags 11 Uhr

an Gerichtöstelle bestimmt. Zugleich werden et­waige weitere Pfandgläubiger aufgefordert, im be­stimmten ersten Termine ihre Ansprüche, beiMei­dung des gemeinrechtlichen Nachtheils, anzumelden und zu begründen.

Hanau am 24. April 1849.

Kurfürstliches Landgericht- G i l l e r.

vt. Kahler.

9- K i l i a n sta d ten. In Sachen der Wittwe des Bürstenmachers Wilhelm Mathies, geb Hüter, dahier, Klägerin, gegen die Erben der Wittwe des Martin Fritsch, Katharine, geb. Menger, zu Kilianstadten, als: 1) Katharine Fritsch, 2) Anne Marie Fritsch und 3) Martin Lenz, Sohn der verstorbenen Ehefrau des Thomas Lenz, Margarethe, geb. Fritsch, in väterlicher Gewalt seines genannten Vaters, sämmtlich daselbst, Be­klagte, wegen Hypothekforderung, sollen die der